ftd.de, Fr, 9.8.2002, 21:28
Keine öffentlichen Hilfen für Cargolifter
Das Bundeswirtschaftsministerium hat der Bitte des
Insolvenzverwalters eine Ansage erteilt: Der angeschlagene
Luftschiffbauer Cargolifter wird keine öffentlichen Gelder erhalten.
Auf Basis des vorgelegten Antrags an die EU-Kommission sei es nicht
möglich, dem Unternehmen eine Hilfe in Höhe von 40 Mio. Euro aus
Landes- und Bundesmitteln zu gewähren, teilte das Ministerium am
Freitagabend mit. Cargolifter wollte mit dem Geld unter anderem den
so genannten Air Crane bis zur Marktreife weiter entwickeln.
Die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen seien nicht gegeben, hieß
es weiter. Zudem wären für ein Engagement der öffentlichen Hand
stets ein finanzieller Eigenbeitrag eines privaten Investors sowie ein
Unternehmenskonzept notwendig. Dem Insolvenzverwalter sei es
aber bislang nicht gelungen, einen privaten Investor zu finden.
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Keine öffentlichen Hilfen für Cargolifter
Das Bundeswirtschaftsministerium hat der Bitte des
Insolvenzverwalters eine Ansage erteilt: Der angeschlagene
Luftschiffbauer Cargolifter wird keine öffentlichen Gelder erhalten.
Auf Basis des vorgelegten Antrags an die EU-Kommission sei es nicht
möglich, dem Unternehmen eine Hilfe in Höhe von 40 Mio. Euro aus
Landes- und Bundesmitteln zu gewähren, teilte das Ministerium am
Freitagabend mit. Cargolifter wollte mit dem Geld unter anderem den
so genannten Air Crane bis zur Marktreife weiter entwickeln.
Die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen seien nicht gegeben, hieß
es weiter. Zudem wären für ein Engagement der öffentlichen Hand
stets ein finanzieller Eigenbeitrag eines privaten Investors sowie ein
Unternehmenskonzept notwendig. Dem Insolvenzverwalter sei es
aber bislang nicht gelungen, einen privaten Investor zu finden.