Ihr seid doof - Ich nicht !


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user:

hi terz

 
06.01.02 19:47
Und wer soll die bezahlen
user
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hjw2:

Max,..das ist u.a. das Problem,es wird auswendig

 
06.01.02 20:44
gelernt und versäumt anzuwenden...z.b. auf ähnliche oder entferntere Gebiete
 
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vega2000:

Was ist Provinz ?

 
06.01.02 20:55
Provinz ist da, wo der Lehrer zu den Akademikern gezählt wird.

@Levke: Deine Frau ist Pädagogin ? Pädagogos=Altgriechisch & bedeutet der Knabenführer, -Auweia.
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ruhrpottzocker:

Bayern ! o.T.

 
06.01.02 20:58
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ruhrpottzocker:

Südpreussische Provinz ! o.T.

 
06.01.02 20:59
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SchwarzerLor.:

MaxCohen, genau ins Schwarze.

 
06.01.02 22:16
Immer wieder gibt es Phasen und Stoff, der auswendig gelernt werden muß. Nicht alles kann Spaß machen. Aber mit auf den ersten Blick stupiden Dingen wird die Grundlage geschaffen für andere Möglichkeiten.
Das Unheil beginnt im Elternhaus. Durch die Umwelt (mehr und andere Medien, Kriminalität, Wohlstandsprobleme wie Handy/Markenklamotten, mehr Frauen arbeiten etc.) ist Erziehung schwieriger geworden. Allzuviele Eltern haben kapituliert vor den Anstrengungen. Die Lehrer sollen Ersatzrollen einnehmen, für die sie nicht angetreten sind. Aktionismus wie Ganztagsschule sind absoluter Quatsch, wenn abends statt Gespräche mit Eltern oder Geschwistern der Videorekorder zum "Freund" wird, der Filme ab 18 ins Haus bringt.
Natürlich ist auch die Lehrerausbildung reformbedürftig: So müßte die praktische Ausbildung meiner Meinung nach im 2. Semester mit 2 Stunden/Woche an einer Schule beginnen, dafür dann das blödsinnige Referendariat streichen. Dann würden auch nicht geeignete Studenten von diesem Beruf ferngehalten. Fortbildung müßte verpflichtend sein, welche aber nicht (nur) in den Ferien stattfinden kann.
Bessere Bildung kostet mehr Geld, ohne zusätzliches Geld keine angenehmeren Arbeitsbedingungen für Schüler, keine besseren Materialien, keine kleinere Klassen (5. mit 33 Schülern ist definitiv zu viel), nicht mehr Lehrer usw.
Bildung ist fast die einzige Ressource, die wir haben, sie ist zu kostbar zu verschwenden im kurzsichtigen Haushaltsgerangel.
@user: Leider bedeuten traditionelle Werte nichts mehr: Höflichkeit, Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ehrlichkeit etc. sind abgeschafft zugunsten von Raffgier, Neid, schnellem Erfolg. Aber das geht auch nur wieder in eine andere Richtung, wenn man im Elternhaus ansetzt.
MfG, S.Lord
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zit1:

Lieber Levke,

 
06.01.02 22:26
in Deinen Gedanken kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen.
Ich sehe das Hauptproblem im allgemeinen Werteverfall unserer Gesellschaft, besonders Kritisch auch aus den Augen eines Börseninvestors, da shareholder Value einen wichtigen Aspekt in diesem Zusammenhang spielt, wenngleich Du mit Deiner Frage zu der Börse auf etwas anderes hinaus wolltest.
Schlimmer noch als reiner Intelligenz-/Leistungsverlust wiegt dabei die allgemein nachlassende emotionale Intelligenz unter den Menschen der "fortschrittlichen" westlichen Hemisphäre.
Was bringen unserer Gesellschaft Intelligente bzw. Leistungsfähige, jedoch bewußtseinlose Emotionskrüppel?
Menschen tauschen ihren Instinkt gegen Intelligenz und verlieren damit ihre menschlichsten Eigenschaften.

Wie dumm oder klug heutige Generationen im Vergleich zu vorhergehenden Generationen sein mögen, wage ich nicht zu beurteilen, doch eines ist sicher, wir als 1960-1970 Geborenen haben eine völlig andere, "gemäßigtere" Entwicklung durchgemacht und somit etwas mitbekommen, was es in "unserer zukünftigen Welt" ohne totale Bewußseinänderung nicht mehr geben wird.
Was wir daraus machen, liegt allein bei uns.
Das spezifisch deutsche Problem liegt, wie schon oft von mir erwähnt, auch in der monokulturellen Veramerikanisierung...

Gruß aus Berlin nach Hamburg,
Zit


PS: Ich hätte gerne noch eine genauere Erklärung zu Deiner Aussage "...schlechter Durchschnitt der Anzahl an Kopulationen". Wie meinst Du das nur? ;-)  
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zit1:

Und warum hat der thread noch keine Grünen?

 
06.01.02 22:38
Ich plädiere für mehr zwischen 1960-1970 geborene Ariva-Moderatoren! ;-)  
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DarkKnight:

der Thread hat keine Grünen. weil alle

 
06.01.02 23:51
1960 - 1970 geborene gesperrt sind und der Hickenhacken-Club, der noch Sterne vergeben darf, auf das Blubb-Erlebnis der Erkenntnis wartet: sie verstehen einfach nicht, was hier gesagt wurde.

PS: Hickenhacken war der erste Begriff meiner Tochter für "Kindergarten" ... und ich befinde das als genial ...
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Egozentriker:

Ich bin...

 
07.01.02 00:19
noch nicht gesperrt und darf auch noch Sterne verteilen.
Bitte huldigt mir.
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Levke:

genau Schwarzer Lord und Zit...........

 
07.01.02 09:37
da ich 2 Kinder habe, vergleiche ich auch immer, wie es
mir "erging" und wie meine Töchter ins Leben gehen..

Während meine Mutter immer Hausfrau war, arbeitet meine Frau halbtags,
was natürlich dazu führt, daß ein Teil der Erziehung in die Schule und
in den Kindergarten verlagert wird; für diese zusätzliche Arbeit sind
die Lehrer nicht ausgerichtet.
Weiter führt die Berieselung durch Fernseher / Computer usw. schon in
frühen Jahren, auch nicht gerade zur Kreativitität bei.
Es ist schon erschreckend, wieviel Stunden Kinder heute teilweise vor der
Glotze sitzen......wir erinnern uns hier an unsere Kindertage....wo der
Fernseher noch feierlich mit Rolladenschränkchen geöffnet wurde und es max.
das SAndmännchen gab.
Zu weiteren Misere kommt die allgemeine Gesellschaftslage;
jede 3 Ehe wird geschieden, es gibt gerade in Großstädten wie Hamburg,
Hundertausende Alleinerziehende, der Halt der Familie fehlt.
Vorbei sich die Qualität der Ehe sicher nicht geändert hat, nur sind heutzutage
die Frauen entsprechend selbstbewußter und trennen sich entsprechend leichter.
Es gibt noch viele Punkte, die als Mosaiksteine sicherlich dazu gehören,
ich denke hier ist jeder, der Kinder hat, selbst gefordert......
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Apfelbaumpfla.:

Medien

 
07.01.02 10:00
ich glaube auch, dass ein wichtiger Punkt ist, wie schulischen Leistungen in den Medien bewertet werden.

Es ist einfach nicht "cool", gut in der Schule zu sein. Das einzige Fach, bei dem man es sich leisten kann, gut zu sein ist Sport.

In Interviews wird doch damit angegeben, eine Niete in Mathe gewesen zu sein.

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ecki:

Gehöre auch zur Gruppe der

 
07.01.02 10:17
60-70er.... Und nicht gesperrt, aber trotzdem dauer-nicht-Moderator. :-)

Habe auch gelesen, dass deutsche Schüler fast niemals große Probleme im Ausland haben, wenn die Eltern dorthin ziehen (müssen). Im Gegensatz zu anderen, die nach Deutschland kommen. Die kommen dann mit dem blöden deutschen Deppensystem nicht zurecht? Und die Deutschen im Ausland blühen von den fesseln befreit regelmäßig auf?

Ein Beispiel noch zur Lesefähigkeit: Die Slumkinder in anderen Ländern, die nicht zur Schule gehen (dürfen) sind bei der Berechnung der schulischen Durchschnittsleistung aussen vor! So macht man Statistik!

Traue keiner Statisitk, die du nicht selbst....


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Levke:

Jetzt weiss ich es - die Hamburger haben gefehlt..

 
03.04.02 13:18
na denn ist ja klar, warum die PISA-Studie so schlecht war,
wenn nur die ganzen Akzentsappler mitgemacht haben.....))))

Hamburg - Hamburg wird vermutlich als einziges Bundesland beim Ländervergleich im Rahmen der Pisa-Studie nicht vertreten sein. Grund: Die Teilnahme-Quote der Hamburger Schüler liegt mit rund 70 Prozent deutlich unter dem bundesweit vereinbarten Limit von 80 Prozent. Unterhalb dieser Marke sind die Ergebnisse nicht mehr repräsentativ.
  Der deutsche Leiter von "Pisa 2000", Prof. Jürgen Baumert aus Berlin, hat Bildungssenator Rudolf Lange (FDP) über die geringe Beteiligung der Hamburger Schüler informiert. Mit der Ergänzungsstudie ("Pisa-E") zur internationalen Pisa-Untersuchung wollen die Bundesländer die Leistungsfähigkeit ihrer Schulen und Schüler vergleichbar machen. Mit Spannung wird die Präsentation der Ergebnisse am 30. Juni erwartet - nun ohne Hamburger Beteiligung.
  Die "Pisa-E"-Studienleiter vom Max-Planck-Institut hatten in Hamburg 112 Schulen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Mehr als 4500 Schüler im Alter von 15 Jahren sollten im Mai 2000 an dem freiwilligen Test in den Bereichen Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften teilnehmen. Nur die Gymnasien haben nach Informationen des Hamburger Abendblatts mit 81 Prozent die Teilnahme-Anforderung knapp erfüllt. Die Realschulen lagen bei 70 Prozent und die Hauptschulen bei 64 Prozent. Am wenigsten waren Schüler der integrierten Gesamtschulen an dem Test interessiert: nur 61 Prozent. Hier war die Kritik an der Pisa-Studie am größten gewesen. Der Personalrat Gesamtschulen hatte indirekt zu einem Boykott aufgerufen. Unter der Überschrift "Füttern statt messen" hatten die Gewerkschafter starke Bedenken angemeldet.
  "Offensichtlich hat es die letzte Behördenleitung nicht vermocht, Lehrern, Eltern und Schülern die Wichtigkeit dieser Studie zu vermitteln", sagte Bildungssenator Lange. Der extrem niedrige Beteiligungsgrad der Gesamtschulen sei sicher auch darauf zurückzuführen, dass der Personalrat zum Boykott aufgerufen habe. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft habe den Aufruf "verständnisvoll mitgetragen".
  Lange kündigte an, für eine Nacherhebung sorgen zu wollen. "Besonders bedauerlich ist, dass wir nun noch einmal 80 000 Euro bezahlen müssen."  
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chartgranate:

ha,von wegen........die Hamburger

 
03.04.02 13:26
haben sich gedrückt!!!! Die werden wohl gewusst haben warum.........hehehehe
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BizzBabe:

allerdings! die menschenfreundlichen Hamburger

 
03.04.02 14:11
wollten die anderen Bundesländer nicht deprimieren . . . *g*

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