Jetzt geht's dem Neger an den Kragen


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Pieter:

Grinch, erwarte meine Klage !! o.T.

 
08.02.02 11:40
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Happy End:

Krimi-Titel wird zum Titel-Krimi

 
08.02.02 11:50
Hannover hat‘s geschafft: Agatha Christies „Zehn kleine Negerlein” werden umbenannt - dank der „Antidiskriminierungsstelle”.

Ihr Name ist nur bedingt einprägsam, und bis gestern dürften nicht allzu viele Bürger gewusst haben, dass es in Hannover eine „Antidiskriminierungsstelle“ gibt. Das könnte sich jetzt jedoch schlagartig ändern, denn der Ein-Mann-Behörde in Gestalt von Dr. Günther Max Behrendt ist ein spektakulärer Coup gelungen.

Behrendt hat dafür gesorgt, dass die „Zehn kleinen Negerlein“ aus den Regalen der deutschen Buchhandlungen verschwinden. Weil sich in Hannover lebende Afrikaner durch das Wort „Negerlein“ diskriminiert fühlen, soll die Neuauflage des gleichnamigen Krimi-Klassikers von Agatha Christie jetzt umbenannt werden. Zerknirscht versprachen die Erben der Autorin in London, nach einem unverfänglicheren Titel für den 1939 erschienenen Roman zu suchen, der im Original „Ten little niggers“ hieß, bevor er den politisch korrekteren Namen bekam: „And then there were none“ (und dann waren keine mehr übrig).

Zwar tauchen in diesem Krimi gar keine schwarzen Figuren auf – es geht um zehn bleichgesichtige Mitglieder einer illustren Gesellschaft auf einem Landschloss, die der Reihe abgemurkst werden. Einer nach dem anderen wird ins Jenseits befördert, und wohl aus diesem Grunde benannten die deutschen Übersetzer die Geschichte nach dem gleichnamigen Abzählreim: „Zehn kleine Negerlein.“ Jahrelang nahm an diesem Titel niemand Anstoß – bis, ja, bis in Hannover die Antidiskriminierungsstelle mobil machte.

Den Stein hatte das Theater am Aegi ins Rollen gebracht. Im März wird dort das Theaterstück mit dem irreführenden Namen gezeigt, und die bloße Ankündigung brachte mehrere Bürger in Rage. Der Bund der türkisch-europäischen Unternehmer erklärte sich solidarisch mit den geschmähten „Negerlein“, und auch der hannoversche Verein „African Action“ schaltete Günter Max Behrendt ein. „Wir sind empört, dass dieser Titel immer noch benutzt wird“, sagt James Rodgers von African Action.

Dass der Deutsche Presserat 1995 verfügt hat, dass „Neger“ kein Schimpfwort sei, ficht weder Behrendt noch Rodgers an. Hannovers Buchhändler mochten die Freude über den Sieg im titelkrieg gestern nicht teilen. Heinz-Walter Hebestreit von Sachse & Heinzelmann stellte vorsichtig nur eine Frage: „Ist das nicht ein bisschen albern?“  
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Grinch:

KRRRRAAAAAAAAAAAUUUUUT!!! ;-)) o.T.

 
08.02.02 11:51
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CrashPanther:

Und was ist mit diesen Ausdrücken

 
08.02.02 11:53

Nigger, Mohren, Mustafas, Spagettifresser, Kümmeltürken usw.
Wollen wir die alle abschaffen ?
Wir Deutschen sin echt nicht mehr zu retten !

Good times
CP
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ReWolf:

ok ..ich muss mal nen neger abseilen

 
08.02.02 13:26
bis später dann
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Happy End:

Das ganze ist doch getürkt ;-)

 
08.02.02 22:10
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Egozentriker:

Naja, soll'n sie's halt abschaffen...

 
08.02.02 22:20
Man kann ja immer noch Dachpappe, Bimbo, Presskohle oder Schoko sagen.

Is nur Spass....  ;-)
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