Was man nicht vergessen sollte: Die IVG AG muss während des Schutzschirmverfahrens nichts bezahlen. keine Tilgung, keine Zinsen etc. Möglicherweise werden auch die Gehälter von der Agentur für Arbeit bezahlt. Auf diese Weise wird sich in den drei Monaten eine "Kriegskasse" bilden, die die derzeitige Marktkapitalisierung um das zigfache übersteigt.
Dadurch sollte die AG einen gewissen Handlungsspielraum erhalten. Der jetzige Kurs spiegelt schon den bloßen Mantelwert wieder. Das wird nicht ewig so bleiben. Was den Kurs unverhältnismäßig niedrig hält, ist die Furcht vor einem Swap und Kapitalherabsetzung auf 0. Ich denke nicht, das es so kommen wird, weil auch der Plan mit Herabsetzung von 99,5 % im Sande verlaufen ist.
Egal welchen Weg der Vorstand wählt, es wird immer Interessengruppen geben, die das Unternehmen mit Klagen uberziehen werden. Also wird kein Weg einfach durchfürbar sein.
Spätestens bei Verkaufsmeldungen, durch den Insovenzverwalter oder den Vorstand, wird es zu deutlichen Kurssteigerungen kommen. Bin weiterhin zuversichtlich.
Allen viel Glück