Etwas längerer Text ( also nichts für cleverle)
@Dregon :
Hier kannst du nun einmal nachlesen, warum man NICHT in ein höheres Segment wie den Entry Standard wechseln kann. – auch wenn hierüber ja gerne „gemunkelt“ wird um die Spannung zu erhöhen.
First Quotation Board an der Frankfurter Wertpapierbörse wird geschlossen – Wechsel in Entry Standard nur mit gültigem Prospekt möglich
www.krammerjahn.de/tl_files/...first-quotation-board-fwboe.pdf
General Standard vs. Entry Standard
Abgesehen davon, dass der General Standard im Gegensatz zu dem börsenregulierten Entry Standard gesetzlich geregelt wird, gibt es eine Reihe von weiteren höheren Transparenzanforderungen die dieses Börsensegment erfordert[3]:
· Jahresberichte müssen spätestens 4 Monate nach Ultimo veröffentlicht werden (6 Monatsfrist beim Entry Standard)
· Halbjahresberichte müssen spätestens 2 Monate nach Ultimo veröffentlicht werden (3 Monatsfrist beim Entry Standard)
· Zum 1. und 3. Quartal müssen Zwischenmitteilungen abgegeben werden
· Ad-hoc-Publizitätspflicht (WpHG)
· Offenlegungen von Directors Dealings (WpHG)
· Mitteilung zu Meldeschwellen (WpHG)
· Pflichtangebot bei Kontrollwechsel
· Entry Standard=5.000 EUR/Jahr; General Standard=7.500 EUR/Jahr
Ebenfalls gibt es bereits höhere Zulassungsanforderungen:
· Mindestens 25% der Aktien müssen im Streubesitz sein
· Das Unternehmen muss seit mindestens 3 Jahren bestehen
· Es besteht eine generelle Prospektpflicht
Während bei der Zulassung zum Open Market und Entry Standard ein Skontroführer benannt werden muss, wird dieser im bei der Zulassung zum General- und Prime Standard automatisch von der Börse bestimmt.
de.wikipedia.org/wiki/General_Standard
Bitte hier nachlesen
www.kj-law.de/tl_files/...chliessung-first-quotation-board.pdf
Zitat:
Der Zugang zum Entry Standard wird künftig stets an die
Veröffentlichung eines Wertpapierprospekts gebunden
sein. Damit steht den von der Schließung des First Quotation Boards betroffenen Emittenten ein Wechsel in den
Entry Standard nur mit gültigem Wertpapierprospekt offen. Emittenten, deren Aktien derzeit im First Quotation
Board notiert sind und die innerhalb der letzten 12 Monate
keinen Wertpapierprospekt veröffentlicht haben, droht
daher eine Kündigung der Einbeziehung, d.h. ein Delisting, zum 15. Dezember 2012.
Diese Emittenten sollten sich daher umgehend an
eine auf die Erstellung von Wertpapierprospekten im
Small- und Mid-Cap-Bereich spezialisierte Boutique
wenden und die notwendigen Maßnahmen für die Erstellung eines Wertpapierprospekts ergreifen.
Ab dem 1. Juli 2012 sind vom Emittenten die folgenden
Zugangsbedingungen für eine Notierung im Entry Standard zu erfüllen:
ein öffentliches Angebot wird verpflichtend und
somit die Erstellung eines Wertpapierprospektes,
der Emittent muss seit mindestens zwei Jahren als
Gesellschaft bestanden haben,
der Emittent muss über ein Grundkapital in Höhe
von EUR 750.000,- verfügen,
der (rechnerische) Nennwert je Aktie des Emittenten muss mindestens EUR 1,- betragen,
der Streubesitz muss 10% oder höher sein und
sich auf mindestens 30 Aktionäre verteilen.
Ebenfalls ab dem 1. Juli 2012 gelten im Entry Standard
verschärfte Notierungsfolgepflichten. Darunter insbesondere die Pflicht zur elektronischen Übermittlung des Jahresabschlusses und Halbjahresabschluss mit Bilanz, GuV
und Anhang durch den Emittenten.
Die neuen Bestimmungen sollen zu mehr Transparenz
und Qualität am Entry Standard führen. Insbesondere soll
erreicht werden, dass sich die Anleger mit Hilfe der nun
standardmäßig geforderten Wertpapierprospekte vor einer
Investitionsentscheidung ausführlich informieren können.
Alle Unternehmen, denen durch die neuen Regelungen
der Verlust der Notierung am Open Market droht, sollten
sich umgehend mit einem versierten, rechtlichen Berater
sowie ihrem zuständigen Handelsteilnehmer abstimmen
und unverzüglich die zum Erhalt der Notierung notwendigen Schritte einleiten.
Zitat Ende:
Oh weh, da wird es nichts mit Osterferien in Florida.
Da hat man schön zu arbeiten.
10% Streubesitz ? – wenn ca. 2500 Shares den Kurs um 10% verändern können.
30 Aktionäre könnte gerade so hinkommen.
Pünktliche Zahlen und Abschlüsse – hier sollte man vorher dringend einen Lehrgang besuchen
Wo sind eigentlich die Jahresabschlüsse der MMB GmbH von 2010 und 2011. Sind nirgends einsehbar – Mysteriös ( ich wollte doch zu gerne mal sehen was diese GmbH in 2011 so wertvoll gemacht hat und zwar vor der Bekanntgabe , dass man nun doch nicht in die Paketeria eingebracht wird).
Eigentlich clever ( cleverle?) da verkauft man ( MMB GmbH) die Injex GmbH für 2,4 Millionen, die MMB GmbH sackt die Aktien (ca. 1,4 Mio ) ein und die arme Injex Pharma AG darf nun monatlich den Abtrag übernehmen.
Ich kann mich nur immer wieder wiederholen – Die MMB GmbH steht glänzend da.
Von einer 30.000,- € GmbH ( Abschluß 2009) zu heute ca. 4-5 Mio. – Respekt!
( ich bitte die vage Vermutung zu entschuldigen, aber Zahlenmaterial wurde ja im Umfeld von AR abgeschafft)
Ich find’s Klasse