"Die angeschlagene IVG Immobilien AG steht seit 21. August unter Gläubigerschutz. Die Muttergesellschaft des Immobilienkonzerns nutzt ein neues Schutzschirmverfahren. Drei Monate hat sie Zeit, um ihre Sanierung auf den Weg zu bringen. Schafft sie das in der Zeit nicht, droht die Insolvenz. Leidtragende sind die Aktionäre und Anleihegläubiger: Die Aktie ist in den Cent-Bereich abgestürzt, bei der Wandelanleihe ist mit einem Schuldenschnitt und einem Umtausch in Aktien zu rechnen.
Die Tochter- und Objektgesellschaften sind dagegen nicht betroffen. „Das operative Geschäft läuft mithin unverändert weiter“, teilt IVG mit. Dazu zählen die 26 geschlossenen Fonds mit knapp 63 000 Anlegern. Dennoch sollten Anleger genau verfolgen, wie es mit der IVG AG weitergeht. Probleme der Muttergesellschaft wirken sich oft auch negativ auf die rechtlich selbstständigen Fonds aus. Mehrere geschlossene Fonds stecken ohnehin in Schwierigkeiten, etwa der EuroSelect 14."
Jetzt werden die Kleinanleger rebellisch gemacht, weiterer Abverkauf der Immobilien über Fonds gelingt nur, sofern IVG nicht genannt wird. Ähnliche Erfahrungen haben die Berliner mit Fonds bereits hinter sich. Gleichwohl, nur eine Risikoverteilung auf unzählige Schultern kann Ertrag (nach Bedienung der Verbindlichkeiten) abwerfen. Die dreimonatige Schutzfrist, die zu einem Drittel fast abgelaufen ist, wird lediglich zur Vorbereitung der Insolvenz genutzt. Es geht nur noch um die Gläubiger und deren Befriedigung und den Erfolg des (Sach-)Verwalters.
Warum macht ihr es nicht wie Hr. Mann und rettet was zu retten ist und kauft vom Rest ne andere heiße Aktie...