INTERSHOP: Das virtuelle Beschaffungsamt


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INTERSHOP: Das virtuelle Beschaffungsamt

 
05.02.02 19:18
Die Jenaer Software-Spezialisten arbeiten künftig auch für die Bundesbehörden.

Jena – Während im Bundestag noch der Kampf tobt, ob Microsoft oder Open Source für eine Software-Plattform des deutschen Bundestags eingesetzt werden soll, hat sich der Software-Konzern Intershop  schon bei Bundesbehörden eingenistet. Das Jenaer Unternehmen liefert Programme für die künftige Internet-Geschäfte der Bundesbehörden.

Die Behörden planen einen virtuellen Marktplatz, über den Bundeseinrichtungen Waren und Dienstleistungen per Mausklick abrufen können, teilte Intershop mit. Den eigentlichen Auftrag vom Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums habe eine Siemens-Tochter erhalten. Intershop stelle dabei die Standardsoftware für den elektronischen Handel und biete damit die technologische Basis für den Internet-Marktplatz.

Nach einem schwachen Jahr 2001 ringt Intershop mit schwachen gewinnprognosen. Das Unternehmen korrigierte sein Zahlen um Kunden und Marktanteile nach unten. In der kommenden Woche will das Unternehmen die Ergebnisse im 4. Quartal des Vorjahres bekannt geben. Der Vorstand hatte die Erwartungen bereits nach unten geschraubt. Schwarze Zahlen würden nicht erreicht. Prognostiziert wurde ein Jahresumsatz von 70 Millionen Euro nach 123 Millionen Euro 2000
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