Ist Warren Buffet tot?


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15iltis:

FredoTorpedo

 
20.07.07 19:03
Das glaube ich Dir gern,daß Können etwas ganz, ganz anderes ist als in der Haussee mitzuschwimmen.

LG
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MSA1:

tja,

3
12.12.09 01:16
sehr ruhig hier geworden. komisch...

ich halte persönlich nicht viel vom spekulieren. habe bereits die .com-krise mitgemacht und aus fehlern gelernt. danach habe ich mich in die materie wertpapieranalyse eingelesen. meine einsicht ist inzwischen, dass Graham und Dodd (genauso wie Buffet, der von ihnen lernte) für immer recht behalten werden. auch das internet und der neue markt konnten die gesetzmäßigkeiten nicht auf den kopf stellen.

in der hause wird es natürlich immer spekulanten geben die ein haufen kohle machen. und wenn sie glück haben, steigen sie rechtzeitig aus und behalten das geld. die mehrheit wird aber in die falle tappen und ihr geld verlieren. es handelt sich dabei eben um methoden, die über einen bestimmten zeitraum funktionieren, dann aber unweigerlich zum crash führen. value investing funktioniert hingegen praktisch immer.
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Ralfus:

@MSA1 - Haste was interessantes gefunden!

4
12.12.09 10:20
Das Datum dieses Thread läuft ja zwischen 17.07-20.07.2007
Da waren schon die ersten Hedgefonds über den Jordan gegangen.Die Indizies weltweit waren sehr hoch und gingen noch bis zum Monatswechsel Oktober/November 2007 weiter auf Alltime-highs immer höher um dann massiv bis März diesen Jahres nach zu geben.Wäre doch interessant zu wissen,was aus den Höhenflügen geworden ist.
Ich persönlich hatte schon mein Begrüßungsgeld zur Eröffnung eines Bankkontos genutzt,damit ich ein Wertpapierdepot eröffnen kann.Um dann ENDLICH Aktien handeln zu können.Das ist jetzt ZWANZIG Jahre her.Das war für mich die Befreiung.Die Öffnung.Der Fall der Mauer und so weiter...
Endlich konnte ich an dem großen Spiel teilhaben.Hatte das Glück schon als sechszehnjähriger in der DDR mit Kleincomputern und PCs in Kontakt und Bedienung zu kommen und wurde mit Zeitungen und Zeitschriften in denen Börsenkurse standen - in Kontakt gebracht.Habe damals 1985 erste Chartsoftware selber programmiert.In Simon's Basic und später in Geos auf den C64.Wenn sich noch jemand daran erinnern kann.Habe die Kurse selber mit der Hand eingetippt.Später kam dann DATEX-J und ähnliche Erfindungen aus denen sich dann das Internet entwickelte.Man waren das Zeiten.
Da gab es Zockeraktien wie Computer2000 und Escom und und und...
Habe alle Höhen und Tiefen des Marktes miterlebt.
"Wunderkinder" gab es immer wieder.Aber diese "Sternchen" sind schneller verblast als man sich ihre Namen einprägen konnte.Es war auch meißtens überhaupt nicht wert,seine Aufmerksamkeit darauf zu richten.
Wichtiger war den Blick für die wirklich wichtigen Dinge zu schärfen.
Kriege,Katastrophen,Boom,Krise,Konjunktur,Währungen,Zinsen,Zyklen­,neue Technologien,Mobilität,Trends und so weiter.

Als ich nach fünfzehn Jahren gemerkt habe,was für ein unglaubliches Glück bzw. Wissen und Können ich inzwischen gesammelt habe,bin ich dann den nächsten Schritt gegangen und habe viele Positionen mit Optionsscheinen getradet.Da wurde es dann richtig interessant.Wurde Daytrader.Aber mehr kann ich Euch wirklich nicht verraten.
Heute bin ich auf einem Level,(bin jetzt 41 Jahre) das ich intensiv darüber nachdenke, mich zur Ruhe zu setzen.Aber ich brauche den Nervenkitzel einfach zu sehr.
Ein paar glückliche Trades und denken alles läuft weiter so im Leben.Das kann sich jeder abschminken.
Hier in Ariva gibt es einige User welche interessante Ansätze und Strategien haben.Einige können auch sehr interessant schreiben.Bei einigen bin ich sogar der Meinung,daß das was sie schreiben Realität ist und sie wirklich so handeln,wie sie schreiben.
Aber für Anfänger ist das überhaupt nicht nachvollziehbar.
Wünsche allen starke Nerven und auch ein glückliches und erfülltes Leben.
Ich war jung und brauchte das Geld.
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Libuda:

Von der Sorte Jungchen, die das

 
12.12.09 11:06
Millionen-Vermögen ihrer Omas durchbringen, kenne ich auch welche - andere, die so agieren, nicht.
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Libuda:

Und noch eine Ergänzung zum letzten Posting

 
12.12.09 11:10
Die meisten dieser Jungelchen, die Omas Millionen verzocken, habe es sogar nicht einmal geschafft, eine einem Bäckergesellen entsprechende Ausbildung hinter sich zu bringen.
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MSA1:

ganz interessanten geschichten :)

 
12.12.09 20:59
man hört halt immer nur von den Gewinnern, von den Verlierern nix mehr. wäre schon mal interessant wieviele von den zockern vor die hunde gegangen sind :-/
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Ralfus:

Doch Du siehst nur die im Licht -

2
14.12.09 13:02
Die im Schatten siehst Du nicht...
Und so war es schon immer und so wird es auch immer sein.
Und Geschichte wird von Gewinnern geschrieben.
Bezeichnend auch wie schnell all die Promis und Stars des öffentlichen Lebens,welche ihr Geld bei Bernie Madoff verzockt haben,damit aus dem Rampenlicht gerückt sind.Bzw besser gesagt wie schnell diese Geschichte unter die Teppichkante gefegt wurde,da sie viel zuviel Medienaufmerksamkeit erzeugt hat.
Mit den scheinbaren sicheren Gewinnen haben sie sich feiern lassen.mit den realen Verlusten wurde keine große Kampagne gestartet.
Ich war jung und brauchte das Geld.
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