|
Lloyds-Bonds sorgen für Zuversicht
Das angeschlagene britische Geldhaus Lloyds könnte schon bald zum Vorbild für die Kapitalbeschaffung der Banken in Zeiten der Finanzkrise werden. Der erste Teil der rekordverdächtigen Kapitalerhöhung ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Dabei tauschten die Investoren neun Mrd. Pfund in neues Instrument, das nach der Krise noch eine wichtige Rolle spielen könnte.
LONDON. Das britische Geldhaus Lloyds meldete am Montag, dass der erste Teil seiner rekordverdächtigen Kapitalerhöhung über 22,5 Mrd. Pfund erfolgreich über die Bühne gegangen ist. Die Investoren waren bereit, hybride Anleihen im Wert von neun Mrd. Pfund in ein neues Instrument namens Contingent Convertible Bonds (Cocos) zu tauschen. Dabei war die Nachfrage nach Angaben von Lloyds deutlich höher als das Angebot. Die Anleger hätten insgesamt zwölf Mrd. Pfund an Anleihen zum Tausch angeboten.
Mit der Kapitalerhöhung will LLoyds verhindern, dass sich die Bank an einer staatlichen Ausfallversicherung für faule Kredite und toxische Wertpapiere beteiligen muss. Dadurch würde der bereits mit 43 Prozent beteiligte Staat endgültig die Mehrheit an dem Geldhaus übernehmen. Am Dienstag wird Lloyds den Preis für die größte Bezugsrechtsemission der Finanzgeschichte über 13,5 Mrd. Pfund festsetzen. Analysten sehen den erfolgreichen Umtausch in Cocos als gutes Omen für die Aktienplatzierung. Contingent Convertible Bonds gelten als Instrument, mit dem sich Banken zusätzliches Notfall-Kapital beschaffen können, um nach der Finanzkrise dickere Risikopuffer zu bilden.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/...r-zuversicht;2488284
nach meiner Information (Quelle leider nicht mehr bekannt) sind Altaktionäre alle die Aktienbesitzer, die am 20.11.09 LBG Aktien besaßen- denen werden die Bezugsrechte eingebucht- und die beauftragen ihre Depotbank dann für x Altaktien aus ihrem Depotbestand jeweils 4/3 neue Aktien zu erwerben (man nennt das das Bezugsrecht wahrnehmen).- hat also jemand 4500 Altaktien und möchte sein Bezugsrecht voll ausschöpfen und hat das Geld übrig, dann erwirbt er 6000 neue Aktien zum Stückpreis von ca. 43 ct. (4500 x 4 / 3 = 6000). Eine Verwässerung des künftigen Gewinnes entsteht dabei ganz sicher, denn der nach der KE erwirtschaftete Überschüss wird nun auf alle Altaktien und dazu dann noch auf die dann absolut gleichberechtigten neuen Aktien verteilt- ergo- der Gewinn pro Aktie sinkt, das KGV steigt- das wird künftig auch den Aktienkurs belasten, sollten die Gewinne der LBG nicht entsprechend zunehmen. Zudem ist dann nach der KE (im Verhältnis zur Marktkapitalisierung) die Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien außerordentlich hoch- somit steigt die Wahrscheinlichkeit eines Resplit- bei welchem zum Beispiel 10 Aktien zu einer zusammengefasst werden könnten. Ach ja- nur damit keine Missverständnisse aufkommen- ich glaube felsenfest an eine langfistig sehr positive Entwicklung der LBG.
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 13 | Erholt sich Llloyds Banking? | anthonius | Highländer49 | 22.02.24 11:02 | ||
| 51 | GB0008706128 - Lloyds Bank | MrTrillion | Long_Investor | 22.02.24 09:18 | ||
| 59 | 320 | ▶ Der Dividendenthread | a.z. | Lucky79 | 26.08.21 16:13 | |
| 3 | 209 | Schnäppchenjäger | xx77xx | corgi12 | 25.04.21 00:59 | |
| 7 | 176 | Hab mal Lloyds TSB ins Depot genommen! | xpfuture | OGfox | 03.06.20 13:24 |