Quartalsverlust bei Matsushita
Der japanische Elektronikkonzern Matsushita steht einem Zeitungsbericht zufolge erstmals in seiner Firmengeschichte vor einem Quartalsverlust. Das Unternehmen gab am Montag neue Pläne zur Frühpensionierung bekannt.
Der für seine Marken Panasonic und National bekannte Konzern hatte in den vergangenen Jahren mit einem stetigen Gewinnrückgang zu kämpfen. Einem Bericht der Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" zufolge wird Matsushita bei den anstehenden Quartalszahlen voraussichtlich erstmals operativ einen Verlust ausweisen.
Das Blatt berichtete unter Berufung auf Unternehmenskreise, Matsushita werde für das erste Quartal 2001/2002 wahrscheinlich operative Verluste von umgerechnet rund 365 Mio. DM melden. Der japanische Konzern lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Matsushita Electric ist der weltgrößte Hersteller von Konsumelektronik.
Plan zu Frühpensionierungen ausgeweitet
Am Montag hat der Konzern eine Ausweitung seines Plans zu Frühpensionierungen angekündigt. "Um die Situation bei den Mitarbeitern zu verbessern, haben wir der Gewerkschaft eine Ausweitung der Abdeckung und der Zahlungen in unserem Frühpensionsplan vorgeschlagen", sagte ein Matsushita-Sprecher. Weitere Einzelheiten wollte der Konzern nicht mitteilen. Die "Nihon Keizai Shimbun" berichtete, alle Mitarbeiter im Alter von 58 Jahren sowie Jüngere, die bereits zehn Jahre oder länger bei Matsushita beschäftigt sind, könnten von dem Pensions-Angebot Gebrauch machen. Bislang war der Plan nur solchen Mitarbeitern vorbehalten, die 45 Jahre oder älter sind.
Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern einen Gewinneinbruch um mehr als 50 Prozent verzeichnet. Zudem hatte Matsushita für die erste Hälfte des laufenden Jahres eine weiter stockende Nachfrage nach Halbleitern und anderen Produkten für die Informationstechnologie prognostiziert.
Unter seinem Gründer Konosuke stand Matsuhita in Japan einmal für die Tradition lebenslanger Beschäftigung. Unter der neuen Konzernspitze um Präsident Kunio Nakamura war im vergangenen Jahr ein Reformplan erarbeitet worden, mit dem vor allem die Effektivität gesteigert und eine Konzentration auf die stärker gewinnträchtigen Chip- und Komponentengeschäfte erfolgen sollte.
Probleme im Handygeschäft
Die Probleme bei Matsushita hatten zuletzt zugenommen. Besonders das Handy- und das Komponentengeschäft traf die jüngste Abschwächung der Elektronikmärkte hart. Im vergangenen Geschäftsjahr 2000/2001 (per Ende März) verbuchte Matsushita beispielsweise im Geschäft mit Flüssigkristall-Anzeigen einen Verlust von zehn Mrd. Yen.
Die Matsushita-Aktie schloss am Montag im Trend mit einem schwächeren Gesamtmarkt mit Verlusten von 0,31 Prozent auf 1904 Yen. Matsushita veröffentlicht seine Quartalszahlen am 31. Juli.
Der japanische Elektronikkonzern Matsushita steht einem Zeitungsbericht zufolge erstmals in seiner Firmengeschichte vor einem Quartalsverlust. Das Unternehmen gab am Montag neue Pläne zur Frühpensionierung bekannt.
Der für seine Marken Panasonic und National bekannte Konzern hatte in den vergangenen Jahren mit einem stetigen Gewinnrückgang zu kämpfen. Einem Bericht der Zeitung "Nihon Keizai Shimbun" zufolge wird Matsushita bei den anstehenden Quartalszahlen voraussichtlich erstmals operativ einen Verlust ausweisen.
Das Blatt berichtete unter Berufung auf Unternehmenskreise, Matsushita werde für das erste Quartal 2001/2002 wahrscheinlich operative Verluste von umgerechnet rund 365 Mio. DM melden. Der japanische Konzern lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Matsushita Electric ist der weltgrößte Hersteller von Konsumelektronik.
Plan zu Frühpensionierungen ausgeweitet
Am Montag hat der Konzern eine Ausweitung seines Plans zu Frühpensionierungen angekündigt. "Um die Situation bei den Mitarbeitern zu verbessern, haben wir der Gewerkschaft eine Ausweitung der Abdeckung und der Zahlungen in unserem Frühpensionsplan vorgeschlagen", sagte ein Matsushita-Sprecher. Weitere Einzelheiten wollte der Konzern nicht mitteilen. Die "Nihon Keizai Shimbun" berichtete, alle Mitarbeiter im Alter von 58 Jahren sowie Jüngere, die bereits zehn Jahre oder länger bei Matsushita beschäftigt sind, könnten von dem Pensions-Angebot Gebrauch machen. Bislang war der Plan nur solchen Mitarbeitern vorbehalten, die 45 Jahre oder älter sind.
Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Konzern einen Gewinneinbruch um mehr als 50 Prozent verzeichnet. Zudem hatte Matsushita für die erste Hälfte des laufenden Jahres eine weiter stockende Nachfrage nach Halbleitern und anderen Produkten für die Informationstechnologie prognostiziert.
Unter seinem Gründer Konosuke stand Matsuhita in Japan einmal für die Tradition lebenslanger Beschäftigung. Unter der neuen Konzernspitze um Präsident Kunio Nakamura war im vergangenen Jahr ein Reformplan erarbeitet worden, mit dem vor allem die Effektivität gesteigert und eine Konzentration auf die stärker gewinnträchtigen Chip- und Komponentengeschäfte erfolgen sollte.
Probleme im Handygeschäft
Die Probleme bei Matsushita hatten zuletzt zugenommen. Besonders das Handy- und das Komponentengeschäft traf die jüngste Abschwächung der Elektronikmärkte hart. Im vergangenen Geschäftsjahr 2000/2001 (per Ende März) verbuchte Matsushita beispielsweise im Geschäft mit Flüssigkristall-Anzeigen einen Verlust von zehn Mrd. Yen.
Die Matsushita-Aktie schloss am Montag im Trend mit einem schwächeren Gesamtmarkt mit Verlusten von 0,31 Prozent auf 1904 Yen. Matsushita veröffentlicht seine Quartalszahlen am 31. Juli.