Schon wieder Nebelkerzen.
Du gehst selten auf die konkreten Fragen oder Vorwürfe ein sondern machst lieber neue bzw. andere alte Baustellen auf.
Ich bin wie Travel der Meinung das Deine Beiträge auf einem hohen intellektuellen Niveau sind und deshalb gehe ich davon aus, das Du
#27502 korrekt verstanden hast. Die Antwort
#27519 entkräftet davon gar nichts.
lch kann aber auch gerne noch mal deutlicher werden:
Subtil finde ich die Verwendung von Wörten wie "herunterfahren", die suggeriert das die Produktion bewußt gedrosselt wurde. Wobei klar sein sollte, das es beim Hochfahren einer komplexen Anlage wie Bethune zu unvorhergesehenen Problemen kommen kann, die dann zu Verzögerungen führen.
Ebenso finde ich es subtil, wenn man dann in mehreren posts auf diesen 500.000 rum reitet und sie in Beziehung zu einer Lieferverpflichtung von ebenfalls 500.000 setzt. Dies suggeriert nämlich das K+S in Bethune so wenig wie möglich fördert, nämlich gerade so viel um diese Verpflichtung zu erfüllen, weil Zitat von Dir:
"der Heilbringer Canada mit jeder Tonne mehr, auch mehr Verlust einfährt!"
Ich habe Dich damals gefragt, welchen Zusammenhang Du zwischen den beiden 500.000er-Mengen siehst und nie eine Anwort erhalten.
Ich frage Dich jetzt, ob Du zu der Aussage "das der Heilbringer Canada mit jeder Tonne mehr, auch mehr Verlust einfährt!" stehst und wie Du sie begründest.
Ich habe nicht bezweifelt, das man von der urspünglichen Vorhersage von 600 bis 700 kto auf 500 kto zurückgerudert ist. Mir ist aber unklar wie man seriöserweise daraus eine Reduktion um 30% (an anderer Stelle sogar ein Drittel) berechnen kann. Auch das macht man nur, wenn man unseriös argumentiert. Ich rechne hier (600-500)/600 macht 1/6 oder 16%
Das Thema Abschreibungen wurde ja auch lange genug durchgekaut.
Wenn es Dich glücklich macht: Nein, ich glaube nicht das Bethune in 2017 einen positiven Beitrag zum Ergebnis liefert. Viel interessanter ist die Frage ob die Produktion einer to in Bethune ohne Berücksichtigung der Abschreibungen kostet und für wie viel man sie verkaufen kann. Die Differenz kommt K+S zugute, als Ergebnis oder zum Schuldendienst. Das haben User, die mehr von BWL verstehen als ich, ja schon klar gemacht.
Wenn man natürlich andere davon überzeugen will, das K+S kein lohnendes Invest ist verschweigt man so was lieber.
Also deshalb die Gegenfrage: Kann man in Bethune heute und in Zukunft kostengünstiger produzieren als in den Werken in Deutschland ?
Glaubst Du das die Förderung in Bethune K+S Geld in die Kasse spült (vor Abschreibungen)
oder das man dort Geld verbrennt ?