Hallo conte,
ich würde das Salzgeschäft jetzt nicht abspalten oder teilplazieren. a) gehören Kali und Salz zusammen, sind im besten Fall sogar für den Laien (normale Wortbedeutung) kaum zu unterscheiden bzw., ernsthaft, weisen klare Synergiepotentiale auf;
b) hat Roberts die Sparte auf 2020 hin ausgerichtet, was
c) heißt, dass man Anfang/MItte 2018 vermutlich nicht den optimalen Erlös bekäme, zumal
d) bei einem Teilverkauf (25, 40% ???) sowieso erhebliche Bewertungsabschläge in Kauf zu nehmen wären, womit
e) das Ziel, die hohe Verschuldung nennenswert zu reduzieren, unmöglich sein dürfte
Die Schuldenreduzierung muß über Bethune kommen und ab 2019 deutlich sichtbar werden; im Moment scheint die Kalipreisentwicklung dafür nicht ungeeignet.
Im besten Fall werden wir in 5 Jahren sehr froh sein, die Salzsparte komplett behalten zu haben.
Ich gebe zu, dass das einen Vertrauensvorschuß für das Management erfordert, den es sich in den vergangenen Jahren nicht verdient hat. Allerdings: Roberts kann man sowieso ausklammern und Lohr war damals in anderer Funktion tätig und vermutlich stark weisungsabhängig. Heißt für mich: Skepsis, aber erstmal Vertrauensvorschuß.