und ohne Scheuklappen:
"K+S – Dividendenrendite 8 Prozent?
von Sascha Gebhard
10:45 Uhr, 23.01.2023
Es ist aus fundamentaler Sicht schon eine bemerkenswerte Entwicklung, welche die K+S Aktie in den vergangenen Jahren genommen hat.
Ich bin persönlich kein Freund von volatilen Rohstoffwerten, doch muss auch ich anerkennen, wie gut K+S mittlerweile positioniert ist. Aus einem hoch verschuldeten Unternehmen ist mittlerweile ein bilanziell stabiler Wert mit großer Dividendenfantasie geworden.
Vom Pleitekandidat zur Cashcow
Lag die Nettoverschuldung von K+S im Jahr 2020 noch bei 3,3 Mrd. EUR, so wird für Ende 2022 ein Nettofinanzguthaben von über 500 Mio. EUR erwartet. In früheren Jahren, durchaus als Pleitekandidat verschrien, hat sich K+S dank der Preiserholung bei den Kalipreisen erfolgreich gemacht.
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Warburg rechnet jetzt damit, dass K+S für das vergangene Jahr eine Dividende von 1,75 EUR je Aktie ausschütten wird
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Den fairen Wert errechnen die Analysten bei rund 30 EUR pro Aktie.
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Fazit: K+S erscheint günstig bewertet. Anleger müssen bei der mittlerweile bilanziell sanierten Aktie aber hohe Schwankungen in Kauf nehmen. Die Aktie ist abhängig von Rohstoffpreisen und politischen Machtspielchen. Zudem ist der Gaspreis eine entscheidende Größe. Nur sehr spekulative Anleger wagen sich daher an die Papiere des Kaliproduzenten."
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