fängt doch schon bei dem nächsten fliesenjupp um die ecke an.
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ein Investitionsprojekt behandelt wie eine kaputte Ölplattform.
Es ist ja nicht so, als ob das Geld verloren wäre, der Barwert des Projektes sinkt etwas, aber ehe der nicht negativ wird ist das Projekt an sich immer noch eine gute, keine schlechte Nachricht.
Selbst wenn die 3 Mrd. einfach komplett Verlust werden würden und direkt ohne irgendeinen Puffer das EK belasten würden würde das auf einen Wert fallen wie er 2008 war. Schau Dir mal an wie da der Kurs war und überlege Dir ob K+S jetzt wirklich unterbewertet sein kann?
Nicht dasss ich es gut finde wenn irgendwo kosten steigen, aber hier liegt das ja sogar daran, dass mehr Infrastruktur gebaut wird. Das ist positiv für die zu erwartenden Gewinne, der Barwert des Projektes könnte sogar gestiegen sein...
Das seitens K+S tatsächlich nicht kommt um den ungerechtfertigten Kursrutsch etwas zu begrenzen wundert mich auch. Unternehmen sollen sich nicht auf ihren Aktienkurs sondern auf ihr Geschäft konzentrieren, aber das K+S mit so einem Kurs bei eigntlich guten Unternehmen ein Übernahmekandidat wird sehe ich auch kritisch.
http://www.aktiencheck.de/exklusiv/...icht_Jetzt_wird_s_ernst-5089635
ist jetzt ja schon 2 Tage alt, aber die werden echt nicht müde auch diese Geschichte mit der Währung breit zu treten.
Ich finde es wirklich krass wie einseitig da geschrieben wird. Ist ja nicht so als würden nur wir hier sagen, dass K+S eigentlich gut da steht, gibt ja auch genug "Analysten", aber es werden nur die negativen Stimmen zitiert.
Investitionen sind bilanztechnisch keine Kosten. Da wird (sinngemäß) auf "Anlagen in Bau" gebucht und dann eben umgebucht in normale Aktiva, ist nicht so als ob hier der buchhalterische Gewinn so krass beschnitten würde. Ein Problem gibt es hier erst, wenn das Projekt nicht zu Ende geführt werden könnte oder sich nicht amortisieren könnte.
Weder für das eine noch für das andere gibt es einen Hinweis.
Jedes Projekt ist ein Risiko, aber wenn ein Unternehmen nie Risiken eingegangen ist, dann wird es auch nie groß werden.
"Ich halte es für fatal, Gewinne der Vergangenheit so einfach in die Zukunft fortzuschreiben".
Dann hältst du den Investmentstil von einem Buffett für fatal. Sein Vermögen beweist dir das Gegenteil. Was hier passiert sind Mutmaßungen nicht mehr und nicht weniger. Es gibt nirgends handfeste Beweise das dem nicht so sein sollte. Zu denken alles wird schlechter hindert immer daran Geld zu verdienen, weil man nie antizyklisch in Märkte gehen kann. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Mit den heftigen Reaktionen des Marktes kann ich leben. Das berührt mich nicht die Bohne. P.s. Das fortschreiben von Gewinnen funktioniert nicht bei allen Unternehmen - hier schon, in der Lebensmittel und Energiebranche auch, selbst bei Versicherungsdienstleister funktionierts im Mittel. Da braucht mir auch keiner das Gegenteil beweisen, weil ich das schon eine halbe Ewigkeit so mache. Da kann man aber gespaltener Meinung sein. Viel mehr Fehler lassen sich mit diesen Schätzannahmen machen. Man schätzt zig Zahlen und reimt sich seinen Brei selbst zusammen. Am besten noch so, dass es mit den News korreliert - funktionieren tut es so gut wie nie. Das ist keine Annahme sondern leider die Realtität.
Analysten arbeiten mit DCF verfahren. Okay gut und Recht dafür muss ich aber die FCF kennen und auch die Abzinsung. Das sind NUR Annahmen. Es ist zu früh zu sagen, dass es richtig war auszusteigen, zumal deine Verluste wie du sie nennst virtueller Natur wären und deine gemachten reale sind. Warten wir einfach ab und fällen dann ein Urteil. Ich bin nicht in das Investment gegangen um den Markt exakt zu treffen. Ich bin rein gegangen weil der Abschlag von > 30 Prozent ungerechtfertigt war. Das sich das Ungleichgewicht in einem Monat aufhehen würde wär Glück - nichts weiter als Glück.
Gruß ohne lateinische Zitate :)
Schön doch noch von Dir zu hören :-)
Zu Gewinnen fortschreiten:
Es gibt langfristig viel gute Gründe warum K+S stabil bleiben dürfte (Weltbevölkerung, Genpflanzen usw.) während man bei den Risiken schon ganz schön Fantasie entwickeln muss. Nimmt man mal z.B. eine Tesla Motors da gibt ein eine Unzahl an Risiken und geplanten teuren Projekten und bisher noch keine wahnsinnige Basis aus der Vergangenheit, dennoch ist die Aktie dieses Jahr wirklich extrem gestiegen. Da sieht man wie stark sich eigentlich intelligente Leute beeinflussen lassen.
Börse soll in die Zukunft schauen, ok, aber die Zukunft ist eben nicht das, was man sich so ausdenkt, sondern etwas das wir noch nicht kennen, der beste Indikator den wir haben sind aber eben Entwicklungen die man vielleicht relativ sicher grob vorhersagen kann (wie die Sache mit der Weltbevölkerung) und dann kann man versuchen über den Zusammenhang der betrachteten Sache und der sicher vorhersehbaren Sache versuchen in die Zukunft zu schätzen, aber die Vergangenheit ist eben auch ein starker Indikator für die Zukunft.
Und für alle die an Chartanalyse glauben:
Wenn ich dort meine aus der Vergangenheit auf die Zukunft schließen zu können, warum dann nicht bei Gewinnen? Wollen wir mal eine Chartanalyse für Daten aus der Bilanz von K+S machen?
Buffett ist bei Tesla nicht eingestiegen. Er weiß genau wo sich Gewinne weiterschreiben lassen (z.b. Versorgerinvestment vor kurzem von ihm). Bei Tesla ist das so wie du geschrieben hast. Die Unternehmen haben durchaus ihren Reiz. Jedoch lässt sich da so gut wie gar nichts weiterschreiben. Gelingt der Durchbruch explodiert die Aktie nach oben. Gelingt er nicht explodierts nach unten. Ob man dann in solche Fimen investieren will, lässt sich nur mit dem eigenen Risikoprofil beantworten. Ich für meinen Teil will nicht. Buffett geht keinem einzigen Trend nach. Trends berühren ihn nicht - mich auch nicht. Ich will konstante Zahlen sehen und am besten noch Monopole.
Pharma, Energie, Lebensmittel, Versicherer - sowas gefällt mir. Mit dem fortschreiben kann man da natürlich auch Fehler machen - keine Frage. Aber was ist schon total sicher. Es ist zumindest relativ sicher - wie schon erwähnt - insofern man die richtige Branche betrachtet. Pack ich dann noch einen ordentlichen Abschlag zum fairen Wert drauf ( was relativ selten ist und von mir als Geschenk gewertet wird), dann hab ich keine Skrupel in fallende Märkte zu gehen. Auch mit großen Summen.
Kann ich dir nicht sicher sagen. Ich weiß nichts von Engagements. Würde auch überhaupt nicht zu seiner Philosophie passen. Hier hab ich die Quelle gefunden. Wenn überhaupt hat er die Firma aus ökologischen Gründen aber nicht aus investmenttechnischen unterstützt - und dann mit kleineren Summen. Er kauft doch nur Coca Cola, Procter Gamble, Energieversorger, Versicherer, AME ... weil man dort die Gewinne vernünftig weiterprojizieren kann.
http://www.insidermonkey.com/blog/...fett%E2%80%99s-portfolio-120895/
Geb ich dir absolut Recht Thomasd22. Es ist aber schwierig sowas in einem Modell zu verarbeiten. Ich würde sogar soweit gehen und sagen es ist unmöglich, selbst kleine Schwankungen mit einer Wahrscheinlichkeit > 50 % vorherzusagen. Deshalb stütz ich mich lieber auf die alten Dinge des Lebens. Gott sei Dank bin ich damit nicht ganz allein.
Natürlich nehmen fast alle Menschen Verluste stärker wahr als Gewinne. Das ist auch nicht schlecht und zum Teil sogar eine treibende Kraft der Menschheit. Es geht hier - meiner Meinung nach - aber NICHT darum. Hier ist die Frage ob man etwas als das wahrnimmt das es ist. Der Kursverlust von K+S ist kein Verlust für den Anleger, außer es würde durch eine tatsächliche Wertminderung des Unternehmens begründet sein. Glaubt hier jemand von denen die verkauft haben ernsthaft, dass K+S in den nächst z.B. 5 Jahren nie wieder über die 30 kommt?
Ich glaube nicht, dass hier jemand aussteigt weil er nicht an K+S glaubt (oder nur wenige), sondern weil er die Opportunitätskosten dass das Geld die letzten Monate nicht eben z.B. bei Tesla angelegt war bereut oder fürchtet.
Bitte nicht falsch verstehen, aber die Zahlen aus dem Link von King können wir schon selber lesen, falls du was zur Interpretation der Zahlen beizutragen hast wäre aber in der Tat hilfreich.
Gruß
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