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Zweiter Rücksetzer von Delivery Hero - Hellofresh schwach
Die Aktien von Delivery Hero haben am Dienstag einen zweiten Kursrücksetzer verzeichnet. Nachdem das Unternehmen der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge Untersuchungen durch die Wettbewerbshüter der EU-Kommission bestätigt hat, fielen die Papiere am Nachmittag zeitweise um knapp 5 Prozent. Sie fingen sich aber wie schon am Morgen unter der Marke von 31,60 Euro. Zuletzt lagen sie noch mit mehr als drei Prozent im Minus bei 32,04 Euro.
Erneute Untersuchungen durch die Wettbewerbshüter der EU-Kommission hatten am Dienstagmorgen schon die Kurse von Essenslieferanten belastet. Den Angaben zufolge arbeitet Delivery Hero vollumfänglich mit der EU-Kommission zusammen. Bei den Ermittlungen, die an solche aus dem Jahr 2022 anknüpfen, geht es um die Aufteilung von Märkten. Namen der betroffenen Unternehmen nannte die Kommission nicht.
Etwas stärker als Delivery Hero gaben die Papiere von Hellofresh nach, die 5,2 Prozent einbüßten. Auch sie werden nach Aussage von Händlern von der Nachricht über Untersuchungen von Essenslieferanten durch die EU-Kommission belastet.
Quelle: dpa-AFX
Delivery Hero nach Rekordtief ins Plus gedreht - Goldman positiv
Aktien von Delivery Hero haben am Dienstagmorgen mit 21,64 Euro so wenig gekostet wie noch nie. Dabei hatten die Papiere des Essenslieferanten im noch jungen Jahr 2024 bereits wieder 13,5 Prozent verloren, nachdem sie 2023 schon um 44 Prozent eingebrochen waren.
Erst tags zuvor hatte der Analyst Andrew Gwynn von Exane BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) mit einer negativen Studie Öl (Rohöl) ins Feuer der ohnehin schwachen Branchenstimmung gegossen. "Was soll man mit einem Sektor machen, in dem der einzige, der überhaupt Geld verdient, eine Gewinnwarnung veröffentlicht?", so der Experte mit Blick auf eine Hiobsbotschaft von Hellofresh Ende des Vorjahres.
In ihrem aktuellen Ausblick sieht nun auch seine Kollegin Lisa Yang von Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) die Ergebnisentwicklung im Sektor Online Food kurzfristig eher skeptisch. Für Hellofresh sprach sie gar eine Verkaufsempfehlung aus. Für Delivery Hero ist Yang allerdings optimistisch und betonte Wertschöpfungspotential. Sie erinnerte daran, dass die Berliner bereits im Herbst 2023 den möglichen Teilverkauf des Asiengeschäfts für eine Milliardensumme in Aussicht gestellt hatten.
Delivery Hero war 2017 zum Ausgabepreis von 25,50 Euro an die Börse gegangen. Jahre später hatte die Aktie in der Corona-Pandemie sprunghaft davon profitiert, dass Restaurants im Lockdown geschlossen blieben und das Liefergeschäft als Mittel nutzten, um noch etwas Geschäft zu machen. 2021 hatte die Aktie, die zeitweise in den Dax aufgestiegen war, in der Spitze 145 Euro gekostet. Davon ausgehend hat sie aktuell 85 Prozent an Wert eingebüßt
Quelle: dpa-AFX
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