Letztendlich ist doch nicht die Intelligenz oder ein hoher IQ ausschlaggebend, sondern ob und wie die jeweilige Person ihr Leben meistert.
Wer einfach strukturiert ist, denke ich, ist auch glücklicher.
Wer beruflich nicht aufgabenadäquat eingesetzt ist, wird auch nicht glücklich werden im Job. Er wird dann auch in anderen Dingen seine Erfüllung suchen.
Sicher hat hier jeder seine Lebenserfahrung und mit zunehmendem Alter lässt sich einiges kompensieren.
Wer kennt nicht mindestens einen Akademiker als Taxifahrer.
Ich habe letztens eine Kollegin kennengelernt, welche Grundschullehrerin war und mit Mitte 40 keinen Bock mehr hatte und jetzt LKW fährt. Sie ist total erfüllt.
In meiner alten Heimat gab es einen reichen Bauern, den würde keiner von uns als Millionär erkennen. Ein Praktiker.
Ich finde es immer wieder faszinierend neue Menschen kennenzulernen und ziehe oft auch meinen Nektar daraus.
Ich hätte sicher auch mehr aus mir machen können, das weiss ich jetzt mittlerweile. Aber scheiss drauf, ich bin glücklich und mit mir im Reinen. Mir gehts sehr gut.
Als junger Unteroffizier hatte ich mal einen Hauptfeldwebel beim Bund, der in vielerlei Hinsicht mein Vorbild war. Er hat mir beigebracht durch Taten zu überzeugen, nicht durch Worte. Meinen Leopard 1A5 habe ich mit einem Hosengummi und Flickzeug justieren müssen und getroffen.
Naja, nun bin ich abgeschwiffen. Sorry wer es nicht lesen will, weiterscrollen.
Zum Abschluss mal die Antwort des "kleinen Mannes", der nicht durch diskutieren deeskalieren will, sondern durch SEINE Art sich auszudrücken. Irgendwie erschreckend, aber auch schlagkräftig und lustig. Das ist mit Sicherheit kein Akademiker:
www.dailymotion.com/video/x4kw5_hast-du-ein-problem_shortfilms