K+S oder Potash müssten davon langfristig profitieren
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In Deutschland ist der Bodenerwerb für Investoren erheblich
erschwert. Will ein Nicht-Landwirt einen Acker kaufen, haben aktive
Bauern aus der Umgebung automatisch ein Vorkaufsrecht zum selben Preis.
Nicht so in Rumänien. Wo Agrarius einkauft, sind rechtlicheHürden niedrig.
Auch im Baltikum, in Bulgarien oder Tschechien – überall dort will dieGesellschaft
noch investieren. Brandt sieht seine Firma vor goldenen Zeiten. Die Weltbevölkerung
wächst, und mit ihr der Hunger. Guter Boden kann bald knapp und
richtig teuer sein. Der frühere Börsenhändler klingt zufrieden, sein erstes Ziel
hat er erreicht: „Die Asset-Klasse Agrarland kapitalmarktfähig zu machen“.
China lässt sich mitsamt Hunderten Arbeitern in Uganda und im
Krisenstaat Simbabwe nieder.Eine japanische Firma ersteht 100 000 Hektar in
Brasilien. Libyen erkauft sich Zugang zu 247 000 Hektar in der Ukraine. Die saudische
Bin-Laden-Gruppe will in Indonesien auf 500 000 Hektar Fläche Reis für
die Heimat produzieren.
Besonders spektakulär: Die südkoreanische Daewoo Logistics Cooperation
verkündete kürzlich etwas voreilig, sie habe die Hälfte der Ackerfläche der bitterarmen
Insel Madagaskar für 99 Jahre von der Regierung gepachtet.
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In Deutschland ist der Bodenerwerb für Investoren erheblich
erschwert. Will ein Nicht-Landwirt einen Acker kaufen, haben aktive
Bauern aus der Umgebung automatisch ein Vorkaufsrecht zum selben Preis.
Nicht so in Rumänien. Wo Agrarius einkauft, sind rechtlicheHürden niedrig.
Auch im Baltikum, in Bulgarien oder Tschechien – überall dort will dieGesellschaft
noch investieren. Brandt sieht seine Firma vor goldenen Zeiten. Die Weltbevölkerung
wächst, und mit ihr der Hunger. Guter Boden kann bald knapp und
richtig teuer sein. Der frühere Börsenhändler klingt zufrieden, sein erstes Ziel
hat er erreicht: „Die Asset-Klasse Agrarland kapitalmarktfähig zu machen“.
China lässt sich mitsamt Hunderten Arbeitern in Uganda und im
Krisenstaat Simbabwe nieder.Eine japanische Firma ersteht 100 000 Hektar in
Brasilien. Libyen erkauft sich Zugang zu 247 000 Hektar in der Ukraine. Die saudische
Bin-Laden-Gruppe will in Indonesien auf 500 000 Hektar Fläche Reis für
die Heimat produzieren.
Besonders spektakulär: Die südkoreanische Daewoo Logistics Cooperation
verkündete kürzlich etwas voreilig, sie habe die Hälfte der Ackerfläche der bitterarmen
Insel Madagaskar für 99 Jahre von der Regierung gepachtet.
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