für mich der Nebel.
Nur mal angenommen, dass, nachdem der Brief von Potash bei K+S eingegangen ist, man dort nach Prüfung zu Schluss kam, dass dies kein juristisch relevantes Dokument ist. Der Druck ist allerdings hoch, da die Aktie bei 29 Euro dümpelt und das Angebot von 41 daher für die Aktionäre durchaus interessant wäre. Mit dem Artikel vom Handelsblatt (irgendjemand muss es ihnen ja gesagt haben, dass dort Rauch ist) katapultiert sich der Kurs auf ca 36-39 Euro. Man schiebt noch eine ad hoc Erklärung hinterher, die auch noch von Potash bestätigt wird (durch eine eigene) und schon ist das Angebot von 41 Euro nicht mehr so interessant. Man lehnt das Angebot dann offiziell ab (u.a keine angemessene Bewertung) und mobilisiert alle erforderlichen Stakeholder (Politiker, Gewerkschaften, etc). Man streut auch Gerüchte über angebliche Giftpillen, die wohl in den Tiefen der Verträge schlummern (nachprüfen kann es ja sowieso keiner) und schon wird für Potash schwierig.
Jetzt wird Potash überlegen müssen, ob man eine feindliche Übernahme in Betracht zieht, freundlich wird das wohl nichts werden.
Zeit hierfür haben sie meines Erachtens bis zur Hauptversammlung, dort soll ja beschlossen werden, dass der Vorstand von K+S grundsätzliche Erlaubnis erhält,eine Kapitalerhöhung von bis zu 10% durchzuführen (eine dieser Pillen, die anscheinend schon vorher möglich waren).
meine Gedanken......andere Meinungen sind herzlich willkommen