kann mir das mal einer erklären ??


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daxbunny:

kann mir das mal einer erklären ??

 
15.07.02 09:11
Die ist ein Auszug aus einem Posting von Sieger.....manchmal ganz gut


......Ihr werdet mir es kaum glauben, aber ich hab vorhin 7500
Dax-WAVES der Dt.Bank zu 0,91 EUR außerboerslich gekauft,
die WKN war die 643276. Ich hab gekauft, als der DAX bei ca.
4085 Pkten stand, denn 200 Pkte Intradayverlust erschien mir
schon etwas hoch!!

So und nun das Problem:  Heute fiel der Dax auf 4078,60 UND DER SCHEIN KOSTETE 1,04/1,07€ ?????????????? BETRUG ??? Bei einem Wave Call ???

Antworten

Guido:

Ich weiß ja nicht, ob er sich nicht

 
15.07.02 09:15
selbst was in die Tasche lügt - aber bei 4085 Dax-Punkten müßte der Schein ca. 1,08 gekostet haben , da KO bei 4000=
85 Punkte = 85 Cent + 0,20 Cent + 0,03 Cent Geld-Brief
ergibt 1,08 EURO.
Antworten
Jessyfan:

@sein VORSICHTIG "Guido"!!!!!!

 
15.07.02 09:18
Meine vom DAXBUNY kopierten Infos stimmen EXAKT und sind
einwandfrei NACHWEISBAR durch meine Abrechnungen!!!!!!!!!!!

Mfg
SIEGER
Antworten
daxbunny:

er hat da schon Recht - der stand bei 91 cent!!

 
15.07.02 09:19
Taxierung der DB ist falsch gewesen!!
Antworten
wetty:

Spielt bei den WAVEs die Volatilitaet keine Rolle

 
15.07.02 09:22

?


Das ist doch bei allen Scheinen zu beobachten, wenn die Boerse fett im Minus oder Plus eroeffnet steigt die Vola kurzzeitig heftig an, was auch mehr oder weniger logisch ist.

D.h. die Umrechnung des DAX auf einen bestimmten Kurs funktioniert nicht einfach so.



mfg
Antworten
Guido:

Sorry @SIEGER, konnte mir das nicht

 
15.07.02 09:22
erklären(DB-Fehler) - daher möchte ich mich bei Dir entschuldigen!
Aber sei ehrlich - es gibt einige Leute, die sich selbst was in die Tasche lügen, nur um nach außen prahlen zu können!!

Guido
Antworten
Jessyfan:

@DAXBUNNY

 
15.07.02 09:23
Ich werde das Problem gleich mal bei den Dt.BANK Ansprech-
partner meines Vaters vorbringen, unsere Dt.Bank "Trust"-
Berater sollen sich sofort mit diesem Problem befassen,
andernfalls werde ich mich auch an die Handelsueberwachung
wenden - SOWAS hab ich schon lange nicht mehr erlebt!!!

Gruß
SIEGER
Antworten
daxbunny:

Vola spielt meines Wissens keine Rolle

 
15.07.02 09:24
Entscheident ist der Daxstand. Nur Punkte auf-abschlag zählen
Antworten
Jessyfan:

@DAXbunny

 
15.07.02 09:26
Ja, DU hast wiedermal Recht, Vola spielt KEINERLEI Rolle,
deshalb kaufe ich ja auch HEBELZERTIFIKATE!!!!!

Gruß
SIEGER
Antworten
daxbunny:

@jessyfan, ja frage bitte mal nach, habe leider

 
15.07.02 09:28
selbst wenig Zeit. Poste es bitte hier rein oder schick mir ne Mail das ist eine große Sauerei was die da veranstalten - Danke -
Gruß DB
Antworten
heal:

das Ihr das immer noch nicht wißt :-)

 
15.07.02 09:40
hab ich nun schon öfters beobachtet, ob es stimmt weiß ich nicht.
Also:
wenn der Dax plötzlich und schnell in den Keller rauscht, wie in diesem Fall, kostet auch der Schein plötzlich einiges weniger als bei dem Dax-Stand normal wäre.
das pendelt sich aber nach ein paar Minuten wieder ein, wenn sich die Panik wieder etwas gelegt hat.
Es wird also bei oben genannten Gründen kurzzeitig nach oben oder unten übertrieben.


heal




Antworten
Slash:

wo kann ich diese Scheine finden?

 
15.07.02 09:42
Ich habe bei Onvista nachgesehen, aber unter Zertifikate keine Waves gefunden.
Währe schön wenn mir jemand Infos geben Könnte.

Gruß slash
Antworten
Guido:

@slash Bei Onvista, Zertifikate, Suche

 
15.07.02 09:45
Typ des Zertifikates: Hebelprodukt!!
Antworten
daxbunny:

@heal, das stimmt so nicht!!

 
15.07.02 09:46
Waves orientieren sich nur am Indexstand ( in unserem Fall dem Dax )
Es gibt hier keine Vola oder Zeitwertverluste etc.
Wenn es so sein soll wie du hier beschreibst, hätte der Schein UNTER
0,80€ kosten müssen - das war NICHT der Fall- im gegenteil der Schein stand weit höher.
Wir reden hier von einem Daxstand von 4078,60 und der Schein wurde 10 Minuten konstant bei 1,04 zu 1,07€ getaxt!!! Schon etwas merkwürdig!!
Antworten
Slash:

@Guido

 
15.07.02 09:49
zunächst mal danke für die schnelle Info.
Wenn ich nach Hebelprodukte suchen lasse bekomme ich immer diese Meldung
"Zu Ihrer Eingabe wurde kein passendes Zertifikat gefunden".
Habe keinerlei Einschränkungen gemacht.

Gruß slash
Antworten
Jessyfan:

@Daxbunny

 
15.07.02 09:51
Anfrage laeuft gerade, ich bekomme in 5 Minuten einen Rueckr
uf. Es stimmt wirklich auch ein Freund von mir, der ueber
die COMDIRECT mittels "Livetrading" ordern wollte, hatte
diese unglaublichen Taxen fuer mehrere Minuten bekommen!!!

ich bleib dran und sag euch das Ergebnis, denn auch bei mir
geht es um ein paar große Scheine!!!

Gruß
SIEGER
Antworten
pfennig:

Den Effekt sieht man doch bei jedem

 
15.07.02 09:52
Emissionshaus, wenn viele gleichzeitig aufs Verkaufsknöpfchen
drücken, fällt der Rücknahmepreis kurzfristig ins Uferlose.

Ich sehe das positiv, - nur so kommt man manchmal zu super
Kaufgelegenheiten, (so wie Siegers 643276 bei dem Stand zu 0,91)



Gruß pfennig

     
Antworten
daxbunny:

meines Wissens werden Scheine so emittiert und

 
15.07.02 09:57
getaxt: sagen wir Call KO 4000P
Ausgabe 10 Cent über dem akt. Daxstand
Wert der Papiers wäre dann bei einem Stand von 4078,60 Punkten 0,89€/0,92€ ( je nach Spread )und nicht 1,04/1,07€
Die 10 Cent gehen dann bei einer KO Schwelle bei 4000,99 Punkten in zehntel Schritten runter.
Wert eines Scheines bei 4000,99 - 10 Cent 4000,89 - 9 Cent....... 4000,09 1Cent 4000 0 Schluß.
Sollte dies nicht stimmen bitte um Berichtigung!!
Antworten
Guido:

@slash

 
15.07.02 09:58
habe die 3. Möglichkeit genommen,
Laufzeit: alle
Typ: Hebelprodukt
danach wird ein Feld aufgerufen, in welchem Du den Emittenten aussuchen sollst,
Ich suche meist in Deutsche Bank oder ABN Amro Bank

Guido
Antworten
Merkur:

Bei Annäherung an die K.O.Schwelle

 
15.07.02 10:04
fliesst immer eine gewisse Volatilitaet in die Kursberechnung mit ein, obwohl dies nicht sein sollte. Bei Kursen von knapp über 4000 (K.O.Schwelle) z.B. 4.010 würde der mindestens noch 0,25 - 0,30 kosten, auch der Spread würde sich ausweiten.    
Antworten
Slash:

@Guido danke hat geklappt

 
15.07.02 10:09
@daxbunny

das kann so nicht richtig sein. Wenn es so währe warum sollte ich mir dann nicht den Schein 846900 nehmen. Der hat einen Strike von 3600. Der Gewinn oder Verlust währe der gleiche.

Gruß slash
Antworten
daxbunny:

Mann oh Mann

 
15.07.02 10:18
Gewinn und oder Verlust der gleiche???
Nein!! Könnt ihr nicht rechnen!!
Habe jetzt nicht nachgeschaut wo der Dax = 846900 mom. steht.
Wenn der Dax 2 % steigt machst du mit einem ident. Schein zur Daxaktie 2% ergo
1:1.
Mit einem Wave kommt es auf den Strike an!! Wenn du kurz vor KO kaufst - sagen wir bei 20 Cent und der Dax steigt 20 Punkte macht du mit einem Wave 100% und mit einer Daxaktie 20 Punkte ( ca 0,4% )
Antworten
Jessyfan:

Neuster Stand:

 
15.07.02 10:29
Laut der Deutschen Bank wird der Dax-Future bei den Kursen
miteigepreist. Der Dax war von 9.02.45sek bei 4079,18 Pkten
und schwankt dann bis 9.05.00 sek bis hoechstens 4080,71
Pkten. Im Future war waehrend dieser Zeit nahezu kein
faieres Pricing, da die Sizes sehr sehr gering waren.
Folglich haette der Haendler den Schein lieber hoeher
als den realen Dax getaxt. Erst ab 9.02.45 waren auch ALLE
Daxwerte mit Kursfeststellungen offen.

Es geht jetzt um die Frage, ob die Dt.Bank die Kursfeststell
ungen haette aussetzten muessen, da ein faieres Pricing
aufgrund des geringen Futurehandels nicht moeglich war, oder ob sie den Schein MIT Pricefeststellungen haette niedriger
taxen muessen!!!

Gruß
SIEGER
Antworten
Slash:

@daxbunny

 
15.07.02 10:29
habe verstanden. Klingt Logisch und ist nachvollziehbar.

Gruß slash
Antworten
daxbunny:

@jessyfan, ja das ist jetzt der Wunde Punkt !!

 
15.07.02 10:35
Dann müßte dies aber jeden Tag so geschehen!!
Trotzdem paßt die Kursfeststellung nicht mit Freitag überein!!  
Antworten
Pichel:

Interview mit Florian Brechtel vom X-Markets-Team

 
15.07.02 10:42
Liebe Leserinnen und Leser,
als oftmals bessere Alternative zu gewöhnlichen
Optionsscheinen gehören
Turbo- und Short- bzw. Bull- und
Bear-Zertifikate zu unserem Instrumentarium.
Die Vorteile dieser
gehebelten und mit einer Knockout-
Barriere versehenen Optionsscheine
liegen auf der Hand:
Während bei gewöhnlichen Optionsscheinen
Zeitwertverlust und
Volatilitätseinfluss wichtige Preiskomponenten
darstellen und vom
Anleger in die Szenarioanalyse einbezogen
werden müssen, gestalten sich
Knockout-Optionsscheine wesentlich
transparenter, da die aufgeführten
Kennziffern nahezu keinen Einfluss auf
die Preisberechnung mehr haben.
Gerade dieser Einfluss von Zeitverlust
und Volatilität birgt zusätzliche Risiken.
So nimmt beispielsweise die
Volatilität bei steigenden Kursen ab,
was sich entsprechend negativ in der
Performance-Entwicklung eines Call-
Optionsscheins niederschlägt. Steigen
die Kurse des Basisobjekts vielleicht
etwas weniger stark oder vollzieht sich
der erwartete Kursanstieg etwas langsamer
als erwartet, kann die fallende
implizite Volatilität und/oder der zum
Laufzeitende zunehmende Zeitwertverlust
die Gewinne des Call-Engagements
aufzehren.
Dieses Problem hat der Anleger bei
Knockout-Optionsscheinen nicht. Aus
diesem Grund haben wir an Stelle von
gewöhnlichen Call-Optionsscheinen
oftmals Knockout-Optionsscheine wie
die Turbo-Zertifikate der ABN AMRO
oder die LSFbull- oder bear-Zertifikate
der BNP PARIBAS empfohlen.
Mit den WAVE-Optionsscheinen
(WAVE steht für Warrant Alternative
Vehicle) gehört auch die Deutsche
Bank zur Gruppe der Premium-Anbieter
von Knockout-Optionsscheinen.
Mit den WAVEs ist es der Deutschen

Bank gelungen, den Hebeleffekt von
Optionsscheinen mit der nahezu linearen
Kursnachbildung von Zertifikaten
zu vereinen.
Die Deutsche Bank hat ihr Angebot
von WAVE-Optionsscheinen in letzter
Zeit stark ausgebaut und bietet dabei
eine inzwischen umfangreiche Palette
der gebräuchlichsten Underlyings
an. Ferner nimmt die Marktpenetration
von WAVEs stark zu, was
nicht zuletzt an ihrer bestechenden
Transparenz liegt.
Dies ist der Grund dafür, weshalb wir
ab sofort auch die WAVE-Optionsscheine
der Deutschen Bank in unser
Handelsinstrumentarium aufnehmen.
Um Ihnen, liebe Leserinnen und Leser,
die Funktionsweise und Spezifika
von WAVEs so
transparent wie
möglich darzulegen,
haben wir für
Sie zu diesem Thema
mit Florian
Brechtel des Xmarkets-
Teams, bekannt unter anderem
aus n-tv, ein Experteninterview
geführt:
Herr Brechtel, wie muss sich der Anleger
die Funktionsweise von WAVEOptionsscheinen
vorstellen?
WAVEs (Warrant Alternative Vehicles)
bieten die Möglichkeit, die Kursbewegungen
eines Indexes oder einer
Aktie (Basiswert) nahezu im Verhältnis
1 zu 1 nachzuvollziehen, und
das mit Hebelwirkung. Am Laufzeitende
berechtigt ein WAVE den Anleger
zum Erhalt eines Geldbetrags in
Höhe der Differenz zwischen dem
dann aktuellen Indexstand bzw.
Aktienkurs und dem Basispreis
(Barrier-Betrag). Bei einem WAVECall
muss der dann aktuelle Indexstand
bzw. Aktienwert über dem
Basispreis und bei einem WAVE-Put
unter dem Basispreis liegen.
Anleger, die auf einen Index oder eine
Aktie setzen möchten, brauchen bei
einem WAVE nicht den Gesamtbetrag
zu entrichten, der für den Erwerb des
jeweiligen Basiswerts aufzuwenden
wäre, sondern nur die Differenz zwischen
dem aktuellen Indexstand bzw.
Aktienkurs und dem Barrier-Betrag
des WAVE zuzüglich Aufgeld. Dieser
verminderte Kapitaleinsatz führt zu
einer Hebelwirkung des WAVEs. Wegen
der Beteiligung im Verhältnis von
nahezu 1 zu 1 an den Bewegungen
des Basiswertes können Anleger Veränderungen
des Basiswertes durch die
Hebelwirkung überproportional ausnutzen.
Allerdings, und das ist sehr wichtig,
endet diese Partizipation unwiederbringlich,
wenn der Indexstand bzw.
Kurs des Basiswerts zu irgendeinem
Zeitpunkt während der Laufzeit dem
Barrier-Betrag entspricht oder diesen
unter- (WAVE-Call) bzw. überschreitet
(WAVE-Put). Ist dies der Fall, wird
der WAVE mit sofortiger Wirkung
wertlos (Knockout). Der Anleger erleidet
in diesem Fall einen Totalverlust;
aus steuerlichen Gründen
können Anleger ihre WAVEs jedoch bis
zum Laufzeitende zu 0,001 Euro an
die Deutsche Bank AG verkaufen.
Für welchen Einsatzzweck und welche
Anleger eignen sich WAVE-Optionsscheine?
WAVE-Optionsscheine eignen sich vor
allem zur kurzfristigen Spekulation auf
die Entwicklung einzelner Aktien oder
auch ganzer Märkte, aber wegen ihres
nahe bei 1 liegenden Deltas auch
zur Absicherung von bestehenden
Positionen.
Auf Grund der hohen Hebelwirkung
von WAVEs eignen sich diese Produkte
aber unseres Erachtens nur für
aktive und vor allem aufmerksame
Investoren, da der Hebel enorm sein
kann (größer als bei herkömmlichen
Optionsscheinen) und sich positiv wie
negativ auswirken kann. Wir weisen
übrigens auch in unseren Broschüren
ausdrücklich darauf hin, dass zum
Erwerb der Produkte die Börsentermingeschäftsfähigkeit
erforderlich
ist.
Welche Vorteile und Nachteile haben
WAVE-Optionsscheine gegenüber herkömmlichen
Optionsscheinen?
Auf Grund der bestehenden Barriere
und des damit verbundenen Risikos
ist ein WAVE-Optionsschein günstiger
als ein herkömmlicher Optionsschein.
Dem höheren Risiko stehen aber auch
größere Gewinnchancen gegenüber,
da der Kapitaleinsatz geringer und
damit die Hebelwirkung größer ist. Zu
beachten ist aber, dass durch die größere
Hebelwirkung Kursbewegungen
des Basiswertes positiv wie negativ
verstärkt werden.
Wurde ein WAVE erworben, bleibt der
Hebel ab dem Kaufdatum über die
gesamte Laufzeit konstant, was bei
einem „normalen“ Optionsschein nicht
der Fall ist. Der wohl wichtigste Vorteil
ist aber die Partizipation von
nahezu 1 zu 1 an der Kursentwicklung
des Index bzw. der Aktie. Darüber
hinaus besteht nahezu kein Einfluss
der Volatilität auf den Preis eines
WAVEs, was bei herkömmlichen
Optionsscheinen einer der wichtigsten
Einflussparameter ist.
Lediglich nahe an der Barriere wirkt
eine Veränderung der Volatilität, jedoch
sollten Anleger auf Grund des
hohen Risikos in der Nähe der Barriere
sowieso besser über einen Verkauf
nachdenken, als die Spekulation bis
zum Ende „auszureizen“. Das Aufgeld
des Optionsscheins entspricht den
Finanzierungskosten (Absicherung)
für den Emittenten und stellt den Zeitwert
des WAVEs dar. Es baut sich im
Gegensatz zu „normalen Optionsscheinen“
über die Lautzeit konstant
ab. Bei einem vorzeitigen Verkauf erhält
der Anleger einen Teil des erbrachten
Aufgeldes zurück.
Auf was muß der Anleger bei WAVEs
besonders achten?
Bei unseren Produkten ist die Barriere
identisch mit dem Basispreis des
Optionsscheins. Für eine Verletzung
ist das untertägige Unter- (Call) bzw.
Überschreiten (Put) der Barriere durch
den Index bzw. den Aktienkurs maßgeblich.
„Untertägig“ bedeutet
allerdings zu den Handelszeiten der
Referenzstelle, an der der Indexstand
bzw. der Aktienkurs festgestellt wird.
Wenn wir (die Deutsche Bank, Anmerkung
der Redaktion) also bspw. den
DAX-Stand nach 20.00 Uhr unter der
Barriere eines bestimmten WAVECalls
sehen, ist der WAVE damit noch
nicht wertlos, sondern erst, wenn
auch die Börse am nächsten Tag einen
entsprechenden amtlichen und
von uns unabhängigen Indexstand
feststellt. Anleger sollten aber „auf der
Hut“ sein, wenn wir den Index am Vorabend
bereits so niedrig prognostizieren,
dass der WAVE nahezu wertlos
ist.
Welche Unterschiede muss der Anleger
bei WAVEs zum einen im Vergleich
zu den Turbo- oder Short-Zertifikaten
der ABN AMRO und zum anderen
im Vergleich zu den LSFbull- oder
bear-Zertifikaten von BNP Paribas
beachten?
Jedes Produkt hat natürlich seine Eigenheiten,
deswegen sollten Anleger
für Detailfragen immer in die jeweiligen
Emissionsbedingungen der Emittenten
schauen. Was man aber als
grundlegenden Unterschied zu den
Produkten der ABN Amro oder von
BNP Paribas zu unseren WAVEs nennen
kann, ist die Art der „Verpackung“
der Produkte: Während wir diese als
„Optionsscheine“ vertreiben, sind die
Produkte unserer Mitbewerber als
„Zertifikate“ emittiert worden. Wir
haben uns auf Grund des zuvor beschriebenen
spekulativen Charakters
dagegen entschieden, da Anleger
unserer Ansicht nach mit einem
Zertifikat etwas Konservativeres verbinden
und insbesondere keinen Totalverlust
erwarten, wie er bei diesen
Produkten durchaus einmal vorkommen
kann. Bei den WAVEs ist die
Knockout-Barriere identisch mit dem
Basispreis des Optionsscheins.
Bei BNP Paribas gilt dies ebenso, wogegen
die Produkte von ABN Amro so
genannte Stopp-Loss-Limits beinhalten,
die vom eigentlichen Basispreis
des Produkts abweichen. Maßgeblich
für eine mögliche Verletzung der Barriere
der WAVEs ist der Indexstand
oder Aktienkurs während der Börsenzeiten.
Wenn also beispielsweise der
DAX untertägig während der Börsenzeiten
die Barriere verletzt, verfällt
das Produkt wertlos. Bei BNP Paribas
ist der Tagesschlusskurs des jeweiligen
Basiswertes maßgeblich, bei ABN
Amro ist es auch eine untertägige
Verletzung, jedoch wird ein vom Emittenten
innerhalb mehrerer Stunden
festzusetzender Betrag an die Anleger
ausgezahlt. Diese unterschiedliche
Handhabung ergibt sich aus der
individuellen Ausgestaltung der Produkte.
Zum Handel: Was ist wichtig beim
Handel mit WAVEs?
WAVEs können an den Börsen in
Frankfurt und Stuttgart (EUWAX) zu
den Börsenzeiten (9.00 bis 20.00 Uhr)
gehandelt werden. Außerdem besteht
die Möglichkeit, mit der Deutschen
Bank im außerbörslichen Geschäft (so
genannter Direkthandel) in der Zeit
von 8.00 bis 22.00 Uhr über alle großen
Discountbroker zu handeln, da die
Deutsche Bank mit diesen Anbindungen
an das elektronische
Handelssystem unterhält. Der Vorteil
gegenüber einem Börsenhandel liegt
zum einen in der Kostenersparnis
(Wegfall der Maklercourtage), aber
auch in der zusätzlichen Flexibilität
der Kunden.
So können die Kunden durch die
Direktanbindung zum Beispiel noch
auf Entwicklungen in den USA reagieren,
was im reinen Börsenhandel nicht
mehr möglich ist, da die Börsen in
Deutschland dann bereits geschlossen
haben. Wichtig ist aber auch, dass die
Emittenten, wie übrigens auch alle
anderen Optionsscheine und Zertifikate,
als so genannte „Market Maker“
agieren. Das bedeutet, dass der Emittent
als Liquiditätsspender zur Verfügung
steht, falls ein Kunde keinen
anderen Privatkunden als Gegenseite
für seine Transaktion findet.
Daher ist eine Auswahl der Produkte
anhand der Börsenumsätze
nicht wirklich aussagekräftig, vielmehr
sollten die Serviceleistungen eines
Emittenten bzw. die Qualität seiner
Preisstellung als Auswahlkriterien herangezogen
werden.


Gruß Pichel
kann mir das mal einer erklären ?? 719784
Antworten
loge:

Grundlagen

 
15.07.02 10:46
Mal abgesehen von der real-time pricing Diskussion:

Selbverstaendlich haben WAVES einen Zeitwertanteil. Das versteht jeder: Ein Wave mit K.O. bei 4000, der in 2 Monaten auslaeuft, hat heute einen Wert ungleich Null, selbst wenn der Dax bei 3900 steht. Der Dax kann naemlich noch steigen in den naechsten 2 Monaten. Allerdings hat der Schein einen geringeren Wert, wenn er heute noch auslaeuft und der Dax bei 3900 steht.

Wer das nicht glaubt, den bitte ich, mir 100 Billionen wertlose Waves mit Laufzeit 2010 und Knock-Out fuer den Dax 5000 zu schenken.

Der Zeitwert ist geringer als bei Optionsscheinen. Die Knock-out Barriere verursacht einen zeitabhaengigen Preisabschlag, der Opti einen zeitabhaengigen Preisaufschlag. Durch die entgegengesetzte Wirkung wird der Einfluss der Volatilitaet minimiert (und eben der Zeitwert geringer).
Antworten
daxbunny:

Danke Pichel o.T.

 
15.07.02 10:49
Antworten
daxbunny:

@loge

 
15.07.02 10:53
bitte erkläre mir das mal mit DEINEN Worten!!


......Selbverstaendlich haben WAVES einen Zeitwertanteil.
Das versteht jeder: Ein Wave mit K.O. bei 4000, der in 2 Monaten auslaeuft, hat heute einen Wert ungleich Null, selbst wenn der Dax bei 3900 steht. Der Dax kann naemlich noch steigen in den naechsten 2 Monaten. Allerdings hat der Schein einen geringeren Wert, wenn er heute noch auslaeuft und der Dax bei 3900 steht......

Raffe nicht ganz was du uns mitteilen möchtest - wir sprechen hier schon von Wave Calls - Puts!!!

Gruß DB


Antworten
daxbunny:

@loge

 
15.07.02 10:57
meinst Du den steuerlichen Verkaufswert von 0,001€ wenn der Schein KO geht??
Dann würde ich auch 1Mrd solcher Scheine geschenkt bekommen wollen :-)) Dann hätte ich 1 Mio€ mehr auf meinem Konto !! :-))
Antworten
börsenfüxlein:

nicht nur die Citibank bescheißt..... o.T.

 
15.07.02 10:58
Antworten
loge:

Eben.

 
15.07.02 11:00
Alle Worte in meinem obigen Posting sind von mir.

"Es gibt hier keine Vola oder Zeitwertverluste etc."

Das stammt aus einem deiner Postings weiter oben und ist falsch. Ebenso wie deine Vorstellung des Pricings.

Deshalb versuchte ich, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Optionsscheinpricing folgt dem Black und Scholes Modell und ist nicht ganz so einfach.  
Antworten
daxbunny:

@loge

 
15.07.02 11:07
Hier ein Auszug aus Pichels Posting..........


Welche Vorteile und Nachteile haben
WAVE-Optionsscheine gegenüber herkömmlichen
Optionsscheinen?

Auf Grund der bestehenden Barriereund des damit verbundenen Risikos
ist ein WAVE-Optionsschein günstigerals ein herkömmlicher Optionsschein.
Dem höheren Risiko stehen aber auchgrößere Gewinnchancen gegenüber,
da der Kapitaleinsatz geringer und damit die Hebelwirkung größer ist.
Zu beachten ist aber, dass durch die größere Hebelwirkung Kursbewegungen
des Basiswertes positiv wie negativ verstärkt werden.
Wurde ein WAVE erworben, bleibt der Hebel ab dem Kaufdatum über die
gesamte Laufzeit konstant, was bei einem „normalen“ Optionsschein nicht
der Fall ist.

Der wohl wichtigste Vorteil ist aber die Partizipation von
nahezu 1 zu 1 an der Kursentwicklung des Index bzw. der Aktie.
Darüber hinaus besteht nahezu
          kein Einfluss der Volatilität auf den Preis eines WAVEs,
was bei herkömmlichen Optionsscheinen einer der wichtigsten Einflussparameter ist.

Lediglich nahe an der Barriere wirkt eine Veränderung der Volatilität, jedoch
sollten Anleger auf Grund des hohen Risikos in der Nähe der Barriere
sowieso besser über einen Verkauf nachdenken, als die Spekulation bis
zum Ende „auszureizen“. Das Aufgeld des Optionsscheins entspricht den
Finanzierungskosten (Absicherung) für den Emittenten und stellt den Zeitwert
des WAVEs dar. Es baut sich im Gegensatz zu „normalen Optionsscheinen“
über die Laufzeit konstantab. Bei einem vorzeitigen Verkauf erhält
der Anleger einen Teil des erbrachten Aufgeldes zurück.

Auf was muß der Anleger bei WAVEs besonders achten?
Bei unseren Produkten ist die Barriere identisch mit dem Basispreis des Optionsscheins. Für eine Verletzung ist das untertägige Unter- (Call) bzw.
Überschreiten (Put) der Barriere durch den Index bzw. den Aktienkurs maßgeblich.
Antworten
loge:

Oje.

 
15.07.02 11:08
Ok, mein Beispiel ist scheisse, aeh falsch. Also, bitte um Loeschung des Textes ab "Ein Wave mit..." bis "...schenken."

Rest stimmt.

Asche auf mein Haupt.  
Antworten
sportsstar:

Kurz und verständlich! Danke Pichel ;)) o.T.

 
15.07.02 11:08
Antworten
Pichel:

*g* (wer sich mit Aktien usw. beschäftigt/Geld

 
15.07.02 11:26
verdienen will, muß sich einlesen!!!)*gg*

Gruß Pichel
kann mir das mal einer erklären ?? 719834
Antworten
hjw2:

Hebelzertifikate und andere

 
22.07.02 00:54

eine gut gelungene Zusammenfassung:

www.traderbikerboerse.de/forum/...e67377601011d1f&threadid=178
Antworten
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