Die Politik ist involviert. Jetzt geht es m.E. in die entscheidende Phase.
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Orth :19:03 #8588 Warum sollte Potash Corp. diese Infos so einfach durchsickern lassen?! Is schon komisch..
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Na ja, wenn die das wirklich schon in größerem Rahmen präsentiert haben, dann wissen es ohnehin zuviele Vögelchen die nun singen könnten. Da sagt man es lieber selber ( => www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-1052016.html "... Der kanadische Bergbau- und Düngemittelkonzern Potash will einem Pressebericht zufolge den deutschen Konkurrenten K+S im Zweifelsfall feindlich übernehmen. Einen entsprechenden Plan habe der Potash-Vorstand vor Brokern in Kanada ausgebreitet, schreibt das "Handelsblatt" am Dienstag vorab unter Berufung auf Finanzkreise in Montreal. ..." ). Das Potash nicht lockerlassen wird war absehbar. Ist halt wie Frage, ob die bereit sind mehr als 41€ zu zahlen. Kann ja auch sein, daß die erstmal wieder mit 41€ "feindlich" ankommen werden, um auszuloten, ob sich da wirklich so viele Aktionäre gegen streuben wie K+S bislang vorgab. Zudem will man mit den politischen Stellen klären, welche Hürden die einem vielleicht in den Weg legen könnten. Da stehen eben Dinge wie Arbeitsplätze, Wettbewerbsverengung etc. im Raum. Solche Gespräche lassen sich auch nur schwer geheimhalten. Schätze mal ab 44/45€ dürften dann schon sehr viele Anleger abgabebereit sein. Nur wie lange sich das hinziehen würde bis so ein Angebot kommt ist schwer zu sagen. Zudem muß man mal abwarten, ob K+S versuchen wird irgendwelche "poison pills" ( => de.wikipedia.org/wiki/Giftpille_%28Wirtschaft%29 ) zu schaffen gegen eine feindliche Übernahme.
Hessische Landesregierung weist Zeitungsbericht zu K+S zurück
Frankfurt, 08. Sep (Reuters)
- Die Hessische Landesregierung hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach sie in Pläne von Potash über eine feindliche Übernahme des Düngemittelspezialisten K+S eingeweiht sei. Staatssekretär Michael Bußer bestätigte am Dienstag zwar, dass es zwei Treffen der Landesregierung mit Verantwortlichen von Potash gegeben habe. Es sei dabei aber "ausdrücklich nicht" über eine feindliche Übernahme gesprochen worden. "Im Gegenteil: Potash hat seine konkreten Pläne in keinem Treffen offengelegt", betonte Bußer. "Die Landesregierung hat sich aus Sorge um Tausende Arbeitsplätze stets für die Eigenständigkeit von K+S eingesetzt."
Das "Handelsblatt" hatte zuvor vorab aus seiner Mittwochausgabe berichtet, Potash sei zu einem feindlichen Übernahmeangebot für den Kasseler Rivalen bereit. Einen entsprechenden Plan habe Potash vor Brokern in Kanada umrissen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise in Montreal. Ein Potash-Sprecher habe ein solches Vorgehen nicht ausgeschlossen. Auch die hessische Staatskanzlei sei über das Vorgehen der Kanadier informiert, hatte es in dem Vorabbericht geheißen. Dort habe es ein neuerliches Treffen auf höchster Ebene gegeben, bei dem es um weitreichende Standort- und Arbeitsplatzgarantien gegangen sei. Der Bericht hatte die K+S-Aktie deutlich nach oben getrieben.
Pläne haben ist eins, sie umsetzen ist was anderes. Die nächsten news, wenn sie kommen, werden es zeigen!
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