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Devisen: Euro gibt deutlich auf gut 1,36 US-Dollar nach
16:53 03.02.11
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag kräftig nachgegeben. Bis zum späten Nachmittag sank die Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,3624 US-Dollar und kostete fast zwei Cent weniger als am Morgen. Damit hat der Euro seine Kursgewinne seit Wochenbeginn fast vollständig eingebüßt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,3745 (Mittwoch: 1,3803) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7275 (0,7245) Euro.
Händler begründeten die Kursverluste zum einen mit Enttäuschung am Markt auf neue Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Nachdem Trichet die Märkte im Januar mit Warnungen vor einem kurzfristigen Preisschub überrascht hatte, hätten einige Marktteilnehmer offenbar auf eine Verschärfung des Tons gehofft, hieß es. Trichet bestätigte jedoch seine Aussagen von Januar, wonach der aktuelle Preisschub bislang keine Gefahr für die Preisstabilität darstellt. Schnelle Zinserhöhungen sind vor diesem Hintergrund unwahrscheinlich. Für zusätzliche Belastung sorgten zudem robuste Konjunkturdaten aus den USA.
"Viele Marktteilnehmer setzen seit Tagen auf einen steigenden Euro", sagte Devisenexperte Volker Weber von M.M. Warburg. Zwar verwies auch Weber auf potenzielle Enttäuschung am Markt angesichts der Aussagen Trichets. Die Entwicklung sei aber auch von handelstechnischen Faktoren getrieben worden. Zudem hätten nicht wenige Marktteilnehmer angesichts der starken Unruhen in Ägypten Risikopositionen aufgelöst, was den Euro zusätzlich belastet habe. "All diese Faktoren zusammen haben den Euro heute stark unter Druck gesetzt."
Devisen: Euro gibt deutlich auf gut 1,36 US-Dollar nach
16:53 03.02.11
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag kräftig nachgegeben. Bis zum späten Nachmittag sank die Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,3624 US-Dollar und kostete fast zwei Cent weniger als am Morgen. Damit hat der Euro seine Kursgewinne seit Wochenbeginn fast vollständig eingebüßt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,3745 (Mittwoch: 1,3803) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7275 (0,7245) Euro.
Händler begründeten die Kursverluste zum einen mit Enttäuschung am Markt auf neue Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Nachdem Trichet die Märkte im Januar mit Warnungen vor einem kurzfristigen Preisschub überrascht hatte, hätten einige Marktteilnehmer offenbar auf eine Verschärfung des Tons gehofft, hieß es. Trichet bestätigte jedoch seine Aussagen von Januar, wonach der aktuelle Preisschub bislang keine Gefahr für die Preisstabilität darstellt. Schnelle Zinserhöhungen sind vor diesem Hintergrund unwahrscheinlich. Für zusätzliche Belastung sorgten zudem robuste Konjunkturdaten aus den USA.
"Viele Marktteilnehmer setzen seit Tagen auf einen steigenden Euro", sagte Devisenexperte Volker Weber von M.M. Warburg. Zwar verwies auch Weber auf potenzielle Enttäuschung am Markt angesichts der Aussagen Trichets. Die Entwicklung sei aber auch von handelstechnischen Faktoren getrieben worden. Zudem hätten nicht wenige Marktteilnehmer angesichts der starken Unruhen in Ägypten Risikopositionen aufgelöst, was den Euro zusätzlich belastet habe. "All diese Faktoren zusammen haben den Euro heute stark unter Druck gesetzt."
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