Jede Sekunde 1300 Euro mehr Schulden


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ruhrpottzocker:

Jede Sekunde 1300 Euro mehr Schulden

3
22.01.02 09:18
Aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 22.01.02

Die Schuldenlast Deutschlands ist mit 1,2 Billionen Euro so groß, dass nur anschauliche Beispiele helfen, die Summe annähernd zu begreifen;  Jede Sekunde wachsen die Schulden um 1300 Euro; auf jedem Einwohner lasten 14 800 Euro Staatsschulden.

Selbst wenn man jeden Monat eine Milliarde Euro Schulden zurückzahlen würde, würde es mehr als 100 Jahre dauern, ehe alle Schuldsen getilgt wären. 60 % der Schulden hat der Bund zu verantworten.

Die rot-grüne Bundesregierung hat es geschafft, die Aufnahme neuer Bundesschulden von Jahr zu Jahr zurückzuführen – von 30 Mrd auf 21 Mrd Euro. Dennoch steigt damit die Schuldenlast weiter.

Die Schulden sind in den 80er Jahren unter der Regierung von Kanzler Kohl stetig geklettert (von 180 Mrd auf 277 Mrd Euro), durch die Einheit in den 90er Jahren aber regelrecht explodiert: Von 356 Mrd Euro 1990 auf 744 Mrd Euro 1998.

Der Staat muss heute mehr als jeden sechsten Euro, den er durch Steuern einnimmt, für Schuldzinsen ausgeben; der Bund sogar jeden vierten.
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ruhrpottzocker:

Mein Kommentar dazu:

2
22.01.02 09:19
Die Kohl-Regierung hat den Sumpf angerichtet, in dem die rot-grüne Regierung nun zappelt. Jahrelang ist sie nach der Devise vorgegangen: Nach uns die Sintflut.

Nun will Stoiber dieses ruinöse Treiben weiter fortsetzen.

Bürger wehrt euch: sie wollen euch nur ans Geld. Sie sind wieder einmal drauf und dran, die Zukunft eurer Kinder zu verscherbeln.

Noch ist es vielleicht möglich, sich aus dem Sumpf der Kohl-Regierung zu befreien. Nutzt eure Chance: Wählt rot-grün ! Auch wenn ihr euch über viele Dinge ärgert wie ich auch.

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ruhrpottzocker:

Schädigung aller Aktionäre

 
22.01.02 09:29
Es versteht sich wohl von selbst, dass die desaströse Politik der Kohl-Regierung durch ihr Herbeiführen von eingeschränkter Handlungsfähigkeit der nachfolgenden Bundesregierungen eine nachhaltige Schädigung aller Aktionäre verursacht hat.
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ruhrpottzocker:

Keine Stoiber - Fans mehr da ? o.T.

 
22.01.02 11:07
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Guido:

@RPZ

 
22.01.02 11:09
Ich dachte schon, Du hättest Dich verzockt!!
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Hiob:

Die sind gerade im ZerSTOIBER o.T.

 
22.01.02 11:09
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Diogenes:

@RPZ

 
22.01.02 11:11
Du hast Recht! Aber für viele klingen halt großzügige Versprechungen besser als Sparmaßnahmen und eine solide Haushaltspolitik...

Diogenes
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JOHN MILLNER:

tztztz .....

 
22.01.02 11:11
.... das sollte mein bankfuzzy mal lesen .... der kriegt jedesmal nen koller wenn ich wieder geld will ....  :-)))
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Happy End:

Schulterklopfer für den Spar-Hans

 
22.01.02 11:12
Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber plant im Falle eines Wahlsieges neue Schulden, um den stotternden Konjunkturmotor anzuwerfen. Finanzminister Hans Eichel will dagegen eisern an seinem Sparkurs festhalten. Dafür gab es jetzt Unterstützung von seinen Kollegen der Euro-Zone.
 
Brüssel - Die Haushaltspolitik Deutschlands wie auch die der anderen Euroländer ist nach Auffassung der Eurogruppe nicht zu kritisieren und muss nicht verändert werden. Dies sei Konsens unter den Finanzministern der Eurozone, berichtete der spanische Ratsvorsitzende und Wirtschaftsminister Rodrigo Rato am Montagabend. Zum Abschluss des Treffens der Eurogruppe in Brüssel sagte er, es bestehe Einigkeit darin, dass die Haushaltspolitik Deutschlands und Portugals "korrekt" sei. Beiden Staaten drohte bislang wegen ihrer öffentlichen Finanzen eine Mahnung aus Brüssel.

"Natürlich ist die deutsche Haushaltsposition längst nicht dort, wo sie sein sollte", sagte Eichel anschließend. Bei dem Treffen habe es aber "keinerlei Kritik von niemandem, auch nicht von der Kommission" an der deutschen Politik gegeben.

Die Kommission hatte bereits zuvor erklärt, sie kritisiere die deutsche Finanzpolitik nicht. In EU-Kreisen hatte es aber zugleich geheißen, dies schließe eine Warnung an Deutschland wegen der Annäherung seiner Staatsdefizitquote an die Drei-Prozent-Grenze des Maastricht-Vertrages nicht aus. Die Kommission schätzt die deutsche Defizitquote auf 2,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr.

Eichel bekräftigte, Deutschland werde diese Grenze nicht erreichen. Allerdings müsse nun die Kommissionsempfehlung zum deutschen Stabilitätsprogramm abgewartet werden, die am 30. Januar ansteht. EU-Währungskommissar Pedro Solbes erklärte, es gebe noch keinen Beschluss der Kommission zum deutschen Stabilitätsprogramm.

Vor Beginn des Treffens hatte Eichel erklärt, aus seiner Sicht gebe es keine Grundlage für eine Frühwarnung der EU an die Adresse Deutschlands wegen dessen hohen Staatsdefizits. Unterstützung bekam Eichel vom luxemburgischen Regierungschef und Finanzminister Jean-Claude Juncker. Wenn er die EU-Kommission wäre, würde er keine Warnung vorschlagen, sagte Juncker.

Solbes bekräftigte vor der Eurogruppe die Einschätzung der Kommission, wonach die Euro-Zone erste Zeichen der wirtschaftlichen Stabilisierung zeige. Anfang des Jahres dürfte es nur zu einer leichten Erholung kommen, während es in der zweiten Jahreshälfte zu einem stärkeren Wachstum kommen werde, hieß es in einer Stellungnahme des Kommissars. Im Jahresschnitt werde das Wachstum aber 1,3 Prozent wohl nicht überschreiten.

Die Inflation werde wohl im ersten Quartal 2002 unter die Toleranzgrenze der Europäischen Zentralbank für Preisstabilität von zwei Prozent fallen, sagte Solbes. Mit zunehmendem Wachstum werde die Preissteigerung weiter zurückgehen. Sorgen bereiteten dabei nur die anstehenden Tarifrunden in einigen Euro-Ländern, erklärte Solbes. Der anstehende Aufschwung gebe den Regierungen den Spielraum für die 2001 zum Teil unterbrochene Haushaltskonsolidierung.
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ruhrpottzocker:

Privat verhalte ich mich ja auch wie CDU /CSU /FDP

 
22.01.02 11:14
Überblicklos alles mit vollen Händen ausgeben, konfliktscheu mit mir selber.

Aber das ist auf meine Kosten ! Nicht auf Kosten der Allgemeinheit !
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sir charles:

Eine Frage, bei wem hat Deutschland diese

 
22.01.02 11:15
Schulden????????????
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Diogenes:

Was soll man dazu sagen?

 
22.01.02 11:15
Zuerst die Bundesregierung wegen zu hoher Schulden kritisieren (drohende Abmahnung wegen Verletzung der Maastricht-Kriterien) und dann selber noch mehr Schulden machen wollen...
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unknown777:

naja - die wiedervereinigung war ja nicht schuld..

 
22.01.02 11:18
der cdu - und da entstanden nun mind. 1/3 der schuldenberges! oder haette die spd die mauer stehengelassen ????
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ruhrpottzocker:

Dazu kann man nur sagen: DREIST !

 
22.01.02 11:19
Dazu kommt die Sache mit der Öko-Steuer. Jetzt will er dieses angebliche Teufelszeug behalten.

Ein anderer Heini von denen hat neulich behauptet, wir brauchen derartige Steuer-Ideen. Natürlich aber nicht die Ökosteuer. Das ist der blanke Neid darauf, dass rot-grün dieses tatsächlich neue (und wirksame !) Mittel auf den Weg gebracht hat.

   
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Hiob:

Deutschland hat die Schulden bei den Banken.

 
22.01.02 11:20

Die haben sich an der Wiedervereinigung dumm und dämlich verdient. Eure Kinder werden es einmal bezahlen.  
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ruhrpottzocker:

Die Wieder-Vereinigung musste Geld kosten.

 
22.01.02 11:22
Alle wollten sie. Also ist das o.k.

Nur wie hat das die Kohl-Regierung gemanagt ? Milliarden sind im Nichts versickert. Mit der vollen Giesskanne auf dem Weg in den Garten haben die die Hälfte schon auf dem Bürgersteig verschüttet.

Die verstehen eben nichts vom Geld. Haben nur jede Menge selbst davon.
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ruhrpottzocker:

Nur unsere Kinder, hiob ?

 
22.01.02 11:24
Gott sei Dank auch wir selber.

Ohne die Schuldenmajorhaftigkeit der Kohl-Regierung stünden wir jetzt viel besser da. Jeder einzelne wie auch der Staat.

Der Staat hätte mehr Gestaltungsmöglichkeit, könnte die Börse puschen wie der Ami. Aber so ?
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sir charles:

Nur keine Aufregung jedes große Industrieland

 
22.01.02 11:26
hat Schulden sogar die USA, die einzigen die keine haben sind wahrscheinlich
die Schweizer, und die werden auch nicht ewig auf ihren goldenen Berge
sitzen.
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Hiob:

Naja, rz, mich kostet es auch, aber ....

 
22.01.02 11:28

ich habe mir im Osten ein Häuschen am See geleistet. Und das lasse ich jetzt mit hohen Subventionen (Förderprogramme zur Dorferneuerung und was es da alles so gibt) sanieren. So fließt wenigsten ein kleiner Batzen wieder zurück.
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ruhrpottzocker:

Wer regt sich denn hier auf , sir ?

 
22.01.02 11:30
Das bisschen Kritik ist doch wohl zu ertragen.

Na - dann viel Spaß, hiob. Hört sich ja traumhaft an.
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Hiob:

rz, es könnte tatsächlich traumhaft sein,

 
22.01.02 11:41

ist es aber leider nicht. Der Osten ist ein Jammertal. Die Leute dort sind alle in eingefleischter Manier unzufrieden. Ich habe noch nie so eine scheiß Stimmung gesehen. Da könnten wir noch mal ein paar tausend Milliarden reinstecken und es würde sich keinen deut bessern. Die Leichtigkeit des Seins wird man dort wohl nie lernen. Wer also gute Laune um sich haben will, muß wohl nach wie vor nach Italien, Griechenland etc. fahren.
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ribald:

aber, Hiob, abkassieren und sich auf der anderen

 
22.01.02 11:49
Seite über die Staatsschulden beschweren.
Diagnose: politisch schizophren
Therapie: Gehirnoperation
Risiko: gering
Erfolgsaussichten: keine
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Hiob:

Wieso, das sind EU-Gelder. Sollen wir die

 
22.01.02 11:54

den Spaniern überlassen?
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Bahnhof:

@Hiob

 
22.01.02 11:58
Das ist die richtige Einstellung. Wenn wir das Geld nicht verbraten, bekommt es ein anderes Land. So kann es nie zu einem wirklich vereinten Europa kommen.
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Nobody II:

Das Problem ist die allgemeine Entwicklung

 
22.01.02 12:04
Erst hat man den Osten für ein Appel und Ei über die Treuhand verkauft.
Beispiel : Bei mir in der Nähe war/ist ein Walzenwerk gewesen. Nach der Wende haben die sich nicht gerechnet, war aber aufgrund der Politik der DDR logisch. FAG Kugelfischer hat die für 1,- DM gekauft. Hat die Kunden von den Ostmärkten genommen und ein Jahr später war der Betrieb zu. Zum Glück haben die damaligen Angestellten den Sprung zur Privatisierung selbst gemanagt. Heute macht man Feinmechanikteile.

Ist aber eher die Ausnahme. Seht euch mal die Unternehmen im Osten an.
Die Schwerindustrie fehlt - die bindet wirklich Arbeitskräfte. Und das ist demographisch einfach so. Der Trend geht weg von dieser Industrie.

Eine AMD, Intel, Intershop, ... die haben sich im Osten niedergelassen. Aber Arbeitsplätze wie z.B. VW bringen die nicht.
VW und BMW in Leipzig werden die "einzigen" richtig großen Arbeitgeber in Sachsen sein. Und BMW ist noch nicht da.

Dann ist die Mentalität auch eine andere. Im Osten gab es einen sehr großen Anteil an arbeitenden Frauen. - auch alles Arbeitslose !!!

Klar gab es viel zu tun. Aber die Mittelverwendung der Regierung Kohl ist damit aber nicht gerechtfertigt. Schröders Politik wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

Beispiel : Die Straße am Haus meiner Eltern. War 1991 Kopfsteinpflaster. Neue Asphaltdecke 1992. Mitte 1992 Aufriß wegen Verlegung Erdkabel Strom. Flickenteppich. 1994 Aufriß aufgrund defekter Kanalisation. Komplette Straßendecke neu.1995 Aufriß Erdversorgung Gas. Flickenteppisch. 1998 Neuer Asphalt aufgrund Frostschäden.
Und ich wette da sind überall 100.000 von DM verschleudert worden. Und das dreisteste von allen ist, dass meine Eltern nun die nächste Straßendecke anteilig bezahlen sollen.

@Sir Charles

Klar sind Schulden nicht schlimm. Wenn die Mittel dafür rentabel arbeiten und die Schulden nicht ständig zunehmen. Die Amis haben auch Schulden, aber bei denen würde ich das Fremdkapital nennen. Die arbeiten damit und können die aber auch zurückzahlen.



Gruß
Nobody II
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