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Investoren kehren zurück (comdirect)


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Investoren kehren zurück (comdirect)

 
25.09.00 08:11
Investoren kehren zurück
Optische Netzwerke - Die Woche 38



Nach den verkorksten zwei Wochen kehrten viele Investoren in der abgelaufenen 38. Woche allmählich zurück. Vor allem zu Wochenbeginn konnte ein Großteil der Unternehmen ordentliche Kurszuwächse verbuchen. Das langfristige Wachstum innerhalb der Branche sollte aber nachhaltig gesichert sein. So erklärte der Senior Technologie-Analyst Arun Veerappan von Robertson Stephens diese Woche, dass viele Investoren die übertriebenen Kursabschläge nun nutzten, um die Gewinner der Branche zum Schnäppchenpreis zu kaufen.



Auch Shin Umeda, Analyst bei dem Research-Unternehmen Dell’Oro Group, bekräftigte diese Woche die hohen Wachstumsraten in allen Segmenten der optischen Netze. Nach neuesten Analysen wuchs der gesamte optische Markt im 2. Quartal mit einer Rate von 14 Prozent auf 5,9 Mrd. Dollar. Im Fokus seiner Analyse steht Nortel. Die frühe Erkenntnis zu Beginn der 90er Jahre, dass der Markt ein 10 Gigabit/s System früher oder später fordert, sieht Umeda als Kernargument für den Erfolg von Nortel. Nach Umeda bieten allerdings auch andere Unternehmen interessante Technologien an, die jedoch eklatante Probleme bei der Markteinführung haben.




Im Bereich der DWDM-Metronetze (Dense Wavelength Division Multiplexing) wird derzeit am meisten umgesetzt. Analyst Umeda rechnet sogar damit, dass das Wachstum in diesem Markt nach einem derzeitigen Quartalswachstum von 40 Prozent und einem Marktvolumen von 80,9 Mrd. Dollar in den kommenden Jahren noch deutlich anziehen wird. Als interessant stuft der Analyst in diesem Segment derzeit ONI, mit einem Quartalswachstum von 160 Prozent, und Ciena, mit einem Quartalswachstum von 73 Prozent ein.

Auch George Gilder, angesehener Technologie Experte, untermauerte die positiven Analysen: Er sagte in einem Interview mit dem US-Finanzdienst CBS Marketwatch, dass die Aktien im gesamten optischen Bereich keineswegs überbewertet sind. Gerade das hohe Potenzial bei der Umrüstung der vorhandenen Datenleitungen auf optische Übertragungswege wird der Branche noch kräftige Impulse verleihen.



Die Gewinner der Woche:



1. Oni Systems: + 25,8 Prozent

2. Avici Systems: + 19,4 Prozent

3. Corvis Corp.: + 18,7 Prozent

4. Ciena Corp.: + 14,3 Prozent



Die Verlierer der Woche:



1. Foundry Networks: - 13,7 Prozent

2. Avanex Corp.: - 12 Prozent

3. 3 Com Corp. : - 11,4 Prozent

4. Legato Systems: - 9,7 Prozent





Die Nachrichten im Einzelnen



Tellium



Es ist soweit, Tellium geht an die Nasdaq. Wie gestern bekannt gegeben wurde, hat das Start-up Unternehmen diese Woche einen entsprechenden Antrag bei der amerikanischen Börsenaufsicht gestellt. Experten gehen davon aus, dass Tellium mit dem Going-Public die erfolgreichen Börsengänge von Corvis und Avici fortsetzen wird. Auch gerade deshalb, weil Tellium im Vergleich zu anderen Konkurrenten bereits Umsätze generiert und maßgebliche Aufträge vorweisen kann.



Erst in dieser Woche konnte das Unternehmen den ersten großen Auftrag über den neuen „Aurora Optical Switch“ verbuchen. Das Telekommunikationsunternehmen Qwest (Nasdaq: Q) wird die Switches in einem neu entstehenden opto-elektrischen Netzwerk einsetzen. Der Auftrag mit einem Volumen von mehreren Mio. Dollar läuft nach Angaben von Tellium über mehrere Jahre historie. Zuvor wurde ein Abkommen mit Cable & Wireless, in einer Größenordnung von 350 Mio. Dollar und Netzwerkbetreiber Extant, mit einem Auftragsvolumen von 250 Mio. Dollar, abgeschlossen.



Tellium wurde 1997 gegründet und erzielte im 1. Halbjahr diesen Jahres Umsätze in Höhe von 7,6 Mio. Dollar. Der Nettoverlust beziffert sich auf 20 Mio. Dollar. Das Unternehmen ist Hersteller von Switches die in Glasfasernetzwerken eingesetzt werden, um Daten über weite Strecken ohne nennenswerten Signalverlust zu senden. Damit setzt Tellium die Unternehmen Ciena, Sycamore, Cisco und Corvis unter Druck.



Corning (Nasdaq: GLW)



Auch Corning konnte diese Woche Boden gut machen, mit einem Wochenplus von 10 Prozent rangiert die Aktie wieder deutlich über der 300er Marke. Unterstützung erhielt die Aktie von den Analysten bei Salomon Smith Barney. In der Analyse die auf den gesamten Glasfasermarkt abzielte, kam Corning mit einem „buy“-Rating davon. Außerdem erhöhte man das Kursziel auf 490 Dollar.



CEO Roger Ackerman bekräftigte diese Woche in einem Interview die anhaltende Fokussierung auf den Telekommunikationssektor. „Wir haben immer eine Menge in die Forschung & Entwicklung investiert, nun ist Corning eines der führenden Unternehmen im Bereich der optischen Kommunikationslösungen. In den vergangenen fünf Jahren veränderte sich unser Geschäft in dramatischer Weise: Nach Haushaltswaren und medizinischen Services fokussierten wir uns immer mehr auf die Telekommunikation. Mittlerweile erzielen wir 70 Prozent mit Telekommunikationsausrüstungen.“



Juniper (Nasdaq: JNPR)



Durch die Bekanntgabe zwei neuer Router und positive Einschätzungen einiger Experten legte die Aktie von Juniper im Wochenvergleich knapp zwölf Prozent zu. Nach Angaben einiger Analysten wurde es auch Zeit, dass Juniper mit entscheidenden Neuigkeiten auf sich aufmerksam macht. Gerade die hohe Marktkapitalisierung von 68 Mrd. Dollar, die über 300 Mal höher ist als der Jahresumsatz, forderte förmlich Neuigkeiten, so die Analysten.



Die neuen M5 und M10 Router wurden mit derselben Technolgie entwickelt, wie sie in den Routern M20 und M40 verwendet wird. Die Module in den M5 und M10 können dementsprechend auch in den größeren M20 und M40 genutzt werden. Mit den beiden neuen Router setzt Juniper vor allem Erzrivalen Cisco massiv unter Druck. Um aber im Terabit Bereich Unternehmen wie Avici unter Druck setzen zu könen, benötigt Juniper nach eigenen Angaben längere Entwicklungszeiten.



JDS Uniphase (Nasdaq: JDSU)



Neben positiven Analystenratings erhielt JDSU diese Woche ungewohnte Rückendeckung: Netzwerkgigant Cisco Systems sprach sich nicht direkt für eine Genehmigung der SDL-Übernahme aus, Chef-Stratege Mike Volpi sagte aber, dass man der Akquisition keinesfalls negativ gegenüber eingestellt ist. Hintergrund ist nach Meinung Volpis die enorme Anzahl von Start-up Unternehmen, die in den kommenden Monaten an den Markt strömen historie werden.



Neben den Analysten von Salomon Smith Barney, die JDSU mit „buy“ einstufen und das Kursziel bei 155 Dollar veranschlagen, bekräftigt David Kang von der ABN Amro ebenfalls sein „buy“-Rating.
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