Nein Danke.
Chartanalyse: Wissenschaftlich fundiert?
Viele Wissenschaftler betrachten die technische Analyse weitgehend als pseudowissenschaftlichen Unsinn. Aktienkurse seien zufällig, meint zum Beispiel der Markttheoretiker Burton Malkiel. Investoren, die sich auf technische Analysen verlassen, werden vor allem höhere Maklergebühren zahlen. Auch Börsenlegenden wie Warren Buffett und Peter Lynch sehen die Chartanalyse kritisch. Buffett meinte, dass die technische Analyse nicht funktioniere. Er kam damals zu dem Schluss, als er ein Diagramm auf den Kopf stellte und keine anderen Erkenntnisse erzielte wie zuvor. Für Lynch sind Charts vor allem großartig, um die Vergangenheit vorherzusagen. Studien geben den Kritikern recht: So überprüfte Finanzautor David Aronson mehr als 6.000 technische Regeln; keine erwies sich als sonderlich hilfreich. Eine Studie, die die Handelsaufzeichnungen niederländischer Investoren über einen Zeitraum von sechs Jahren untersuchte, kam ebenfalls zu einem negativen Ergebnis. Diejenigen, die auf technische Analysen setzen, tendierten dazu, zu viel zu handeln und zu spekulieren. Das führte dazu, dass sie eine viel schlechtere Rendite erzielten als andere Anleger.
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