wenn man eine weitgehend exakte Berechnung vornehmen will, ist das schon ein wenig kompliziert, als von dir angdeudeut.
bei angenommenen kalipreis kann man als Multiplikator eben nur die max. förderung von 5.3 mio t. kali nehmen. der rest sind Spezialitäten, die eine etwas andere Berechnung(Sichtweise) benötigen.
zudem muß man unbedingt das Augenmerk auf die kosten legen. ich war zb. bei den kürzlich genannten zahlen von k+s schon sehr überrascht, dass die durchschnittlichen stckkosten pro t. im durchschnitt der ersten 3 Quartale 2013 bei 214,8 euro, jedoch im 3. Quartal 2013 auf 224 euro gestiegen sind. nimmt man nun den durchschnitt des 3. quartales aus den durchschnitt der 3 Quartale heraus, ist die diferenz noch ungünstiger.
hier gilt es genau zu analysieren warum? weshalb?
zudem wurde die vom unternehmen deutlich niedriger erwarteten energiekosten ab 2. Halbjahr 2013 hier nicht ersichtlich. woran liegt das? was hat zu dieser signifikanten Kostenerhöhung geführt?
zudem wie hoch werden die Rücklagen zur bergbaulichen Verpflichtungen ausfallen? hier wurde aufgrund der niedrigen zinsen in 2013 schon einmal ein erheblich millionschwere zusätzliche Rücklage gebildet. zwar nicht zahlungswirksam, aber Ergebnis ordentlich belastend.
um es kurz zu sagen, alles andere würde den rahmen hier sprengen -und ich möchte auch nicht alle Details öffentlich durchdiskutieren, erwarte ich wie schon öfters gepostet:
bei einem kalipreis von 350-370 usd, und einem durchschnittswinter wie letztes jahr (da muss aber in Euroland noch etwas kommen) ein Ergebnis von bis zu 1,50 euro. allerding wiederum nur, wenn a`die 150 mio Einsparungen wirklich abgeliefert werden, die stckkostensteigerung quartalmäßig einmalig war (meine Vermutung unterbreizbach), keine produktionskürzungen vorgenommen werden müssen -und kein weiterer usd verfall vs. euro stattfindet.
glück auf!
umbrellagirl