ich versuche mal, meine Sicht der Dinge aktuell einzubringen. Und da muss ich zunächst sagen, dass was man in den letzten Tagen und Wochen hier lesen muss von usern, die ja sehr lange zur Kerntruppe unseres Aktivisten gehörten und jede Form von kritscher Bewertung mit Vollpfostenpreisen und ähnlichen begleiteten, ist schon mehr als erstaunlich. Und wenn jetzt die 21, 30 E konsequent verkauft werden von einem user, und der andere auf Kurse bei 20 E lauert und sich das ganz offensichtlich munter so fortsetzt, dann kann man eigentlich nur verwundert den Kopf schütteln. Unser tt ist ja inzwischen deutlich kritischer als Laie, der mE bisher nie deutlich niedrigere Kurse aufgerufen hat und sich ja ausschliesslich an faktischer Kritik der Gesellschaft orientiert.
Nun ist es ja nicht so, dass es nicht Gründe zum Verkäufen gäbe, und als fairer Mensch muss ich neidlos anerkennen, dass zB unser tt alles richtig gemacht hat, die schlechten Zahlen sofort als schlechte Zahlen erkannt und vermutlich aberkauft und er nicht- da war ich deutlich schlechter- zu früh zurückgekauft. Und auch goba hat ja seine veränderte Sicht dargestellt und ist inzwischen wohl in dem immer grösser werdenden Kreis der user hier, die auf ks doch differenziert schauen.
Nun, trotzdem erstaunt es dann doch, wenn einige user, die hier wirklich immer wieder sehr unsachlich beschimpft wurden, weil sie eben nicht die Sicht von unserem reitz vertreten, inzwischen von ihren Kritikern in Sachen Negativszenario deutlich übertroffen werden.
Laie ist ja inzwischen schon fast neutral zu sehen, jedenfalls hat er nichts geschrieben, dass die Aktie stark fallen müsse, bis auf was auch immer. Und dk, der ja auch immer einen übergebraten bekommen hat, obwohl er einer der sachlichsten user ist, hat zuletzt ja auch alles, nur keine übertriebenen Pessimismus , an den Tag gelegt.
Und damit bin ich bei tommi angelangt. Natürlich ist bei ks vieles nicht so, wie es sein sollte. Und dass die Kommunikation eine Katastrophe ist, eines börsennotierten Unternehmens unwürdig, habe ich oft genug geschrieben. Immerhin hat man doch den Eindruck, als ob man langsam davon abkommt, mit den Aktionären über Pförter und Pförtnerbois zu kommunizieren und unsere liebe Laura wird mit der Zeit auch einiges dazulernen.
Ansonsten, und da sehe ich es nicht ganz so wie tommi, ist genaugenommen seit der HV - Woche nichts wirklich grundlegendes anders als vorher.
Das Problem der Gesellschaft ist ja kein wirklich neues, nur jetzt wird es vom Markt deutlich kritischer angefasst.
Man hat in 2017 keine 80 Cent verdient, KGV kann sich jeder selbst ausrechnen und dann war eben die sich verselbständigende Phantasie da, dass in 2018 alles sehr viel besser wird, und vor alle allem schnell besser wird.
Und diese Erwartung ist eben inzwischen völlig ad absurdum geführt.
woodoo sagt es schon ganz richtig, jede Nachricht zuletzt , die neu in den Markt kam, war letztlich negativ, und das in einem Umfeld, wo Optimismus durchaus berechtigt war.
Euro schwach, Kalipreise steigen kontinuierlich, Salzpreise jetzt offensichtlich auch.
Mosaic, sehe ich , nähert sich wieder dem 52-Wochenhoch, es läuft also in der Branche.
Nur, irgendwie schafft es ks immer wieder, selbst bei günstigen Rahmenbedingungen irgendwas falsch zu machen, und oft ist es schwierig, richtig zu verstehen, wie schwerwiegend die Probleme sind. zB die Qualitätsmängel, sowas kommt ja nicht aus dem nichts, und warum haben die anderen diese Probleme nicht?
Was bleibt, ist eine doch sehr grosse Unsicherheit, Vertrauen in ein Unternehmen, das immer wieder seine Versprechungen nicht eingehalten hat, eigentlich mit jeder neuen Nachricht enttäuscht, kann es nicht geben.
Inzwischen wissen auch die eher einfachen Gemüter, es sind nicht die HFs, der Laie oder die fab4, die für die miesen Zahlen zuständig sind und die miesen Börsenkurse, es ist ausschliesslich das Management.
Was wir hier zusammenschreiben, ist für den kurs völlig unbeachtlich. Das Problem von Lohr und Co ist, dass die einfach nichts liefern und leisten, was langfristig anlegende, konservative institutionelle Investoren anspricht. Auch hier hats woodoo richtig gesagt, Zockeraktie mit Ramschbonität, das ist die Realität.
Nun, ich werde mit den Aktien , die ich ähnlich wie michnius gut verkauft habe, aber leider zu früh zurückgekauft habe, erst mal nichts tun. Kann man aktuell bei den schnell fallenden Kursen ja nicht mal vernünftig veroptionieren.
Zum Verkaufen ist es mE bei 21 E zu spät und Nachkaufen scheint mir auch nicht gerade angeraten angesichts immer mehr Unsicherheiten im Markt und was die politik noch an Überraschungen bringen wird ,wird man auch nicht unterschätzen dürfen.
Vermutlich ist die Beurteilung von dk die richtige. Es wird sehr langsam besser werden, auch 2018 wird ein Übergangsjahr sein, wobei man eben bei ks nie weiss, wieviel sogenannte Übergangsjahre noch folgen werden. Immerhin sind die Rahmenbedingungen inzwischen deutlich besser und auch die erfolgloseren unter den kaliunternehmen wie ks sollten davon früher oder später etwas profitieren.
Ich halte meine STücke , in der Hoffnung, dass sich vielleicht irgendwann doch jemand erbarmt, die Gesellschaft für 30 e plus zu übernehmen. Aber wie heisst es so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt....