Insbesondere zum Börsengang von Consors am 27. April dieses Jahres kam es aufgrund einer
starken Überlastung des Netzes sowie der Telefonleitungen bei Consors zu zahlreichen
Orderproblemen.
In vielen Fällen führte dies zu falschen Anzeigen in der ORDERINFO wie auch der
KONTO-/DEPOTAUSKUNFT des Online-Systems.
Laut Consorsinformationen sollten dort die Orders "innerhalb weniger Minuten nach Ausführung
an der Börse" aktualisiert werden, spätestens aber am Abend "alle Orderänderungen und
-ausführungen des abgelaufenen Tages (...) in die Konto- und Depotauskunft überführt werden."
(Seite 23 Wertpapierwegweiser)
Insbesondere als Kunde eines Direct Brokers ist es wichtig, jederzeit über seine Orders und die
Transaktionen genauestens informiert zu sein - in vielen Fällen wird dabei mit sehr volatilen
Werten mehrmals täglich ge- und verkauft.
Consors konnte dies nicht leisten und seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden. Vielen
Anlegern und Consors-Kunden ist dabei ein nicht ganz unerheblicher Schaden entstanden. Die
entstandenen Fehlbuchungen wurden von Consors in Folge nicht rückgängig gemacht,
Schadenersatz nicht geleistet.
Der ganze Vorfall wurde von mir daraufhin an die Bankenaufsicht, eine freiwillige Kontrollinstanz
der Privatbanken, gemeldet.
Um allerdings eine breitere Basis und etwas mehr Nachdruck zu besitzen bitte ich auf diesem
Wege alle, die gleiche oder ähnliche Probleme haben, sich zusammenzuschließen und mit mir
in Verbindung zu setzen. Meine Email ist jkinateder@t-online.de.
Nach Absprache mit Ihnen werden wir dann unter Heranziehen eines Rechtsbeistandes ein
gemeinsames Schreiben an Consors formulieren. Lt. Auskunft meines Rechtsbeistandes sind
die Aussichten auf Erfolg nicht gering, da insbes. auch Bankkunden in Deutschland einen bes.
Schutz geniesen.
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und verbleibe mit besten Grüßen
Jürgen Kinateder
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