Interessante Anleihen fürs Depot


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das Zentrum d.:

Interessante Anleihen fürs Depot

 
23.02.02 11:24
Zinstipps Februar
Die Favoriten der Banken auf einen Blick


20. Feb. 2002 Angesichts der unverändert andauernden Vertrauenskrise am Aktienmarkt bleiben Rentenpapiere zumindest in näherer Zukunft eine reizvolle, weil risikoärmere, Alternative zu Aktien.

Dennoch ist auch am Rentenmarkt Vorsicht geboten. Mit der Vielzahl der Emittenten und der Angebote von festverzinslichen Anlagen steigt auch die Unübersichtlichkeit. Unliebsame Überraschungen wie erhebliche Kursverluste oder gar Zahlungsausfälle können nur durch eine sorgfältige Betrachtung und Auslese der Anleihen vermieden werden.

Auf die Auswahl kommt's an

Als Orientierungshilfe für Anleger stellen wir von nun an monatlich die aus Bankensicht aussichtsreichsten Anleihen vor. Hauptkriterium für die Empfehlungen ist natürlich ein möglichst günstiges Risiko/Rendite - Verhältnis. Je nach Risikoneigung oder Renditeerwartung können Sie anhand der angeführten Kenndaten wie Laufzeit, Kupon, Rating und Rendite die für Sie in Frage kommenden Alternativen bestimmen.

Hartmut Preiß von der DZ Bank hat neben dem Risiko/Rendite - Profil bei seinen ersten beiden Empfehlungen über den niedrigen Kupon auch steuerliche Gesichtspunkte berücksichtigt. Die BHF-Bank rät dem Anleger im Augenblick auf Grund möglicher Rating-Herabstufungen und des beachtlichen Event-Risikos einzelner Unternehmen zu einer breiten Streuung.


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das Zentrum d.:

Zinstipps März

 
20.03.02 08:23
Die  aktuellen Anleihe-Empfehlungen der Banken
Von Thomas Giese

19. März 2002 Obwohl der Rentenmarkt zuletzt schwächelte, sind Anleihen immer noch ein reizvolles Investment, zumindest für risikoscheue Anleger. Zumal viele Rentenmarktanalysten das jüngste Abbröckeln der Kurse für übertrieben halten und auf längere Sicht eine Erholung erwarten (vgl. „ Rentenmarkt reagiert trotzig auf neue Konjunkturdaten“).

Deshalb bieten wir auch diesen Monat einen Überblick über die aktuellen Anleihe-Empfehlungen der Banken. Denn für den Rentenmarkt gilt dasselbe wie für das Börsenparkett: Nur bei einer sorgfältigen Auswahl der Titel sind langfristig Gewinne drin. Gerade angesichts der momentan noch unruhigen Lage am Terminmarkt ist solch eine Auslese von besonderer Bedeutung.

Die Tipps der Banken

Die Tipps der BHF-Bank sind an steuersensitive Investoren mit mittlerer Risikoneigung und mittlerem Anlagehorizont gerichtet. Generell rät Elke Heinle vom Investment Research des Institiuts Anlegern zu Anleihen mit mittlerer Laufzeit. Diese Papiere böten unter Chance/Risiko-Aspekten die besten Aussichten.

Peter Knacke, Wertpapierexperte der Commerzbank, empfiehlt ebenfalls Unternehmensanleihen mit mittlerer oder kurzer Laufzeit.

Attraktive Nachsteuerrendite

Unter steuerlichen Gesichtspunkten hebt Kirsten Werner von der Deutschen Bank den Pfandbrief der Württembergischen Hypothekenbank hervor. Der notiere unter Par - also unter 100 Prozent - und sei damit steuerlich sehr interessant. Denn der Kursgewinn bleibe steuerfrei, wenn die einjährige Frist für private Veräußerungsgeschäfte eingehalten werde. Somit sei eine vergleichsweise hohe Nachsteuerrendite von über drei Prozent zu erzielen. Bei den beiden anderen Tipps war die hohe Bonität der Emittenten ausschlaggebend. Eine mögliche Herabstufung der RWE-Papiere in den nächsten Monaten sei bereits im Kurs eingepreist.

Hartmut Preiß, Rentenmarktexperte der DZ Bank, behält die Tipps des Vormonats bei. Bei seinen ersten beiden Empfehlungen berücksichtigt er neben einem möglichst vorteilhaften Risko/Rendite-Profil auch steuerliche Aspekte.

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Text: @thog
Bildmaterial: @unit



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das Zentrum der Macht
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mothy:

@ an das Zentrum der Macht aber aufpassen

 
20.03.02 08:40
z.B. die anleihe der commerzbank, die du am 23.02.02 eingestellt hast ist bestimmt eine Finanzinnovation, da sie einen steigenden Zins hat, d.h. bei Kauf unter 100 % und Rückzahlung zu 100 % oder bei Kauf zu 100 % und zwischenzeitlichem Verkauf zu z.B 103 % muüssen 30% des Kursgewinns versteuert werden!
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AliMente:

Infos zu Bonds

 
20.03.02 12:11
Hallo Zentrum,
bin schon seit längerem auf der Suche nach einer guten, aktuellen
homepage zu Anleihen.
hab leider keine gefunden.
Wo recherchierst du nach Anleihen und deren Konditionen?

MfG
AliMente
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das Zentrum d.:

@ AliMente

 
29.03.02 12:08
ab Mai stellt maxblue ein Anleihen Center zur verfügung. Sonst findest du bei der Börse Stuttgard jede Menge Infos und bei www.Rentenhandel.de

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das Zentrum der Macht
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das Zentrum d.:

Zinstipps April

 
16.04.02 08:15
Aktuelle Anleihe-Empfehlungen der Banken


15. April 2002 Die Rentenmärkte befinden sich momentan in einem Zwiespalt zwischen Konjunkturoptimimus und anhaltender Unsicherheit an den Börsen. Zeigten sich die Konjunkturdaten Anfang des Jahres erheblich besser, als vielfach erwartet wurde, so ließen die Einzelhandelsdaten und das Verbrauchervertrauen in den vergangenen Woche wieder Zweifel an der zügigen Wirtschaftserholung aufkommen. Das stützte die Anleihen und führte sogar zu leichten Kursgewinnen.

Natürlich profitieren die Bondmärkte von jeder Unsicherheit an den Börsen. Wirken die anhaltenden Unruhen im Nahen Osten, Gewinnwarnungen und Anpassungen von Bilanzierungsmethoden negativ auf die Aktien, so profitieren umgekehrt jedesmal die Rentenmärkte.

Grundsätzlich ist die Zinsfantasie begrenzt

Grundsätzlich aber dürften die Zinsen auf Grund der wohl früher oder später anziehenden Konjunktur weiter steigen und bei Anleihen zu Kursverlusten führen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Damit dürften die vielen anstehenden Unternehmensergebnisse der kommenden Wochen, vor allem aber die Äußerungen der amerikanischen Notenbanker über ihre Einschätzung über die weitere Wirtschaftsentwicklung die Zinsmärkte maßgeblich beeinflussen. Sollte Alan Greenspan die Zinserhöhung zeitlich weiter hinausschieben als bisher gedacht, wären zumindest vorerst weitere Kursverluste am Rentenmarkt kaum wahrscheinlich. Im Gegenteil, es könnte zu einer begrenzten Zwischenerholung kommen.

Die von FAZ.NET befragten Banken setzen für ihre Kunden nach wie vor vor allem auf Papiere mittlerer Laufzeit und mit kalkuliertem Risiko-Chance-Verhältnis. Wie bei allen Anlageformen gilt auch hier: Je höher das Risiko ist, das ein Anleger eingehen möchte - oder geringer das Rating, desto größer ist die damit erzielbare Rendite.

Die Tipps der Banken

Die Tipps der BHF-Bank sind an steuersensitive Investoren mit mittlerer Risikoneigung und mittlerem Anlagehorizont gerichtet. Generell rät Elke Heinle vom Investment Research des Instituts Anlegern zu Anleihen mit mittlerer Laufzeit. Diese Papiere böten unter Chance/Risiko-Aspekten die besten Aussichten. Dabei spielte bei der Auswahl eine gute Bonität und eine solide Bilanzstruktur eine wesentliche Rolle. So sollte bei ihrer aktuellen Auswahl die Wahrscheinlichkeit gering sein, dass die Papiere den „Investment Grade“ verlieren.

Peter Knacke, Wertpapierexperte der Commerzbank, empfiehlt ebenfalls Unternehmensanleihen mit mittlerer oder kurzer Laufzeit.

Attraktive Nachsteuerrendite

Unter steuerlichen Gesichtspunkten hebt Kirsten Werner von der Deutschen Bank den Pfandbrief der Württembergischen Hypothekenbank hervor. Der notiere unter Par - also unter 100 Prozent - und sei damit steuerlich sehr interessant. Denn der Kursgewinn bleibe steuerfrei, wenn die einjährige Frist für private Veräußerungsgeschäfte eingehalten werde. Somit sei eine vergleichsweise hohe Nachsteuerrendite von über drei Prozent zu erzielen. Bei den beiden anderen Tipps war die hohe Bonität der Emittenten ausschlaggebend. Das RWE-Papier ist zwar kürzlich heruntergestuft worden. Das war allerdings schon länger erwartet worden und im Preis enthalten.

Neu aufgenommen hat Werner eine noch junge Anleihe von Bayer. Das Rating berücksichtigt dabei bereits ein etwas schwächeres Finanzprofil nach einer Übernahme von Aventis CropScience. Der Ausblick sei stabil. Es ist Ziel des Managements, das Rating im mittleren bis hohen A-Bereich zu halten. Damit eigne sich die Anleihe gut zur Branchendiversifizierung.

Hartmut Preiß, Rentenmarktexperte der DZ Bank, behält die Tipps des Vormonats im Wesentlichen bei, würde allerdings bei Ford aus Liquiditätsgründen eine kürzere Laufzeit bevorzugen.

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das Zentrum d.:

Zinstipps Mai

 
18.05.02 12:27
Die Anleihe-Favoriten der Banken


17. Mai 2002 Einig sind sich die Experten derzeit, dass der Zinssenkungszyklus der westlichen Notenbanken ein Ende gefunden hat. Im Zentrum der Diskussion steht daher die Frage, wann werden die Federal Reserve Bank und die Europäische Zentralbank wieder die Zinsschraube fester zurren.

Die Konjunkturdaten liefern ein widersprüchliches Bild. Während sich Wim Duisenberg ernsthaft über inflationäre Tendenzen in der Eurozone sorgt, will Alan Greenspan den nächsten Aufschwung noch nicht ausrufen, sondern wendet sich mit warnenden Worten über die Nachhaltigkeit der positiveren Daten im ersten Quartal an die Finanzgemeinde. Heraus kommt eine anhaltende Unsicherheit an den Börsen. Invers zu den Aktienmärkten bewegen sich auch die Rentenmärkte volatil, mit Tendenz nach unten.

Neuemission der Telekom interessant

Privatanleger, die nicht in das gegenwärtigen Gefühlsbad zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt eintauchen wollen, könnten sich einige Anleihen ins Depot legen. Wer die Titel bis zum Ende der Laufzeit hält, der muss sich sogar nicht um das zwischenzeitliche Tamtam kümmern. FAZ.NET hat die aktuellen Empfehlungen einiger Häuser zusammen getragen.

Kirsten Werner von der Deutschen Bank hat gegenüber ihren Einschätzungen vom April nichts geändert. „Die von uns empfohlenen Anleihen profitierten in dem derzeitigen nervösen Umfeld von der ihrer hohen Bonität“, erklärt Werner mit Blick auf die zuletzt unter Druck gekommenen Unternehmensanleihen, vor allem aus dem Telekommunikationsbereich.

Vierjährige Laufzeiten bevorzugt

Für risikofreudige Anleger biete die derzeitige Schwäche im Telekomsektor durchaus eine günstige Einstiegsgelegenheit. „Hier empfehle ich die Anleihen der Deutschen Telekom“, sagt Werner. Interessant könnte die kommende Neuemission von Ron Sommer sein, denn diese dürfte mit einem Renditeaufschlag zu den bereits gehandelten Titeln auf den Markt kommen. Daher sollten interessierte Investoren diese Emission abwarten.

Elke Heinle von der BHF-Bank bevorzugt ebenso wie Peter Knacke von der Commerzbank Anlagen mit mittleren Laufzeiten. Angesichts der bevorstehenden Zinserhöhung der Notenbank dürften die kurzen Anleihen noch Belastungen ausgesetzt sein, während am langen Ende die großen konjunkturellen Unsicherheiten zu volatilen Ausschlägen führen könnten. Heinle sieht bei vierjährigen Titeln aus Sicht der kommenden sechs Monate das beste Renditepotenzial.

Vor allem aus steuerlichen Gründen rät die DZ Bank zur Unternehmensanleihe von Ford und dem Pfandbrief der Essener Hypobank. Da beide Titel unter dem Ausgabekurs notieren, sind die Kursgewinne bis zur Tilgung steuerfrei - vorausgesetzt die Anleger halten solange an dem Investment fest. Etwas exotischer ist der Depfa-Pfandbrief mit einem neunprozentigen Kupon, der auf ungarischen Forint läuft. Mit einer etwas mehr als einjährigen Restlaufzeit hält Preiß das Währungsrisiko für verträglich.

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Text: @ank
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das Zentrum d.:

Zinstipps Juli

 
19.07.02 18:49
Zinstipps Juli
Die Anleihen-Favoriten der Banken auf einen Blick

17. Juli 2002 Nachdem die jüngsten Quartalszahlen vor allem der amerikanischen Unternehmen alles andere als berauschend ausfielen, dürfte auch der größte Optimist den Glauben an eine baldige und nachhaltige Erholung der weltweiten Aktienmärkte verloren haben. Auch der massive Vertrauensverlust in Folge der Bilanzierungsskandale ist noch lange nicht überwunden.

Da ist es wenig verwunderlich, wenn die enttäuschten und entnervten Anleger verstärkt in den relativ sicheren Rentenmarkt investieren. Und in der Tat verzeichneten die Rentenpapiere in der jüngsten Zeit teilweise erhebliche Kursgewinne. Doch damit nicht genug: die Rentenmärkte befinden sich mittlerweile in einem stabilen Aufwärtstrend, der nur bei überraschend positiven Unternehmenszahlen gebrochen werden könnte (siehe auch Link: „Rentenmarkt als Spiegelbild der Börsen“).

Auf Unternehmen mit hoher Bonität setzen

Wegen der immer noch unsicheren Marktlage setzen die Banken weiterhin auf Anleihen mit mittlerer Laufzeit - und mit einem exzellenten Rating. „Ich halte es nach wie vor für sinnvoll, wegen der volatilen Märkte in gute bis sehr gute Bonitäten zu investieren“, sagt Kirsten Werner von der Deutschen Bank. Da aber bei den Unternehmensanleihen nur Papiere mit relativ schwachen Bonitäten, zum Beispiel aus dem Bereich Telekommunikation, unter Par notierten, böte sich hier kein neuer Favorit an. Daher nimmt die Rentenmarktexpertin lediglich einen Pfandbrief der Rheinhyp neu auf, der auf Grund seiner Notierung unter Par aus steuerlicher Sicht interessant ist. Denn der Kursgewinn bleibt steuerfrei, wenn die Papiere mindestens ein Jahr lang gehalten werden.

Auch Elke Heinle von der BHF-Bank rät trotz der freundlichen Tendenz am Rentenmarkt noch von einem Einstieg in Titel mit längeren Laufzeiten ab. „Außerdem gehen wir davon aus, dass sowohl Unternehmensanleihen als auch Emerging Markets-Anleihen bei der anhaltend nervösen Stimmung an den Finanzmärkten underperformen dürften. Deshalb raten wir zur Zeit zu Engagements in Papiere mit sehr guter Kreditqualität, zum Beispiel Bundesanleihen oder auch Länderanleihen.“

Peter Knacke von der Commerzbank nimmt mit der Anleihe der Deutschen Hyp ein relativ deutlich unter Par notierndes Papier neu auf. Dagegen lässt Anleihenexperte Hartmut Preiß von der DZ Bank seine Empfehlungen vom Vormonat unverändert. Er setzt damit weiterhin auf die neue Anleihe der Deutschen Telekom, deren Kupon um 50 Basispunkte angehoben wird, falls das Rating sinkt. Angesichts des Schuldenbergs der Telekom sicherlich eine sinnvolle Maßnahme, um Anleger trotz des bestehenden Risikos doch zum Kauf der Papiere zu bewegen.

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mothy:

1000 de anleihen auf einen Blick

 
02.08.02 14:20
www.schuchardt-euro-anleihen.de

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das Zentrum d.:

Zinstipps August

 
19.08.02 15:23
Die Anleihe-Favoriten der Banken

19. Aug. 2002 Nachdem der Rentenmarkt in den vergangenen Wochen eine regelrechte Hausse erlebte und die Anleihenkurse markante Höchststände erreichten - zehnjährige Bundesanleihen rentierten auf einem Niveau wie zuletzt im Dezember 2001 -, fand am Ende der abgelaufenen Woche der Höhenflug eine jähe Unterbrechung.

Marktteilnehmer hatten allerdings mit einer immer wahrscheinlicher werdenden Gegenbewegung gerechnet. Auch die momentan starke Korrelation zwischen Aktien und Anleihen spielt eine entscheidende Rolle. So scheinen Anleger wieder etwas mehr Vertrauen in Unternehmenszahlen und Aktien zu fassen, was bei Anleihen verstärkt Gewinnmitnahmen zur Folge hatte. Ob Kapital allerdings längerfristig von Anleihen in Aktien umgeschichtet wird, bleibt abzuwarten. Angesichts der weiterhin sehr unsicheren konjunkturellen Lage wagt momentan kaum jemand einen klaren Ausblick. Solange diese Unsicherheiten bestehen, ist daher auch weiterhin mit volatilen Bewegungen am Rentenmarkt zu rechnen.

Unternehmen mit hoher Bonität bleiben die bessere Wahl

Insbesondere bei den schwachen Bonitäten des Investment-Bereichs (BBB) ist die Volatilität deutlich gestiegen und hat teilweise sogar die Höchststände nach dem 11. September überschritten. Zusätzlich belasten hier schwache Konjunkturindikatoren. Kirsten Werner von der Deutschen Bank rät daher zu Emittenten mit hoher Bonität, die in diesem Umfeld profitieren. Daneben empfiehlt sie eine portugiesische Staatsanleihe. Deutsche Anleger haben damit die Möglichkeit, sich eine fiktive Quellensteuer (in Höhe von 15 Prozent) anrechnen zu lassen und damit die Nachsteuerrendite zu erhöhen, so Werner.

Hartmut Preiß von der DZ Bank empfiehlt nach dem deutlichen Renditeanstieg bei Anleihen von Automobilbauern ein Papier von General Motors mit mittlerer Laufzeit. „Die Attraktivität dieser Branche hat sich deutlich erhöht, weshalb wir unsere bisherige Empfehlung Deutsche Telekom zugunsten von General Motors verändern“, so Preiß.

Kürzere oder mittlere Laufzeitenbereiche übergewichten

Elke Heinle von der BHF-BANK erwartet auf mittlere Frist einen leichten Renditeanstieg. Sie rät daher zu einer leichten Durationsverkürzung und empfiehlt bei der Neuanlage den kürzeren beziehungsweise mittleren Laufzeitenbereich überzugewichten. Sie setzt auf Unternehmensanleihen guter Qualität wie DaimlerChrysler oder Volkswagen. Diese sollten Ihrer Meinung nach in nächster Zeit von einer Konsolidierung der Aktienmärkte überproportional profitieren können.

Für den steuersensitiven Privatinvestor empfiehlt Sie zudem eine Wandelanleihe der Portugal Telcom. Da diese nur mit einem Kupon von zwei Prozent ausgestattet ist, notiert sie derzeit mit einem Kurs von 88,75 deutlich unter Pari. Anleger können damit - vorausgesetzt sie halten die Anleihe über ein Jahr - Kursgewinne steuerfrei vereinnahmen.

Ähnlich beurteilt auch Peter Knacke von der Commerzbank die Situation. Er setzt ebenfalls auf eine Anleihe des Volkswagenkonzerns. Allerdings bevorzugt er eine längere Laufzeit. Die Empfehlung des im letzten Monat aufgenommen Papiers der Deutschen Hypobank behält er bei. Der Kurs ist zwar gestiegen, notiert aber immer noch unter Pari.

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das Zentrum d.:

Zinstipps September

 
20.09.02 08:15
Die aktuellen Anleihen-Empfehlungen der Banken


17. Sep. 2002 Die Situation an den Aktienmärkten bleibt von Unsicherheit geprägt: Trotz der jüngsten Meldungen der irakischen Regierung zu einer Rückkehr von Waffeninspekteuren bleibt die Lage in der Golfregion angespannt. Nach kurzfristigen Verlusten sollten sich die Anleihenkurse daher schon bald wieder erholen können.

Zudem belastet eine Reihe von revidierten Gewinnaussichten die Aktienmärkte. Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung im zweiten Halbjahr ist inzwischen beinahe gänzlich verflogen. Und auch in naher Zukunft dürften schwache Konjunkturdaten ihr Übriges dazu beitragen, um die Anleihenkurse auf hohem Niveau zu halten.

Positives Rentenmarktumfeld

Mit einem freundlichen Rentenmarktumfeld rechnet auch Elke Heinle von der ING BHF-Bank. Sie rät deshalb zu einer leichten Durationsverlängerung bei gleichzeitiger Wahl von Rentenpapieren sehr guter Qualität. Ihre Favoriten sind zur Zeit unter Pari notierende Jumbo-Pfandbriefe mit einer Restlaufzeit zwischen fünf und acht Jahren. Die Emittenten sind allesamt Hypothekenbanken mit guter Kreditqualität.

Auch Kirsten Werner von der Deutschen Bank beurteilt das momentane Umfeld sehr „bondfreundlich“. Allerdings liegen dadurch viele Papiere guter Bonität deutlich über Pari, was für steuersensitive Privatanleger nicht sonderlich attraktiv ist. Aus diesem Grund empfiehlt auch sie Pfandbriefe den Unternehmensanleihen vorzuziehen, da es in diesem Segment noch einige Papiere mit einem Kurs unter 100 Prozent gibt..

Allerdings hält Werner zwei Unternehmensanleihen für interessant, die aufgrund ihres hohen Kupons - bei geringen Bonitätsabschlägen - eine beachtliche Rendite aufweisen. So die Anleihen von Bosch und RWE, mit einem Kupon von 5,25 beziehungsweise 5,375 Prozent.

Floater sinnvoll bei steigenden Zinsen

Hartmut Preiß von der DZ Bank bevorzugt dagegen Anleihen mit einer kürzeren Restlaufzeit. Zudem geht er mittelfristig von merklich anziehenden Kapitalmarktrenditen aus. Aus diesem Grund erweitert er seine Empfehlungen um einen Floater aus dem Corporate-Segment. Als Referenzzinssatz dient hierbei der 3-Monats-Euribor - aktuell bei 3,31 Prozent - plus einer festen Zinsspanne von 125 Basispunkten.

Neben den weiter aktuellen Hypobank-Empfehlungen des Vormonats ersetzt Peter Knacke von der Commerzbank die Unternehmensanleihe von Volkswagen durch einen Corporate Bond von Bayer. Dieser weist einen höheren Kupon aus, notiert jedoch momentan deutlich über 100 Prozent.

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Zinstipps Oktober

 
21.11.02 14:37
Die aktuellen Anleihen-Empfehlungen der Banken

16. Oktober 2002 Die Aktienmärkte haben sich in allerjüngster Zeit rasant von ihren Tiefs erholt. Die Rentenmärkte mussten entsprechende Kursverluste hinnehmen, der Bund-Future ist mit dem Bruch unter den Aufwärtstrend technisch angeschlagen. Aber nicht nur von dieser Seite droht für den Rentenmarkt „Kursgefahr“. Denn auch die Inflation in Euroland verharrt über der Zwei-Prozent-Marke.

Der Ausblick dürfte wenig begeistern. Denn ein deutlicher Rückgang des Ölpreises erscheint unwahrscheinlich. Die Teuerung könnte sogar noch weiter anziehen und damit zumindest vorerst eventuell aufkommende Zinssenkungsfantasie dämpfen. Mit Guy Quaden hat zwar kürzlich überraschend ein EZB-Ratsmitglied entsprechende Möglichkeiten durchblicken lassen, allerdings steht diese Äußerung im Kontrast zu den Kommentaren weiterer Mitglieder. Die setzen nach wie vor auf eine ruhige Hand.

Kurz laufende Papiere sind beliebt

Elke Heinle von der ING BHF Bank setzt dagegen auf eine Leitzinssenkung. Sie sieht das größere Kurspotenzial bei kürzer laufenden Anleihen. Bei einem Anlagehorizont zwischen sechs und zwölf Monaten rät sie zu einer Übergewichtung von Anleihen mit einer Restlaufzeit zwischen zwei und fünf Jahren. Diese dürften von einer steiler werdenden Zinsstrukturkurve am meisten profitieren und schwanken gleichzeitig nicht so stark wie „lange“. Da die Risikoaversion der Marktteilnehmer angesichts des Irak-Konflikts weiter hoch bleiben dürfte, setzt sie insbesondere auf Euro lautende Staatsanleihen. Ein kleiner Renditevorteil im Vergleich zu deutschen Bundesanleihen kann ein Anleger mit spanischen und italienischen Papieren erzielen. Die Anleihe von General Motors ist dagegen mit einem erheblich höheren Risiko behaftet und sollte daher nur von risikofreudigen Anlegern ins Auge gefasst werden.

Kirsten Werner von der Deutschen Bank setzt auf Unternehmensanleihen mit hoher Bonität. Beispielsweise die der Deutschen Post. Mit einem guten Rating von Aa3/A+ sei sie ein solides Investment. In den vergangenen Wochen haben sich die Spreads zwar deutlich ausgeweitet. Aber solche Emittenten sind von der hohen Volatilität nicht so stark betroffen. Automobilanleihen könnten zwar auf Grund des aktuellen Bewertungsniveaus verlocken, aber Werner rät von einem Kauf derzeit ab. Insbesondere bei Ford wird über eine Herabstufung in den High-Yield-Bereich spekuliert. Vor dem Hintergrund der unsicheren Konjunkturaussichten in den USA und Europa sowie der geopolitischen Risiken (Irak-Krieg) empfiehlt sie lediglich bereits investierten Anlegern, die Anleihen der drei Automobilhersteller (Ford, General Motors und DaimlerChrysler) trotz der jüngsten Spreadausweitung zu halten.

Unternehmensanleihen bis zum Verfall halten

Hartmut Preiß von der DZ Bank bevorzugt Anleihen mit einer kurzen Restlaufzeit. Mit einem Floater von DaimlerChrysler bietet er sogar die Möglichkeit, auf steigende Zinsen zu setzen. Als Referenzzinssatz dient hierbei der Drei-Monats-Euribor - aktuell bei 3,30 Prozent - plus einer festen Zinsspanne von 125 Basispunkten. Als Alternative zu „Autopapieren“ hält er auch eine Anleihe der Telekom für interessant. Als Anleger würde er Unternehmensanleihen mit dem Ziel kaufen, sie bis zum Verfall zu halten. Denn die Kursschwankungen sind relativ hoch.

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das Zentrum d.:

Zinstipps November

 
21.11.02 14:39
Die besten Zinstipps für November

19. November 2002 An den Anleihenmärkten bildet sich schon seit Wochen kein einheitlicher Trend heraus. Die Renditen verharren bei erstklassiger Bonität auf historisch tiefem Niveau. Für eine eindeutige Richtung kann sich der Markt derzeit offenbar weder nach unten noch nach oben entscheiden.

Wer die Zins-Argumente zusammenträgt, der wird viele Gründe finden, die für eine anhaltende Seitwärtsbewegung sprechen. Für den „normalen Sparer ist es aber ohnehin müßig, über den passenden Anlagezeitpunkt zu philosophieren. Für ihn macht es auch nur in Ausnahmefällen Sinn, darauf zu wetten, ob die Europäische Zentralbank wie etwa von der ING BHF Bank erwartet, im Dezember die Leitzinsen senkt oder nicht.

Experten bevorzugen Schuldner mit hoher Bonität

Für Otto Normalsparer geht es vielmehr darum, zu einem bestimmten Zeitpunkt, an dem ihn der Anlageschuh drückt, ein Produkt zu finden, in das er so vertretbaren Konditionen sein Geld über einen längerfristigen Zeitpunkt stecken kann. Um bei der Suche zu helfen, haben wir auch in diesem Monat wieder vier Banken danach gefragt, wass sie derzeit ihren Kunden bei der festverzinslichen Geldanlage raten.

Nur vereinzelt werden zur Depot-Beimischung kleinere Abstriche beim Rating gemacht. Wie ihm Falle der Empfehlung der Deutschen Bank für die nur mit Baa1 geratete Anleihe der Deutschen Telekom sind sich die Experten aber auch dann sicher, dass die Risiken nur gering sind.

So setzt Claus Huber, Anleihen-Stratege bei der Deutschen Bank, im Falle der Deutschen Telekom auf deren Fähigkeit, relativ unabhängig von der Konjunktur aus dem operativen Geschäft heraus hohe Zahlungsmittelüberschüsse zu erzeugen, aus denen die Zinszahlungen beglichen werden können. Und auch Privatanlegern ist trotz allem verständlichen Renditehunger als alleroberstes Gebot bei der Entscheidungsfindung erst einmal der Sicherheitsgedanke ans Herz zu legen.  

Interessante Anleihen fürs Depot 860492
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Die besten Zinstipps für Februar

 
20.02.03 14:28
19. Februar 2003 Die von FAZ.NET befragten Banken verfolgen weiterhin eine defensive Anleihestrategie, bei der Staatsanleihen und Papiere mit hoher Bonität dominieren. Einige Institute nahmen Unternehmensanleihen aus den Depots, um sie gegen Papiere mit höherer Bonität zu ersetzen. Bei anhaltend schlechter Stimmung kann mit einer Fortsetzung dieser Strategie gerechnet werden.

Kirsten Werner von der Deutschen Bank macht mehrere marktbelastende Faktoren aus. Neben dem schwachen makroökonomischen Umfeld, seien dies die Problematik der ungedeckten Pensionsverpflichtungen sowie die „geopolitischen Risiken“. Gerade in diesen wiederum sieht Elke Heinle von der BHF-Bank eine Chance. Sie hält es für vorstellbar, dass eine Verschärfung des Irak-Konfliktes die Rally an den Rentenmärkten am Laufen halten könne. So hält sie ein weiteres Absinken der zehnjährigen Bundesrendite Richtung 3,75 Prozent für durchaus möglich.

Kurschancen bei Papieren guter Bonität

Diese Kurschancen werden jedoch vor allem bei Emittenten mit guter bis sehr guter Bonität gesehen. Kirsten Werner stellt fest, dass sich der Spread von Unternehmensanleihen zu Staatsanleihen seit den Höchstständen im vergangenen Oktober deutlich eingeengt habe. Die Kurse der Unternehmensanleihen sind also im Verhältnis zu den Staatsanleihen schon relativ gut gelaufen und damit entsprechend hoch bewertet. Vor dem Hintergrund der genannten Risiken erscheinen die Aufschläge bereits relativ eng, weshalb Kirsten Werner nur risikobereiten Investoren mit längerem Anlagehorizont zu ausgewählten Wertpapieren aus dem BBB-Bereich rät.

Wegen des seit Monaten freundlichen Rentenmarktes handeln die meisten ausstehenden Anleihen über Pari. Für den Privatinvestor ist dies unter steuerlichen Gesichtspunkten nicht attraktiv. Elke Heinle von der ING BHF-Bank hat aus diesem Grund nur frisch auf den Markt gekommene Neuemissionen in ihrer Empfehlungsliste. Deutlich über Pari notiert bereits die Schwedenkronenanleihe der Deutschen Bahn, zu deren Kauf Hartmut Preiß, Anlageexperte bei der DZ Bank rät. Er spekuliert weiterhin auf einen positiven Ausgang des Referendums zum Eurobeitritt der Schweden.

Interessante Anleihen fürs Depot 947482
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das Zentrum d.:

Die besten Zinstipps für März

 
17.03.03 07:54
15. März 2003 Am Anleihemarkt ist die Stimmung wie derzeit überall in der Finanzwelt von großen Unsicherheiten geprägt. Gegen die Hoffnung auf ein Ende der Konjunkturflaute stehen Risiken in Form der angeschlagenen Stabilität des Finanzsystems, der Weltpolitik und vor allem der Kriegsszenarien am Golf.

Keiner der von uns befragten Analysten wollte sich zu überschwänglichem Konjunkturoptimismus hinreißen lassen. Besonders der Ausgang der Irakkrise wird mit gemischten Gefühlen betrachtet. Elke Heinle von der ING BHF-Bank sieht zwei mögliche Zukunftsszenarien für die Situation am Golf, aus denen sie unterschiedliche Investitionsalternativen ausmacht. Sollte es zu einer schnellen und relativ erfolgreichen Lösung des Irakkonfliktes kommen, sieht sie gute Chancen für eine Stimmungsaufhellung in der Weltwirtschaft, die die Grundlage für eine Konjunkturbelebung sein könnte. In diesem Fall ist mit steigenden Kapitalmarktrenditen und einer Outperformance von Unternehmensanleihen zu rechnen.

Zweifel an Aufschwung nach dem Krieg

Sollte der Ausgang des Irakkonfliktes weiterhin ungewiss bleiben, so sieht sie die Gefahr, dass es zu keiner konjunkturellen Erholung kommt. Weitere Unsicherheiten wie die zweifelhafte Bilanzierungspraxis der Unternehmen, die Schieflagen im Finanzsystem oder die Lage in und um Nordkorea könnten für nochmals sinkende Kapitalmarktzinsen sorgen. Da sich nach Ansicht der Analysten der ING BHF-Bank nicht absehen lässt, welches Szenario letztendlich Realität werde, liegen die Anleiheempfehlungen bei kürzeren Laufzeiten mit hoher Bonität.

Zu anderen Empfehlungen gelangt Lothar Häßler, Rentenmarktanalyst von HSBC Trinkaus. Er hält eine schnelle, nach Kriterien der Finanzwelt erfolgreiche Lösung des Irakkonfliktes für fragwürdig. Bei HSBC Trinkaus ist man sich relativ sicher, dass es zu keiner schnellen Konjunkturbelebung und damit auch zu keiner grundsätzlichen Trendwende im Zinsniveau bis Ende des Jahres kommen wird. Deshalb empfiehlt der Anleiheexperte langfristige Papiere, die bei sinkenden Zinsen hohe Kursgewinne abwerfen.

Eher pessimistisch gestimmt ist auch Rentenmarktanalyst Eckert von der Deutschen Bank. Er teilt die Auffassung der BHF Bank, dass sich keine genauen Aussagen über den Konjunkturverlauf der nächsten Zeit machen lassen und meidet wegen der Zinsrisiken langfristige Anleihen. Im Allgemeinen sieht er aber einen positiven Ausgang des Irakkonfliktes als bereits im Markt eingepreist an. Von daher sei wenn, dann nur mit negativen Überraschungen zu rechnen. Deflationsüberlegungen hingegen hält er nicht für wesentlich, da für den Rentenmarktanleger in der Eurozone vor allem die Inflationsrate in Euroland, weniger die deutsche interessant sei. Bekanntlich liegt die Euroinflationsrate, an der sich die EZB orientiert, über der deutschen.

Titel mit guter Bonität bevorzugt

Fast alle Anlageempfehlungen der von FAZ.NET befragten Analysten liegen im hohen Bonitätsbereich. Dies ist aufgrund der geschilderten Risiken logisch. Dennoch raten die Deutsche und die DZ Bank weiterhin zum Kauf von Titeln der Deutschen Telekom, deren Bonität von den Ratingagenturen im „B“-Bereich eingestuft wird. Kirsten Werner von der Deutschen Bank begründet ihre Empfehlung mit den ihrer Meinung nach günstigen Aussichten für ein Erreichen des Schuldenabbauziels des Unternehmens. Einige Entscheidungen, wie der Verkauf mancher Vermögenswerte oder die Emission einer Pflichtwandelanleihe, seien zwar schmerzhaft für die Aktionäre, positiv jedoch für die Anleihehalter gewesen.

Die Analystin sieht Chancen, dass auch die Deutsche Telekom den erfolgreichen Weg von KPN gehen kann. Die Holländer hatten früher als die Telekom mit ernsten Maßnahmen zum Schuldenabbau begonnen und wurden schließlich auch von den Ratingagenturen wieder hochgestuft. Zur Freude der Anleihebesitzer natürlich.

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das Zentrum d.:

Die besten Zinstipps für April

 
22.04.03 08:40
17. April 2003 Mitte April zeigt sich der Rentenmarkt wieder etwas gefestigt. Er hat sich mit deutlichen Gewinnen am Dienstag und Mittwoch am eigenen Schopfe aus einer schwierigen Lage gezogen.

Damit hat sich auch charttechnisch die zuvor kritische Lage wieder etwas entspannt und der drohende Absturz scheint zunächst abgewendet. Als Stütze erwiesen sich dabei anhaltende Konjunkturbedenken, die von Anleihen-Analysten geteilt werden.

Doch sind Analysten sich mit Blick auf die Zinsentwicklung nicht einig. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt erwarten beispielsweise sowohl in den USA als auch in Europa Leitzinsenkungen. Dagegen rechnet die ING BHF-Bank mit steigenden Zinsen.

Zweifel an sich rasch erholender Wirtschaft

Der Belastungsfaktor stark ansteigender Ölpreise, der die Wirtschaftsaktivität dämpft, dürfte nunmehr der Vergangenheit angehören, meint Lothar Heßler von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Er bezweifelt, dass sich die Weltwirtschaft mit dem Wegfall geopolitischer Risikofaktoren rasch und kräftig hin zu einem dynamischen Wirtschaftswachstum entwickeln kann. Es sei auch nicht sicher, ob mit den bisherigen militärischen Erfolg der Alliierten im Irak-Krieg dieses Unsicherheitsmoment endgültig ad acta zu legen ist.

Der große Konsolidierungsbedarf der Unternehmen bei niedriger Auslastung der Kapazitäten, eine ungünstige Ertragslage und die hohe Schuldenlast blieben zu beachten. Konsumenten hätten bei erhöhter Arbeitsplatzunsicherheit und den massiven Einbußen beim Nettovermögen durch die Aktienbaisse kaum Spielraum für eine dynamische Wirtschaftsentwicklung.

„Langläufer mit besserer Performance“

Sicherlich dürfte in Europa und in den Amerika die Hoffnung dominieren, dass die Sentimentdaten negativer sind als die realwirtschaftliche Entwicklung. Der Irak-Krieg hat sowohl die Unsicherheit bei der Beurteilung der aktuellen Lage als auch der Konjunkturperspektive erhöht. Zinssenkungen der Notenbanken dürften sich aber nur nach hinten verschieben. Während im Grundton die Wachstumsperspektiven Ende der 90-er Jahre klar unterschätzt wurden, erscheint uns derzeit eher das Gegenteil der Fall zu sein.

Ende Februar empfahl HSBC Trinkaus &Burkhardt vorsichtigen Investoren Gewinne bei langlaufenden Rententiteln sicherzustellen. Dies hat sich inzwischen als zutreffend herausgestellt. Aktuell erscheine ein Überschießen im zehnjährigen Laufzeitensegment in Richtung eines Renditeniveaus von 4,50 Prozent durchaus als möglich. Letztlich dürfte aber die im Grundton gedämpfte Konjunkturperspektive dominieren. „Wir bekräftigen damit unsere Einschätzung, dass in 2003 die Performance-Entwicklung bei öffentlichen deutschen Anleihen in den längeren Laufzeiten deutlich höher liegen sollte als in den kurzen Laufzeiten.“

Unternehmensanleihen gefragt

Die Renditedifferenzen von Unternehmensanleihen zu Staatsanleihen haben sich auch im vergangenen Monat weiter eingeengt, die Stimmung im Markt habe sich verbessert. Der Fokus dürfte in den kommenden Wochen auf der Veröffentlichung von Konjunktur- und Ertragszahlen liegen. Besonders interessant  seien die Ausblicke der Unternehmen auf den weiteren Geschäftsverlauf, meint Kirsten Werner von der Deutschen Bank.

Einen Risikofaktor sieht sie in der Entwicklung der Kreditqualität in Europa. Während sie sich in Amerika verbessere, sei das erste Quartal in Europa durch eine weitere Verschlechterung gekennzeichnet gewesen. Das Verhältnis von Herabstufungen zu Heraufstufungen betrug 8,6:1 (im Vergleich zu 6:1 im letzten Quartal 2002). Sollten die kommenden Konjunkturindikatoren schlechter als erwartet ausfallen, so könnten die Spreads unter Druck geraten. Andererseits bestehe eine große Nachfrage nach Unternehmensanleihen, was sich in der Überzeichnung der Neuemissionen widerspiegle. Dieser technische Faktor sollte die Spreads weiter unterstützen.

Im BBB-Segment präferiert die Deutsche weiterhin Telekommunikationsanleihen, wohingegen Automobilanleihen nicht attraktiv erscheinen. Generell bevorzugt die Deutsche Bank Unternehmen mit geringer Konjunkturanfälligkeit und solche mit einem soliden Bonitätsprofil, so Werner.

Zinsanstieg erwartet - Kurzläufer empfohlen

Werner Fey von der ING BHF-Bank hat dagegen darauf verzichtet, Unternehmensanleihen zu empfehlen. Begründung: Der Zinsvorsprung gegenüber Staatsanleihen und Pfandbriefen sei mittlerweile zu gering. „Die Rendite ist momentan nicht wesentlich höher.“ Zudem erwarte die ING BHF-Bank anders als zum Beispiel HSBC Trinkaus & Burkhardt einen Zinsanstieg. Folglich empfehle er recht kurz- sowie mittelfristig fällige Anleihen. Zudem habe er Titel mit einem Kurs unter Parität ausgesucht, da sich mit der Anlage steuerliche Vorteile verbinden ließen.

Wer auf Unternehmensanleihen setze, solle warten, bis die Spreads wieder größer seien. Allerdings könne, wer zu kaufen und halten tendiere, sich auch etwa eine ThyssenKrupp ins Depot legen, trotz des schlechten Ratings durch Standard & Poors.

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es grüßt

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Guido:

Hier findet bestimmt jeder etwas, der Anleihen kau

 
22.04.03 10:10
fen will:
www.boerse-stuttgart.de/menu_oben/BoerseStuttgartrenten01.htm
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das Zentrum d.:

Die besten Zinstips für den Mai

 
23.05.03 11:25
Anleihen
Die besten Zinstips für den Mai

16. Mai 2003 Das aktuelle Zinsniveau kann schon fast als historisch niedrig beschrieben werden. Am Mittwoch erreichte die Rendite der richtungsweisenden amerikanischen Staatsanleihen das niedrigste Niveau seit 45 Jahren. Die Angst vor einer möglichen Deflation macht auf beiden Seiten des Atlantiks die Runde. Für die Volkswirtschaft ist das Verschwinden von Preiserhöhungen zwar äußerst schädlich, für die Rentenmärkte jedoch ein willkommener Anlaß zu Hausse.

Schon die Angst vor der Deflation und die Schritte zu deren Abwendung wirken sich positiv auf die Anleihekurse aus. Den Notenbanken wird außer der schwachen Konjunktur und der niedrigen Inflation ein weiterer Grund für Leitzinssenkungen gegeben. Gerade die amerikanische Notenbank Fed ließ keinen Zweifel an beherzten Schritten zur Deflationsvermeidung. Sogar über den Kauf von Staatsanleihen wird dort laut nachgedacht.

Falls die Konjunktur doch anspringen sollte...

Dennoch sind nicht alle Rentenexperten der Banken vollkommen bullish gestimmt. Elke Heinle von der ING BHF-Bank sieht die Lage zweiseitig. Zum einen wittert auch sie weitere Chancen in sinkenden Zinsen und Inflationsraten. Doch seien die Preise für Rentenpapiere bereits sehr hoch. Falls die Konjunktur doch anspringe und das Deflationsthema damit wieder in den Hintergrund gerückt würde, dann sei, insbesondere in Verbindung mit dem hohen Anleiheangebot aufgrund der großen staatlichen Haushaltsdefizite, mit sinkenden Kursen am Anleihemarkt zu rechnen.

Bei privaten Schuldnern sieht sie außerdem das Problem von Bonitätsherabstufungen bei aufziehender Deflation. Da die ING BHF Bank nicht sicher ist welches Szenario eintritt, rät sie zu einer neutralen Positionierung am Rentenmarkt, in sicheren Papieren des mittleren Laufzeitbereiches. Aus steuerlichen Erwägungen empfiehlt Frau Heinle vor kurzem emittierte Anleihen, da diese noch zu Pari notieren.

... doch bis dahin bleiben Anleihen gefragt

Wesentlich positiver ist Claus Huber von der Deutschen Bank gestimmt. Nach der „Spreadrallye“ am Markt für Unternehmensanleihen im letzten Monat kann er sich zwar eine kürzere Konsolidierungsphase vorstellen, doch bleibt er der Meinung, daß diese Papiere nach wie vor die richtige Anlageform sind. Deflation ist seiner Auffassung nach „nicht das Thema Nummer eins“. Für viel wichtiger hält er die abnehmende Unsicherheit, sowie die sinkende Risikoaversion, die er im Markt beobachtet. Huber verweist auf die reinigende Kraft der Bilanzsäuberungen sowie auf die steigenden Kurse und die abnehmende Volatilität am Aktienmarkt.

Die jüngste Herabstufung des Ratings der Deutschen Post durch Standard & Poor`s stört ihn nicht. Nach wie vor sieht die Deutsche Bank die gelbe Firma als solides Unternehmen, das seine Verbindlichkeiten erfüllen kann. Anderer Meinung ist Herr Huber über amerikanische Automobilproduzenten. Aufgrund der unsicheren Konjunkturaussichten und der strukturellen Probleme im nordamerikanischen Markt rät er vom Anleihekauf in diesem Bereich ab.

Weiterer Kursanstieg erwartet

Überhaupt keine konkreten Unternehmensanleihen mag Lothar Heßler von HSBC Trinkaus empfehlen. Er ist zwar nicht grundsätzlich gegen diese Anlageform gestimmt, doch ist ihm die Portfoliobildung wichtig, um eventuelle Ausfallrisiken abzusichern. Denn nach den Kapitalmarktkapriolen der letzten Zeit zählt für Herrn Heßler Sicherheit. Er setzt bei der Empfehlung von Einzelpapieren auf solche mit hoher Bonität. Die ERAP ist ungefähr das französische Gegenstück zur KfW und genau wie diese in Staatsbesitz.

Lothar Heßler sieht den Rentenmarkt weiterhin im Aufwärtstrend. Die schwache Konjunktur gepaart mit niedriger Inflation sprächen für weitere Leitzinssenkungen. Mit einem weiteren Kursanstieg von festverzinslichen Wertpapieren wäre demnach zu rechnen.

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es grüßt

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ribald:

Anleger laufen Renten hinterher

 
23.05.03 12:20
Anleger laufen Renten hinterher

Bund-Future springt über 118 Punkte
- Experten warnen vor Rückschlagsgefahr nach Zinssenkung
von Michael Fabricius

Berlin  -  Der Rentenmarkt ist durch nichts mehr aufzuhalten, nicht einmal durch Alan Greenspan. Obwohl der US-Notenbankchef am Mittwochabend in üblich verschlüsselter Form eine baldige Konjunkturerholung andeute, sackten die Kurse der Anleihen nur für wenige Stunden ins Minus. Schon am Donnerstagmittag tickerte der Bund Future wieder auf ein neues Allzeit-Hoch und sprang um 16 Uhr sogar kurzzeitig deutlich über die 118-Punkte-Marke. Die zehnjährige Bundesanleihe sackte bis fast auf 3,7 Prozent Rendite.


Wie die Renten-Strategen von der Commerzbank beobachteten, fiel den Marktteilnehmern nach gründlicher Entschlüsselung der Greenspan-Rede auf, dass darin auch eine Deflations-Warnung enthalten war. Das trieb die Kurse wieder an, und dies wiederum zog weitere Investoren an. "Der Markt nährt sich selbst", so Commerzbank-Experte Ralf Welge. "Die Rallye kann noch weiter gehen, denn das Thema Deflation ist jetzt in den USA und Europa auf der Agenda", sagt Jason Simpson, Analyst bei ABN Amro.


Seit Wochen warnen die Marktteilnehmer sich gegenseitig vor Kursrückschlägen und gingen kurzfristig orientierte Investments ein, um davor gefeit zu sein. "Und jetzt rennen die Anleger hinterher, ob sie wollen oder nicht", sagt Ralf Welge. Nach der Warnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor einer Deflation in Europa schwinde nun an den Märkten das Vertrauen in die Politik, den besonders für Unternehmen schädlichen Preisverfall zu bekämpfen. "Das Marktumfeld gibt deshalb genug Raum für weitere Kursgewinne", ist sich der Commerzbank-Experte sicher.


Doch auch er warnt vor einem massiven Einstieg in Rentenpapiere nahe am historischen Renditetief. Nur wer sein Anleihen-Portfolio scharf beobachte, könne bei lang laufenden Papieren in den nächsten Wochen noch Kursgewinne erzielen. Denn bei Langläufern sei zu erwarten, dass sich eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank - und die wird für Juni allenthalben erwartet - stärker in den Kursen niederschlägt. Für diese Papiere ist eine Zinsänderung allein aufgrund der Laufzeit entscheidender für den Gesamtertrag als bei kurz laufenden Papieren.


Schon wenige Tage oder Wochen nach einer Zinssenkung, befürchtet Matthieu Louanges, Leiter Europa-Renten beim Dit, geht es mit den Kursen wieder bergab. Wer dann nicht rechzeitig aussteigt, muss unter Umständen herbe Kursverluste hinnehmen und bleibt obendrein auf einer niedrigen Rendite sitzen.


Falls es aber tatsächlich zu einer Deflation im Euroland kommen sollte, könnte der Markt Louanges zufolge völlig überdrehen, ähnlich wie in Japan. In dem deflationsgeplagten Land sanken parallel zum Leitzins die Renditen auf historische Tiefststände. Derzeit rentiert die Benchmark-Anleihe nicht einmal mit 0,6 Prozent. Die Kurse jedoch stiegen in den vergangenen Wochen fast so stark wie in Europa. Angesichts eines solchen Szenarios könnten sich langfristig orientierte Anleger hierzulande also sogar glücklich schätzen, jetzt noch einen Bundes-Kupon mit vier oder 4,5 Prozent mit nach Hause nehmen zu können.


Artikel erschienen am 23. Mai 2003
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