Frankfurter Börsenbrief - K+S-Aktie hat mehr als eine Nachzügler-Chance
17:04 27.02.12
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" raten die Aktie von K+S (K+S Aktie) zu kaufen.
Während viele andere DAX (DAX)-Einzelwerte in letzter Zeit auf und davon gezogen seien (und damit auch überkauft seien), liege die Aktie des Salz- und Düngemittelspezialisten noch auf Sichtweite zum Zweijahrestief bei etwa 34 EUR. Mit dem aktuellen Kurs ergebe sich ein Börsenwert von grob 7,5 Mrd. EUR, womit das Unternehmen prinzipiell und perspektivisch auch durchaus ein Übernahmekandidat werden könnte. Kein einzelner Aktionär besitze mehr als 10% der Anteile. Dagegen seien einige kleinere Pakete bei Finanzinvestoren, für die letztlich natürlich der Preis ausschlaggebend sei. Mit an Bord sei übrigens auch BlackRock (BLACKROCK INC Aktie) mit etwas mehr als 5% und damit auf Rang zwei der größten Einzelaktionäre.
K+S gehöre zur Welt-Elite bei Standard- und Spezialdüngemitteln. Außerdem sei man (gemessen an der Produktionskapazität) der weltgrößte Salzproduzent. Im letzten Jahr dürfte das Unternehmen bei Kali- und Magnesiumprodukten etwa 7 Mio. Tonnen abgesetzt haben, was ein leichter Rückgang gegenüber 2010 wäre. Allerdings dürfte der Minderabsatz durch hohe Preis deutlich überkompensiert worden sein mit der Folge einer deutlichen Ergebnissteigerung. Auch bei Stickstoffdüngemitteln dürfte der Umsatz im letzten Jahr deutlich gestiegen sein inklusive entsprechend positiver Effekte für das Ergebnis. Das Salzgeschäft dürfte mehr oder weniger seitwärts gelaufen sein mit einem Absatz von wohl ca. 23 Mio. Tonnen.
K+S habe die Weichen auf Wachstum gestellt. Dazu gehöre die Übernahme des größten US-Salzproduzenten Morton Salt. Außerdem gebe man Gas mit dem Legacy-Projekt in Kanada (Investitionsvolumen etwa 3,25 Mrd. CAD (Kanadischer Dollar)), wo man per 2023 eine Gesamtkapazität von 2,86 Mio. Tonnen Kaliumchlorid erwarte. Die Produktion dürfte nach umfangreichen Investitionen dann um 2015 starten.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" gehen bei der K+S-Aktie auf die Kaufseite mit einem realistischen Mindestkursziel von 55 EUR. Das Fünfjahreshoch habe sogar bei grob 90 EUR gelegen. Das Stop-loss-limit sollte bei 32,88 EUR platziert werden. (Ausgabe 8 vom 25.02.2012) (27.02.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Quelle: Aktiencheck
17:04 27.02.12
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" raten die Aktie von K+S (K+S Aktie) zu kaufen.
Während viele andere DAX (DAX)-Einzelwerte in letzter Zeit auf und davon gezogen seien (und damit auch überkauft seien), liege die Aktie des Salz- und Düngemittelspezialisten noch auf Sichtweite zum Zweijahrestief bei etwa 34 EUR. Mit dem aktuellen Kurs ergebe sich ein Börsenwert von grob 7,5 Mrd. EUR, womit das Unternehmen prinzipiell und perspektivisch auch durchaus ein Übernahmekandidat werden könnte. Kein einzelner Aktionär besitze mehr als 10% der Anteile. Dagegen seien einige kleinere Pakete bei Finanzinvestoren, für die letztlich natürlich der Preis ausschlaggebend sei. Mit an Bord sei übrigens auch BlackRock (BLACKROCK INC Aktie) mit etwas mehr als 5% und damit auf Rang zwei der größten Einzelaktionäre.
K+S gehöre zur Welt-Elite bei Standard- und Spezialdüngemitteln. Außerdem sei man (gemessen an der Produktionskapazität) der weltgrößte Salzproduzent. Im letzten Jahr dürfte das Unternehmen bei Kali- und Magnesiumprodukten etwa 7 Mio. Tonnen abgesetzt haben, was ein leichter Rückgang gegenüber 2010 wäre. Allerdings dürfte der Minderabsatz durch hohe Preis deutlich überkompensiert worden sein mit der Folge einer deutlichen Ergebnissteigerung. Auch bei Stickstoffdüngemitteln dürfte der Umsatz im letzten Jahr deutlich gestiegen sein inklusive entsprechend positiver Effekte für das Ergebnis. Das Salzgeschäft dürfte mehr oder weniger seitwärts gelaufen sein mit einem Absatz von wohl ca. 23 Mio. Tonnen.
K+S habe die Weichen auf Wachstum gestellt. Dazu gehöre die Übernahme des größten US-Salzproduzenten Morton Salt. Außerdem gebe man Gas mit dem Legacy-Projekt in Kanada (Investitionsvolumen etwa 3,25 Mrd. CAD (Kanadischer Dollar)), wo man per 2023 eine Gesamtkapazität von 2,86 Mio. Tonnen Kaliumchlorid erwarte. Die Produktion dürfte nach umfangreichen Investitionen dann um 2015 starten.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" gehen bei der K+S-Aktie auf die Kaufseite mit einem realistischen Mindestkursziel von 55 EUR. Das Fünfjahreshoch habe sogar bei grob 90 EUR gelegen. Das Stop-loss-limit sollte bei 32,88 EUR platziert werden. (Ausgabe 8 vom 25.02.2012) (27.02.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Quelle: Aktiencheck
Grüsse King-charles
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