IPO Newsletter 1


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IPO Newsletter 1

 
26.09.01 18:13
I N H A L T

MARKTUMFELD

 1. EDITORIAL / Aktienmarktcrash gewinnt weiter an Dynamik
 2. BOERSENAUSBLICK * MARKTSENTIMENT * KONJUNKTURENTWICKLUNG
 3. IPO-KALENDER / Termine eventuell anstehender Neuemissionen
 4. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indexstaende

IPO-RESEARCH & IPO-NEWS

 5. STORA ENSO ab sofort auch im deutschen Freiverkehr gelistet
 6. FC BAYERN MUENCHEN plant Boersengang in absehbarer Zeit
 7. T-MOBILE-BOERSENGANG erst in adaequatem Aktienmarktumfeld
 8. MYOGEN erhaelt in Privat Placement mehr 52 Mio US-Dollar
 9. RTL Group verschiebt Aktienemission - Boersenturbulenzen

HINWEISE & RUBRIKEN

10. GRAUMARKTKURSE / derzeit keine laufenden Boersengaenge
11. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
12. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de

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 1. EDITORIAL / Aktienmarktcrash gewinnt weiter an Dynamik
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 Liebe Leserinnen und Leser,

 die Abwaertsdynamik der Aktienmaerkte nahm nach dem verhaengnis-
 vollen Terroranschlag und insbesondere in den letzten Tagen deut-
 lich zu. Schliesslich war die Weltkonjunktur bereits vor dem An-
 schlag einer Rezession naeher als einer Erholung. Jetzt laehmt
 zusaetzlich noch die Angst vor weiteren Terrorakten, Giftgasan-
 schlaegen, die Furcht vor militaerischen Aktionen mit unkalku-
 lierbaren Konsequenzen und die Angst vor einer nunmehr unvermeid-
 lich scheinenden Wirtschaftrezession die Boerse.

 Insbesondere die Unsicherheit im Vorfeld der in Baelde zu erwar-
 tenden Militaeraktionen der Amerikaner laesst die Kurse an der
 Boerse abstuerzen. Hierbei erwarten wir jedoch analog zum Golf-
 krieg, obwohl kaum vergleichbar, Erholungstendenzen, da die omni-
 potente Ueberlegenheit des US-Militaers schnell ersichtlich wer-
 den wird.

 Warum die Boerse derzeit so stark nach unten reagiert, liegt an
 der fatalen Tatsache, dass eine vergleichbare Konstellation von
 baissierender Konjunktur und gleichzeitigem Gefaehrdungspotential
 des Weltfriedens in der Boersengeschichte in dieser Form noch nie
 vorlag. Desweiteren ist kaum einschaetzbar, wie sich die militae-
 rische und politische Konfliktsituation angesichts eines nur
 schwer greifbaren Feindes - der asymmetrischen Kriegsfuehrung -
 entwickeln wird.

 Die fehlende Vergleichsmoeglichkeit mit vergangenen Standardsze-
 narien erschwert die Orientierung der Marktteilnehmer derzeit un-
 gemein - die zwingende Konsequenz, die sich aus der Unkalkulier-
 barkeit der aktuellen Situation ergibt, sind crashartig einbrech-
 ende Aktienkurse. Die hohen Einbrueche sind zum Teil auch auf
 Portfolio-Zwangsliquidierungen insbesondere von Versicherungen
 zurueckzufuehren. Gerade die Versicherer muessen sich durch par-
 tielle Veraeusserung ihrer Industriebeteiligungen die notwendige
 Liquiditaet beschaffen, um die hohen direkten und indirekten
 Schadensansprueche im Zusammenhang mit dem Terroranschlag beglei-
 chen zu koennen.

 Dennoch besteht Hoffnung. Sobald entweder die Unsicherheit durch
 die omnipotente Ueberlegenheit des US-Militaers abgefedert wird,
 oder sich der Gewohnheitsfaktor nach dem Vorbild des Kalten Krie-
 ges etabliert, werden sich die Maerkte insoweit erholen, wie es
 das aktuelle makrooekonomische Umfeld zulaesst.

 Herzlichst Ihre Redaktion von Aktienservice.de

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 2. BOERSENAUSBLICK * MARKTSENTIMENT * KONJUNKTURENTWICKLUNG
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 UEBERTREIBUNG? - 3. WELTKRIEG?

 Die Angst vor weiteren Terrorakten, Giftgasanschlaegen, die
 Furcht vor militaerischen Aktionen mit unkalkulierbaren Konse-
 quenzen und die Angst vor einer nunmehr unvermeidlich scheinenden
 Wirtschaftsrezession laehmt die Boerse. Sicherlich sind diese Be-
 fuerchtungen nicht ganz von der Hand zu weisen, allerdings - man
 denke an den Golfkrieg - wird den Marktteilnehmern demnaechst be-
 wusst werden, dass die Amerikaner und ihre Verbuendeten in poli-
 tischer und militaerischer Hinsicht omnipotent staerker sind als
 ihre Gegner. Eine Aufwaertsreaktion halten wir, die Boersenreak-
 tion beim Golfkrieg vor Augen, anlaesslich der ersten Militaerak-
 tionen fuer wahrscheinlich. Insgesamt war das Gefahrenpotential,
 das noch vor 15 Jahren vom Kalten Krieg fuer den Weltfrieden aus-
 ging, wesentlich hoeher, als in der jetzigen Situation. Wir sehen
 keinem dritten Weltkrieg entgegen.

 VERSCHARRFTE KONJUNKTURPROBLEMATIK & BOERSENAUSBLICK

 Fuer wesentlich bedenklicher halten wir die aktuelle Konjunktur-
 entwicklung. Von voruebergehenden Politrisiken und militaerischen
 Konflikten abgesehen, antizipiert die Boerse stets die Wirt-
 schaftsentwicklung. Hierbei halten wir per Definition eine Re-
 zession in den USA im 4. Quartal fuer unvermeidbar. So betrug das
 BIP-Wachstum bereits im 2. Quartal nur noch 0,2%. Nach dem Terr-
 oranschlag und angesichts der fortgesetzten Entlassungswelle ver-
 ringern sich die Konsumausgaben in den USA erheblich, weshalb das
 BIP-Wachstum im laufenden Quartal deutlich unter dem Vorquartal
 liegen wird. Sollte das BIP-Wachstum (im negativen Bereich) im
 vierten Quartal nochmals unter dem des 3. Quartals liegen, liegt
 per Definition eine Rezession vor.

 Nach dem Terroranschlag und angesichts der fortgesetzten Entlass-
 ungen werden die Amerikaner weniger konsumfreudig sein. Der wich-
 tigste Rueckhalt der US-Wirtschaft, die weltweit den Takt vor-
 gibt, broeckelt somit deutlich, denn im vierten Quartal generiert
 die US-Wirtschaft in den USA mit Thanksgiving und Weihnachten
 normalerweise ein Drittel der Gesamtjahreskonsumausgaben. Die be-
 wusste Einschraenkung der Amerikaner wird auch vom kuerzlich er-
 schienenden US-Konjunkturbericht Beige Book reflektiert, wobei
 ersichtlich wurde, dass die Steuerrueckerstattungen den Konsum in
 weitaus geringerem Masse als urspruenglich angenommen stimulieren
 konnte.

 Dies sollte jedoch nicht weiter verwundern, denn angesichts eines
 extrem flexiblen US-Arbeitsmarktes - nicht vergleichbar mit dem
 deutschen - neigen die US-Amerikaner derzeit eher zum Sparen.
 Insgesamt rechnen wir damit, dass die direkten und indirekten
 Auswirkungen des Terroranschlages vergangener Woche das weltweite
 Wirtschaftswachstum mit mindestens einem halben Prozent belasten
 werden.

 Vor diesem Hintergrund koennte sich die von uns bereits seit ge-
 raumer Zeit fuer das 1. Halbjahr 2002 erwartete Konjunkturerho-
 lung zur Jahresmitte oder in das 3. Quartal 2002 verschieben.
 Mittelfristig muss positiv beurteilt werden, dass die Notenbanken
 den Markt nun mit billigem Geld und dem Rueckkauf von Staatsan-
 leihen mit Liquiditaet flutet, so dass sich die direkten und in-
 direkten wirtschaftlichen Verwerfungen des Terroraktes und den
 daraus erwachsenden Militaeraktionen in Grenzen halten sollten.

 Mit dem Beginn erster Militaeraktionen rechnen wir bereits zum
 Wochenende. Somit sehen wir fuer die kommende Woche die Chance,
 dass sich die Aktienmaerkte stabilisieren werden, da dann die
 omnipotente Ueberlegenheit des US-Militaers - man denke an den
 Golfkrieg - Stabilitaet implizieren sollte. Natuerlich gibt es
 auch in der Krise Chancen - Je groesser die Krise, desto groesser
 auch die Chance. In unseren letzten Newslettern dokumentierten
 wir in diesem Zusammenhang die Branchen sowie dazugehoerige Ein-
 zeltitel, welche sich in Anbetracht der aktuellen Konfliktsitua-
 tion als krisenfest erweisen sollten oder die von der Krise sogar
 profitieren koennten.

 Langfristig ausgerichtete Anleger mit einem Zeithorizont von 8-10
 Jahren sollten unserer Einschaetzung nach nun bei soliden Quali-
 taetswerten ausgewaehlter Branchen beherzt zugreifen. Vorausset-
 zung hierfuer ist, dass das eingesetzte Kapital in den naechsten
 Jahren nicht benoetigt wird.

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 3. IPO-KALENDER / Termine eventuell anstehender Neuemissionen
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 Wir weisen ausdruecklich darauf hin, dass es sich bei den nach-
 folgend aufgefuehrten Unternehmen um anvisierte IPO-Plaene han-
 delt, deren Umsetzung stark von der aktuellen Marktverfassung
 abhaengt. Auch kann zu diesem Zeitpunkt nicht eruiert werden,
 inwiefern die aufgefuehrten Unternehmen den Boeresengang im lau-
 fenden Jahr noch als realistische Option zur Unternehmensfinan-
 zierung betrachten. Es ist daher moeglich, dass einige unten auf-
 gefuehrte Unternehmen die Boeresenplaene 2001 intern bereits
 fallen gelassen haben.

 Diesbezueglich bezweifeln wir stark, inwiefern im laufenden Jahr
 noch ein Boersenklima zu erwarten ist, das die Aufnahmefaehigkeit
 der Maerkte fuer Neuemissionen sicherstellt. Insofern sind unten-
 stehende Termine weniger als terminlich bereits abgestimmte IPO-
 Projekte, sondern vielmehr als wenig wahrscheinliche Optionen im
 Falle einer ueberraschenden Verbesserung der Aktienmarktstimmung
 zu betrachten.


2. Halbjahr 2001 (NHS AG, Essen)

 Segment: Neuer Markt oder SMAX
 Branche: Marketingagentur

2. Halbjahr 2001 (c.a.r.u.s.Information Technology, Hamburg)

 Segment: Neuer Markt  
 Branche: Software

2. Halbjahr 2001 (Infinigate AG, Muenchen)

 Segment: Neuer Markt  
 Branche: E-Commerce

2. Halbjahr 2001 (Scopas medien AG, Frankfurt)

 Segment: Neuer Markt  
 Branche: Medien

2. Halbjahr 2001 (Tesla AG, Neuss)

 Segment: Neuer Markt
 Branche: CRM-Software

2. Halbjahr 2001 (efinum AG, Frankfurt)

 Segment: Neuer Markt
 Branche: Internet-Portal

2. Halbjahr 2001 (United Food Technologies AG, Fulda)

 Segment: Neuer Markt
 Branche: Fischzuchtanlagen

2. Halbjahr 2001 (Roch Pruefdienste AG, Luebeck)

 Segment: Geregelter Markt
 Branche: Pruefserviceleistungen

2. Halbjahr 2001 (Hyperwave AG, Muenchen)

 Segment: Neuer Markt
 Branche: Knowledge-Management

2. Halbjahr 2001 (eurogay media AG, Hamburg)

 Segment: Neuer Markt
 Branche: Medien

2. Halbjahr 2001 (cineartists Entertainment AG, Muenchen)

 Segment: Neuer Markt
 Branche: Medien

2. Halbjahr 2001 (Ascena AG, Mannheim)

 Segment: Neuer Markt
 Branche: IT-Dienstleister

2. Halbjahr 2001 (Vivacon AG, Koeln)

 Segment: Amtlicher Handel/SMAX
 Branche: Wohnungsprivatisierung

2. Halbjahr 2001 (living systems AG, Donaueschingen)

 Segment: Neuer Markt
 Branche: B2B-Software

 Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit

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 4. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indexstaende
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 INDIZES ENTWICKLUNG

 Index          20.09.   % Vortag   12-M.hoch   % AT-Hoch   % 2001

 DJIA           8.376    -4,37 %    11.401     -28,5 %    -22,5 %
 NASDAQ         1.470    -3,72 %     4.259     -71,2 %    -40,3 %
 DAX 30         3.809    -5,74 %     7.456     -53,2 %    -40,9 %
 NEMAX ALL        770    -5,74 %     5.861     -90,5 %    -71,9 %
 EUROSTOXX 50   2.967    -4,42 %     5.398     -46,2 %    -37,9 %

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 5. STORA ENSO ab sofort auch im Freiverkehr DE gelistet
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 Die Aktien von STORA ENSO sind bisher an der Heimatboerse Helsin-
 ki, sowie in New York und Stockholm notiert. Ab sofort sind die
 Aktien auch im deutschen Freiverkehr handelbar.

 UNTERNEHMENSPORTRAIT

 Die finnische Stora Enso ist weltweit das zweitgroesste Forstin-
 dustrieunternehmen. Sitz der Gesellschaft ist Helsinki, Finnland.
 Gemessen an der Produktionskapazitaet von Zeitschriftenpapier,
 Zeitungsdruckpapier, Feinpapier und Verpackungskarton ist Stora
 Enso das weltweit zweitgroesste Forstindustrieunternehmen. In
 diesen Produktbereichen haelt Stora Enso eine weltweit fuehrende
 Position. Ausserdem ist Stora Enso auch ein bedeutender europaei-
 scher Schnittholzproduzent. Stora Enso ist mit einer jaehrlichen
 Produktionskapazitaet von 5,7 Mio. m³ und einer Weiterverarbei-
 tungskapazitaet von 1,5 Mio. m³ der weltweit drittgroesste Nadel-
 schnittholzhersteller. Im Jahr 2000 betrug der Umsatz von Stora
 Enso Timber 1,2 Mrd. EUR. Die Hauptabsatzgebiete sind Europa und
 Nordafrika. Der Gesamtkonzern Stora Enso erwirtschaftet mit rund
 45 000 Mitarbeitern in mehr als 40 Laendern (ca. 4 800 in
 Deutschland) und einer Produktionskapazitaet von rund 15 Millio-
 nen Tonnen Papier und Karton einen Gesamtumsatz von 13 Milliarden
 Euro. Muenchen Stora Enso ist in Deutschland einer der fuehrenden
 Papierhersteller. Bei einer Produktionskapazitaet von 2,3 Millio-
 nen Tonnen in Deutschland entfallen rund 15 Prozent der Kapazi-
 taet und Umsaetze des Konzerns auf die Bundesrepublik.

 GESCHAEFTSZAHLEN

 Stora Ensos Umsatzerloese gingen im zweiten Quartal gegenueber
 3 637,0 Mio. EUR im vorigen Quartal um cirka 7% auf 3 388,4 Mio.
 EUR zurueck. Das Betriebsergebnis vor ausserordentlichen Posten
 war mit 346,4 Mio. EUR um 33,8% geringer als das entsprechende
 Betriebsergebnis von 523,0 Mio. EUR im vorigen Quartal. Die Um-
 satzrendite lag bei 10,2%. Der Rueckgang resultierte aus rueck-
 laeufigen Absatzmengen aufgrund von Produktionseinschraenkungen
 in Hoehe von 558 000 t. Davon waren 342 000 t (Q1/2001: 205 000
 t) marktbedingt. Das Ergebnis vor Steuern, Anteilen anderer Ge-
 sellschafter und ausserordentlichen Posten betrug 248,3 Millio-
 nen Euro (Q1/2001: 429,5  Mio. EUR). Das Quartalsergebnis wurde
 durch Verluste aus Waehrungsumrechnungen in Hoehe von 44 Mio.
 EUR geschmaelert. Das Ergebnis je Aktie lag im 1. Halbjahr 2001
 bei 0,48 Euro, gegenueber 1,22 Euro im Vorjahreszeitraum.

 ENTWICKLUNG

 Angesichts der schwierigen Marktlage, wobei insbesondere die US-
 Aktivitaeten des Konzerns unter der Konjunkturbaisse litten, fiel
 der Ergebnisrueckgang akzeptabel aus. Die Maerkte werden weiter-
 hin schwierig sein und weitere Produktionssteuerungsmassnahmen
 erfordern. Stora Enso wird auch weiterhin die Kapazitaetsauslas-
 tung an den Markt anpassen. Das Gesamtergebnis fuer das Jahr 2001
 wird in wesentlichem Masse von dem zu haltenden Preisniveau, der
 internen Effizienz und dem Kostenbewusstsein abhaengen. Insgesamt
 befuerchten wir jedoch, dass eine wirtschaftliche Erholung sich
 erst im 2. Halbjahr 2002 auch auf Unternehmensseite realwirt-
 schaftlich niederschlaegt.

 AKTIENSERVICE-RATING

 Im laufenden Jahr rechnen wir mit einer weiteren Intensivierung
 der Konjunkturbaisse, somit kann auch eine Rentabilitaetserholung
 des Konzerns auf Jahresbasis ausgeschlossen werden. Fuer das Ge-
 samtjahr 2002 erwarten wir daher ein EPS von 0,82 Euro. In 2002
 halten wir unter der Massgabe einer zwischenzeitlichen Konjunk-
 turerholung ein Gewinn je Aktie von 1,08 Euro fuer realisierbar,
 ab 2003 sollte das Unternehmen zu frueherer Profitabilitaet mit
 EPS-Zahlen von ueber 1,70 Euro zurueckfinden.

 Dessen ungeachtet halten wir das Papier auf dem gegenwaertig
 deutlich ermaessigten Kursniveau fuer ein interessantes Lang-
 frist-Investment. Mit einer unzerstoerbaren Marktposition, einem
 02e-KGV von knapp 10 und einer Dividendenrendite von 4% halten
 wir den Titel als Depotbeimischung fuer konservative Value- und
 substanzwertorientierte Anleger fuer ein aussichtsreiches Invest-
 ment. Da wir von 02 auf 03 einen deutlichen Profitabilitaets-
 sprung erwarten, sehen wir aufgrund der aktuell guenstigen Funda-
 mentalbewertung mittelfristig weiteren Bewertungs- und somit
 Kursspielraum. Ein Stop-Loss sollte zur Absicherung bei 9 Euro
 platziert werden.

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 6. FC BAYERN MUENCHEN plant Boersengang in absehbarer Zeit
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 Bereits zum Zeitpunkt des ersten Boersengangs eines deutschen
 Bundesligavereins, Borussia Dortmund, wurden am Markt Geruechte
 um eine Beteiligung von adidas an FC Bayern kolportiert. Damals
 geriet die adidas-salomon-Aktie kraeftig unter Druck. Nachdem
 sich adidas jetzt nunmehr endgueltig mit 10% am deutschen Fuss-
 ballmeister FC Bayern Muenchen beteiligt hat, sind alle Voraus-
 setzungen zur Umwandlung in eine Aktiengesellschaft gegeben. So
 wird der Rekord-Deutscher-Meister voraussichtlich bereits in ab-
 sehbarer Zeit nach Borussia der zweite deutsche boersennotierte
 Fussballclub sein.

 Im November soll die Jahreshauptversammlung die Umwandlung in
 eine AG als vorbereitende Massnahme zum Boersengang beschlies-
 sen. Dabei sollte sich die Partnerschaft zwischen adidas und
 Bayern Muenchen, die bereits mehr als 35 Jahre existiert und
 die nun kapitalunterlegt wurde, fuer den deutschen Fussballmeis-
 ter durchaus auszahlen. Bayern Muenchen, 17facher Deutscher
 Meister und aktueller Champions-League-Sieger kann beim Marken-
 aufbau in hohem Masse von der internationalen Erfahrung des
 Sportartikelherstellers profitieren, waehrend adidas sich die
 Treue eines hochattraktiven, renommierten Werbetraegers und Mar-
 kenmultiplikators sichert.

 Die Beteiligung von adidas an dem FC Bayern Muenchen in Hoehe
 von 10% weist einen Wert von rund 75 Mio Euro auf. Bayern-Mana-
 ger Uli Hoeness kommentierte den bereits von langer Hand vorbe-
 reiteten Einstieg des Sportartikel-Konzerns als "perfekte Part-
 nerschaft. Wir freuen uns, eine neue Aera des Erfolgs beginnen
 zu koennen". adidas verlaengerte am vergangenen Dienstag, ge-
 meinsam mit Opel Hauptsponsor des Vereins, den bis 2005 laufen-
 den Ausruestervertrag mit dem Fussballverein bis 2010.

 "Diese neue Partnerschaft wird uns helfen, die Herausforderung-
 en der Zukunft erfolgreich zu bewaeltigen", hob FC-Bayern-Prae-
 sident Franz Beckenbauer die Entscheidung hervor, "der FC Bay-
 ern will weiterhin eine der ersten Adressen im europaeischen
 und weltweiten Fussball bleiben. Die beiden Vereinbarungen
 schaffen dafuer eine hervorragende Basis", ergaenzte er. Aller-
 dings wird der FC Bayern Muenchen die knapp 150 Mio DM aus der
 adidas-Beteiligung noch nicht sofort investieren koennen, da
 adidas den Kaufpreis nicht sofort in Barmitteln, sondern mit neu
 auszugebenden Aktien bezahlt.  

 Bayern Muenchen benoetigt in den naechsten Monaten erhebliches
 Kapital, so muessen neue Spieler verpflichtet werden, ausserdem
 steht der Stadion-Neubau im Wert von rund 400 Mio DM an. In der
 laufenden Saison erwartet der FC Bayern eine Umsatzsteigerung
 von 283 Mio im letzten Jahr auf ueber 300 Mio. DM; der Gewinn
 soll von knapp 18 Mio DM in 99/2000 nahezu verdreifacht werden.
 Den Unternehmenswert im Hinblick auf den geplanten Boersengang
 taxiert Hoeness auf knapp 1,5 MRD DM.

 Zum voraussichtlichen Zeitpunkt des anvisierten IPO-Zeitpunktes
 sagte Rummenigge, der als einer der Vorstaende der neuen AG vor-
 gesehen ist, "Wir haben keine grosse Lust, als boersennotiertes
 Unternehmen einem Analysten den Sinn eines Spielertransfers er-
 klaeren zu muessen", und "Der FC Bayern ist kein Shareholder-Va-
 lue-Club". Angesichts dieses Statements wird der Fussballclub,
 wenn zumindest ein erfolgreicher Boersengang angestrebt wird,
 wohl noch etwas an seiner Kommunikationspolitik, im Boersenjar-
 gon Investor Relations genannt, arbeiten muessen.

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 7. T-MOBILE-BOERSENGANG erst in adaequatem Aktienmarktumfeld
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 In juengster Zeit geriet die Deutsche Telekom neben dem schlech-
 ten Kapitalmarktumfeld auch durch diverse Ratingagenturen unter
 Druck, welche ihre Bonitaetsrating-Ausblicke fuer die DTAG-Aktie
 aufgrund der Finanzverbindlichkeiten in Hoehe von rund 65 MRD
 Euro herabstuften. Zwar sehen wir die DTAG auf ihrem Heimatmarkt
 im Vergleich zu anderen europaeischen Telekoms wie BT oder Fran-
 ce Telecom auf ihren Heimatmaerkten hervorragend positioniert,
 dennoch kommt dem Abbau der Finanzverbindlichkeiten in den
 naechsten Jahren die bedeutendste Rolle zu, da dieser der Profi-
 tabilitaet im Wege steht.

 Nach verschiedenen Desinvestitionen - also der Veraeusserung von
 Aktivitaeten, welche die DTAG nicht mehr zum Kerngeschaeft
 zaehlt - ist der Boersengang der Mobilfunktochter T-Mobile einer
 der wichtigsten Bausteine zur Reduzierung der Finanzverbindlich-
 keiten. Hierbei begruessen wir die Entscheidung der DTAG, die T-
 Mobile nicht uebereilt an die Boerse zu bringen. Denn der Scha-
 den, der bei einer nicht preisgerechten Platzierung in einem
 schlechten Boersenumfeld entstuende waere weit groesser, als die
 Zinsmehraufwendungen aufgrund des gesunkenen Bonitaetsratings
 (knapp 100 Mio Euro p.a.).

 Im Vergleich zu diesen Mehraufwendungen in Hoehe von knapp 100
 Mio Euro p.a. faellt eine Verschiebung des T-Mobile-Boersengangs
 - der unserer Einschaetzung nach mehr als 10 MRD Euro erloesen
 wird - nicht ins Gewicht. Bereits anlaesslich der Praesentation
 der Halbjahreszahlen verkuendete die DTAG erwartungsgemaess,
 dass man den urspruenglich bereits im letzten Jahr geplanten
 Boersengang ihrer Mobilfunksparte T-Mobile auf 2002 verschieben
 wird. Hintergrund ist aktuell das anhaltend schwache Boersenum-
 feld, das eine faire Preiserzielung derzeit unmoeglich macht.

 Bis zu dem nunmehr fuer 2002 anvisierten T-Mobile-IPO will der
 Konzern die Finanzverbindlichkeiten auch durch verringerte Neu-
 investitionen reduzieren."Es gibt Spielraum bei den Investitio-
 nen, die wir zurueckfahren koennten, ohne dass wir unsere
 Wachstumsprognosen in Gefaehr braechten", unterstrich Ron
 Sommer kuerzlich. So will die DTAG ihre Investitionen bis 2002
 um 1 MRD Euro reduzieren.

 Insgesamt halten wir die DTAG auf dem deutlichen Kursniveau
 derzeit fuer kaufenswert. Insbesondere sollte sich die DTAG-Aktie
 im Rahmen der augenblicklichen politischen und wirtschaftlichen
 Krise als krisenfest erweisen. Nach dem Terroranschlag und auf-
 grund der geringeren Konsumbereitschaft rechnen wir damit, dass
 die Fernreisen in Deutschland zunaechst deutlich abnehmen werden.

 Menschen, die nicht in Urlaub fahren, sonderen ihre Ferien statt-
 dessen zuhause verbringen, telefonieren auch entsprechend. Im
 laufenden Jahr erwarten wir bei der DTAG hinsichtlich der Ge-
 schaeftszahlen eine positive Ueberraschung, insbesondere wenn die
 Geschaeftsentwicklung ins Verhaeltnis zur aktuellen Entwicklung
 anderer Branchen oder Industrien gesetzt wird.

 Zwar stehen bis zum Dezember eventuell noch das Auslaufen einiger
 Haltefristen fuer DTAG-Aktien, die im Tausch in den Besitz der
 frueherigen Besitzer von VoiceStream uebergingen, an, jedoch hal-
 ten wir es fuer unwahrscheinlich, dass der Grossaktionaer Hutchi-
 son Whampoa auf dem aktuellen Kursniveau breitgefasste Verkauefe
 durchfuehrt.

 Ein weiterer wichtiger Baustein zur Schuldenreduzierung koennte
 auch der in 2002/03 moegliche Boersengang der T-Systems sein.
 "Wir setzen alles daran, unser Unternehmen so aufzustellen, dass
 es bis Ende kommenden Jahres boersenfaehig ist", sagte T-Systems-
 Chef Hufnagl kuerzlich. Mit dem Boersengang will Hufnagl Akquisi-
 tionen und Expansion in  USA und Asien ermoeglichen. "In etwa 18
 Monaten ist diese Frage konkret auf dem Tisch. Wenn wir in den
 USA lediglich aus eigener Kraft wachsen wollen, muessten wir
 fuenf Jahre anberaumen. Diese Zeit haben wir aber nicht", so
 Hufnagl vor einigen Wochen.

 T-Systems International GmbH ist Europas zweitgroesstes System-
 haus fuer Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation
 (TK). Die neue Konzerndivision der Deutschen Telekom bietet Kon-
 zernen und Behoerden in ueber 20 Laendern klassische IT- und TK-
 Leistungen aus einer Hand sowie integrierte Loesungen aus dem
 Konvergenzbereich beider Maerkte. Der operative Start war am 1.
 Februar 2001.

 Ein Boersengang von T-Systems ist ein weiterer wichtiger Bau-
 stein zur Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten der DTAG. Vor
 diesem Hintergrund halten wir das von der DTAG anvisierte Ziel,
 die Finanzverbindlichkeiten bis Ende 2002 von aktuell 65 MRD Eu-
 ro auf dann nur noch 50 MRD Euro zu reduzieren, fuer realisier-
 bar. Bereits bei 50 MRD koennte die DTAG sehr profitabel arbei-
 ten. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich die Aktienmaerkte bis
 dahin massgeblich erholen und fuer Neuemissionen wieder aufnah-
 mefaehig sind.

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 8. MYOGEN erhaelt in Privat Placement mehr 52 Mio US-Dollar
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 Eine kraeftige Finanzspritze erhielt kuerzlich das biopharmazeu-
 tische Unternehmen Myogen Inc. mit Hauptsitz in Denver (Colorado)
 und Europazentrale in Bonn. Durch den Kauf von Vorzugsaktien im
 Wert von 52,1 Millionen US-Dollar beteiligte sich eine Gruppe von
 amerikanischen Investoren unter Fuehrung der renommierten JPMor-
 gan Partner an dem innovativen Pharmaunternehmen, welches sich
 auf Forschung und Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung der
 Herzinsuffizienz und damit in Verbindung stehenden kardiovasku-
 laeren Stoerungen spezialisiert hat.

 JPMorgan Partners, ehemals Chase Capital Partners, ist eine glo-
 bale Partnergesellschaft und verwaltet insgesamt mehr als 25
 Milliarden USD. Zu den uebrigen Investoren gehoeren New Enterpri-
 se Associates, InterWest Partners, Adams Street Partners Pacific
 Rim Ventures, Sequel Limited Partnership, CMEA Ventures und Mon-
 tagu Newhall Associates.

 "In Anbetracht des wettbewerbsorientierten Marktes ist dies fuer
 uns eine wichtige Finanzierung", erklaerte Dr. J. William Frey-
 tag, Praesident der Myogen Inc. Die millionenschwere Investition
 der global operierenden Anlagegesellschaften wertete er auch als
 Vertrauensbeweis in die Forschungsergebnisse von Myogen, die sich
 aufgrund der beachtlichen Kapitalaufstockung zu einem der fueh-
 renden Unternehmen auf dem Gebiet der Therapie von Herz-Kreis-
 lauf-Erkrankungen entwickeln werde.

 Myogen sieht seine wichtigste Aufgabe darin, die bisherigen Er-
 fahrungen bei der Erforschung und klinischen Behandlung von Herz-
 muskel-Erkrankungen fuer die Entwicklung eines Portfolios mit
 neuartigen Therapeutika einzusetzen. Derzeit befinden sich zwei
 vom Unternehmen entwickelte Wirkstoffe in der klinischen Pruef-
 phase: Enoximon, ein positiv inotroper Wirkstoff, der die Kon-
 traktionsfaehigkeit des Herzmuskels verstaerkt sowie der Wirk-
 stoff BSF 208075 (Ambrisentan), der zu einer neuen Wirkstoff-
 klasse, den Endothel-Rezeptor-Antagonisten, gehoert und den das
 Pharma-Unternehmen zur Behandlung von chronischer Herzinsuffi-
 zienz, chronischer Niereninsuffizienz und pulmonalem arteriellem
 Hochdruck weiterentwickeln wird. Europaweit wird Perfan(r) IV -
 die intravenoes zu verabreichende Form von Enoximon - vom Zulas-
 sungsinhaber, der deutschen Myogen GmbH mit Sitz in Bonn, ueber
 europaeische Vertriebspartner angeboten.

 Chronische Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung, bei der das Herz
 zunehmend die Faehigkeit verliert, den Koerper mit der erforder-
 lichen Menge Blut zu versorgen. Die Ursachen dafuer sind unter-
 schiedlich, haeufig jedoch tritt die Krankheit bei Patienten auf,
 die bereits ihr Leben lang an Bluthochdruck litten oder bei Pa-
 tienten, die zuvor einen Herzinfarkt erlitten bzw. andere herz-
 schaedigende Erkrankungen durchgemacht haben. Chronische Herzin-
 suffizienz selbst kann zu weiteren Komplikationen fuehren, darun-
 ter pulmonale arterielle Hypertonie, Stoerungen der Leberfunk-
 tion, Oedeme, Lungenoedeme und Nierenversagen. In den westlichen
 Industrienationen handelt es sich dabei um eines der groessten
 Gesundheitsprobleme, das allein in den USA jaehrlich Kosten von
 ueber 30 Milliarden Dollar verursacht.

 Etwa fuenf Millionen Patienten leiden in den Vereinigten Staaten
 an chronischem Herzversagen und jaehrlich werden ca. 550.000 neue
 Faelle diagnostiziert. Myogen will deshalb die neuen Finanzmittel
 gezielt fuer das vorgenannte umfangreiche Forschungs- und Ent-
 wicklungsprogramm einsetzen.

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 9. RTL Group verschiebt Aktienemission - Boersenturbulenzen
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 Urspruenglich hatte die RTL Group SA, Luxemburg, vor, den Streu-
 besitz im laufenden Jahr auf 15% zu erhoehen. Von dieser Aktien-
 emission wird die Sendergruppe aufgrund des schlechten Marktum-
 feldes vorerst Abstand nehmen. Auch die Halbjahreszahlen der RTL
 Group spiegelten die baissierende Konjunktur und insbesondere die
 herben Einbrueche im Werbegeschaeft wieder. CEO Didier Bellens
 sagte am Mittwoch bei der Vorlage der Halbjahreszahlen, dass das
 EBITA im Gesamtjahr staerker sinken koennte, als urspruenglich
 erwartet, da eine Erholung derzeit noch nicht abzusehen ist.

 "Durch kontinuierliche Kostenkontrolle und Schaffen weiterer Sy-
 nergien zwischen den Geschaeftsbereichen werden wir unsere stra-
 tegischen Ziele erreichen", hob der CEO hervor. Trotz diffiziler
 Marktbedingungen hat die Gruppe seiner Einschaetzung nach in
 wichtigen Maerkten Erfolge verbucht. Die insbesondere in Deutsch-
 land, sowie in Frankreich, wo Zuschauer- und TV-Werbemarktanteile
 gesteigert werden konnten.

 RTL musste als Konsequenz der Verschlechterung der Boersenbewer-
 tungen den Buchwert der im Juli 2000 akquirierten Vermoegenswerte
 der Pearson TV (heisst jetzt FremantleMedia) den Firmenwert um
 2,2 Mrd EUR berichtigen. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf
 den Cash-flow der Gruppe, der Nettoverlust der RTL Group ohne
 Einmaleffekte betrug 38 Mio EUR, inkl. der Sondereffekte und
 Wertberichtigungen belief er sich auf 2,3 Mrd EUR. Wir halten den
 Titel im Branchenvergleich fuer ueberbewertet.

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10. VORBOERSLICHER HANDEL per Erscheinen/Preistaxen www.schnigge
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 Handel per Erscheinen "Graumarktkurse"(Stand 21.09.2001, 00 Uhr)

 Neuemission   WKN   Z.-Frist  Erstnotiz  Bookbuilding   Preistaxe

 ** derzeit keine laufenden Boersengaenge **

 Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.

 Quelle: Schnigge AG

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11. HAFTUNGSAUSSCHLUSS / Risikohinweise
__________________________________________________

 
 Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrleis-
 tung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht ver-
 bundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbeson-
 dere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So stellt
 das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen
 oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht Informa-
 tionen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erachtet. Eine
 Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt dieser Infor-
 mationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Dieser
 Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder auch allgeme-
 ine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels veroeffentlichter
 Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung reflektieren. Weit-
 erhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass Redaktionsmitglie-
 der sich im Besitz von Aktien befinden, ueber die wir im Rahmen
 unserer Newsletter oder anderweitig Bericht erstatten. Leser,
 die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten Informa-
 tionen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
 fuehren, handeln auf eigene Gefahr. Ausdruecklich weisen wir auf
 die im Wertpapiergeschaeft vorhandenen erheblichen Risiken hin.
 Aktieninvestitionen sowie Optionsscheingeschaefte und der Handel
 mit derivativen Finanzprodukten beinhalten das Risiko enormer
 Wertverluste. Insbesondere gilt dies im Zusammenhang mit dem
 Handel von Neuemissionen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kap-
 itals kann keineswegs ausgeschlossen werden. Eigenverantwortli-
 che Anlageentscheidungen im Wertpapiergeschaeft sollte der Anle-
 ger nur bei eingehender Kenntnis der Materie in Erwaegung zie-
 hen, in jedem Falle aber ist die Inanspruchnahme einer persoen-
 lichen Beratung der Haus- und/oder Depotbank zu empfehlen.


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patzi

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