" (...) Hier wisst nicht was diese Gruppe gerade durchmacht vom Elektriker bis zum Werksleiter. Für diese Leute sind die Aktien Teile des Erwerbseinkommens und der Altersversorgung. Das waren einst stolze Leute, die glaubten sie hätten mit K+S und ihrer Arbeit was erreicht und die sind jetzt verarmt und zweifeln an ihrem Job und dem Management. (...)"
Ich hatte bereits vor Jahren gepostet, dass die Privatanleger und mithin die Belegschaftsaktionäre der eigentliche Ankeraktionär von K+S ist. Nicht von ungefähr wurde diese Zielgruppe in einschlägigen Foren von "K+S-Management-Verstehern" penetrant mit Argumentationshilfen "bei der Stange gehalten". Da musste selbst ein virtueller Pförtner herhalten.
Nicht von ungefähr hatte der heutige CFO und damalige IR Leiter die Idee umgesetzt, ausschl. die Privataktionäre anno 2015 im Rahmen der Potash Offerte zu befragen.
Gleichwohl hält sich mein Mitleid in Grenzen. Waren es nicht auch die Belegschaftsaktionäre die durch die Entlastung des Vorstands und AR diesem trägen Führungsteam die Steigbügel jedes Jahr aufs neue gehalten haben. Und waren und sind es nicht auch Mitarbeiter von K+S die hier und auf W:O immer noch verzweifelt posten "alles wird gut" und wenn überhaupt, so sind die wahren Schuldigen die bösen HFs, die wohl nach deren Denke K+S als "Opfer" ausgewürfelt haben.
Und die Geschichte lehrt uns, dass es besonders schlimm für ein Unternehmen wird, wenn Belegschaftsaktionäre und Gewerkschaftsfunktionäre in einer Person vereint sind. Da sitzt dann der Insolvenzverwalter am Schreibtisch und diese Gruppe tönt immer noch, es läuft alles bestens; dies meist bevor sie dann nach dem Staat als Retter schreien, selbstredend völlig uneigennützig, weil es geht dann ja immer nur um die Arbeitsplätze.....
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kot.... muss...