Fallende Bankaktien reißen Japans Börse in die Tiefe
In Japan gerät die Bankenkrise außer Kontrolle. Die schwachen Aktien der Geldinstitute drückten am Montag die Tokioter Börse auf neue Tiefststände.
Der Nikkei-225-Index fiel auf 8346 Punkte, das niedrigste Niveau seit 19 Jahren und sechs Monaten. An den Märkten ging die Angst um, dass Japans Regierung schneller als erwartet mit den faulen Krediten aufräumen und mehrere Institute verstaatlichen könnte. Analysten fürchten, dass die Titel immer mehr zum Ziel von Spekulanten werden.
Die Kreditinstitute leiden darunter, dass die Regierung noch immer keine konkreten Maßnahmen zur Sanierung des Bankensektors vorgelegt hat. Dies ist Wasser auf die Mühlen von Spekulanten, die auf fallende Kurse setzten.
Strengere Regeln für die Kreditbewertung könnten das Eigenkapital der Banken aufzehren und schließlich in die Nationalisierung einiger Institute münden.
Die Aktien der UFJ Holding, der schwächsten der vier japanischen Großbanken, büßten in den vergangenen drei Handelstagen 25 Prozent ihres Wertes ein und notieren am Montag bei 99.000 Yen. Die Papiere von Mizuho Holding, der weltweit größten Bank gemessen an ihrer Bilanzsumme, brachen im selben Zeitraum um 16 Prozent auf 116.000 Yen ein.
In Japan gelten Geldinstitute, deren Aktien unter 100.000 Yen fallen, als konkursgefährdet. "Ich glaube, dass es Spekulanten auf diese Grenze abgesehen haben", sagte Jun Terasaka, Fondsmanager bei Toyota Asset Management.
Hideyasu Ban, Bankenanalyst von Morgan Stanley, urteilte, dass Bankenaktien inzwischen fast zum Ziel von Day-Tradern geworden sind.
In Japan gerät die Bankenkrise außer Kontrolle. Die schwachen Aktien der Geldinstitute drückten am Montag die Tokioter Börse auf neue Tiefststände.
Der Nikkei-225-Index fiel auf 8346 Punkte, das niedrigste Niveau seit 19 Jahren und sechs Monaten. An den Märkten ging die Angst um, dass Japans Regierung schneller als erwartet mit den faulen Krediten aufräumen und mehrere Institute verstaatlichen könnte. Analysten fürchten, dass die Titel immer mehr zum Ziel von Spekulanten werden.
Die Kreditinstitute leiden darunter, dass die Regierung noch immer keine konkreten Maßnahmen zur Sanierung des Bankensektors vorgelegt hat. Dies ist Wasser auf die Mühlen von Spekulanten, die auf fallende Kurse setzten.
Strengere Regeln für die Kreditbewertung könnten das Eigenkapital der Banken aufzehren und schließlich in die Nationalisierung einiger Institute münden.
Die Aktien der UFJ Holding, der schwächsten der vier japanischen Großbanken, büßten in den vergangenen drei Handelstagen 25 Prozent ihres Wertes ein und notieren am Montag bei 99.000 Yen. Die Papiere von Mizuho Holding, der weltweit größten Bank gemessen an ihrer Bilanzsumme, brachen im selben Zeitraum um 16 Prozent auf 116.000 Yen ein.
In Japan gelten Geldinstitute, deren Aktien unter 100.000 Yen fallen, als konkursgefährdet. "Ich glaube, dass es Spekulanten auf diese Grenze abgesehen haben", sagte Jun Terasaka, Fondsmanager bei Toyota Asset Management.
Hideyasu Ban, Bankenanalyst von Morgan Stanley, urteilte, dass Bankenaktien inzwischen fast zum Ziel von Day-Tradern geworden sind.