Insiderwissen


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Immobilienhai:

Insiderwissen

 
10.01.02 22:18
Hallo Leute,

bin neu hier und hab mal ne Frage zum nutzen von Insiderwissen. Ist eigentlich nur die Nutzung von Insiderwissen bei Aktiengeschäften verboten oder trifft das auch auf andere Geschäfte zu??? Im speziellen Fall geht es um die Nutzung von Immobilienwissen, genauer zu dem Immobiliengesellschaften ihre Objekte verkaufen müssen um Ihre Kredite bedienen zu können und dem tatsächlichen Marktwert. Ist es verboten wenn ich aufgrund dieses Wissens den Gesellschaften die Immobilie "billig" abkaufe und zu Marktpreisen verkaufe???

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Boxenbauer:

Ist das Insiderwissen?

 
10.01.02 22:24
Jeder kennt doch den Marktwert von Immobilien, sonst hießer er ja nicht Marktwerk. Wenn also ein Gebäude angeboten wird und der Preis liegt um Einiges unter dem Marktwert, kann man doch ohne Sorge einsteigen. Jeder hat schließlich die Möglichkeit, sich das betreffende Gebäude anzusehen und sich ein Bild zu machen.
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Zick-Zock:

finger weg ! o.T.

 
10.01.02 22:39
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Immobilienhai:

falsch verstanden

 
10.01.02 22:44
Sorry Boxenbauer,

hab mich glaub ich falsch ausgedrückt, der Marktwert lässt sich ja über Gutachten etc. feststellen, nur ist das was den kauf einer immobilie angeht ein etwas "längerer" weg. Kaufverhandlungen mit Makler, Finanzierungsbestätigung, Notartermin, das lässt sich normalerweise nicht wie ein Aktiendeal in wenigen Minuten erledigen. Was ich meine ist mal folgender hypothetischer Fall: ich weiss das Firma A in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Nun hat die böse, böse Bank B einen Kredit gekündigt und Firma A muss bis morgen Mittag 12 Uhr den Kredit über TEUR 1.000 zurückzahlen. Firma A besitzt aber noch eine Immobilie im Wert von TEUR 1.500 welche die böse, böse Bank aber nicht als Sicherheit akzeptiert, da man die Geschäfts- und Kreditverbindung lösen möchte. Umschuldung schaft Firma A aus Zeitnot nicht. Und nun tauche ich mit all diesem Wissen, nem bestätigten LZB-Scheck und nem Notar morgen früh um 09.00 Uhr mit nem Notar in der Firma auf, mache ein Kaufangebot über TEUR 1.000 welches Firma A aufgrund des Fälligen Kredites nicht abschlagen kann. Anschliessend verkaufe ich das Objekt frei zu einem marktnahen Preis und streiche den Gewinn ein. Ist das Nutzen dieses Wissens strafbar oder nur moralisch verwerflich.
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spatenpauli:

Das ein Ausnutzen einer Notsituation zumindest...

 
10.01.02 22:58
... moralisch verwerflich ist, ist ja wohl klar. Ansonsten kommt es sicherlich drauf an wie Du an die Information gekommen bist und ob Du bei der bösen Bank
beschäftigt bist. Für Die Bank als Institution ist das allerdings "Business as usual", ganz normales tägliches Geschäft, das Du Ihr nicht einfach wegschnappen darfst.

Ciao Spaten  
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Boxenbauer:

@ImmoHai

 
11.01.02 23:19
Wenn dir die Firma das Gebäude verkauft, ist das ein Deal zwischen Euch beiden. Immer noch kein Insidergeschäft. Das Angebot kommt nur zur rechten Zeit. Auch moralisch o.k., da die Firma so den Forderungen nachkommen kann.
Übrigens werden oft Häuser von Schuldnern tief unter dem Marktpreis verkauft, weil die Banken nicht länger warten wollen. Genau wie bei deinem "hypothetischen" Fall, die Bank bekommt die ausstehenden Schulden und dem Schuldner bleibt nichts.
Schreib mal wie es hätte laufen können.

Boxerbauer
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Elan:

Glücksbringer

 
11.01.02 23:53

Insiderwissen 536895  
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Aktienbiene:

Insiderwissen ist :

 
12.01.02 00:25
Wenn du mir die Immobilie nennst, die Jetzt unbedingt zu einem Schleuderpreis an mich verkauft wird und ich morgen die Hütte für`s doppelte loswerd ;-).

Aber warum stellst du die Frage?
Gibt es Möglichkeiten einzusteigen?

Du siehst wir sind für alles bereit!

Gruß Biene
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123p:

zu

 
10.02.23 17:50

spät
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