Japan zieht gegen hohen Yen ins Feld

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Japan zieht gegen hohen Yen ins Feld sir charles

Japan zieht gegen hohen Yen ins Feld

 
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Japan zieht gegen hohen Yen ins Feld

Die Notenbank hat neuerlich gegen den zuletzt gestiegenen Yen interveniert und US-Dollar gekauft.


 
Insgesamt, so schätzen Händler, hat Japan in den vergangenen drei Wochen über zwei Billionen Yen verkauft.


NEW YORK (ag.). Japan zieht erneut gegen den hohen Kurs seiner Landeswährung ins Feld. So hat die japanische Notenbank am Dienstag nach Angaben von US-Devisenhändlern Dollar angekauft und im Gegenzug Yen verkauft. Damit hat die Bank of Japan bereits zum vierten Mal innerhalb von zwei Wochen zu Interventionen gegriffen, um den zuletzt angestiegenen Yen-Kurs in den Griff zu kriegen. Für einen Dollar sind mittlerweile 124,09 Yen zu bezahlen, nach 123,58 Yen vor der letzten Intervention.

Insgesamt, so schätzen Händler, hat Japan in den vergangenen drei Wochen über zwei Billionen Yen verkauft. Japans Finanzministerium bestätigte zwar die Interventionen, wollte aber keine Einzelheiten nennen. Nach Ansicht von US-Devisenhändlern zeigt die Bank of Japan bei ihren Interventionen in jüngster Zeit jedenfalls große Ambition. In New York gehen die Experten davon aus, daß Tokio einen Kurs von 125 Yen je Dollar anpeilt und somit erneut intervenieren dürfte.

Auch gegenüber dem Euro gab die japanische Währung zuletzt kontinuierlich nach. 100 Yen kosten inzwischen noch 0,85 Euro, um zwei Prozent weniger als Mitte Mai.




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