IBS erhält Auftrag von Audi
Analysten sehen Wachstum auch in Zeiten schwacher Konjunktur
Der Software-Anbieter IBS hat eigenen Angaben zufolge von Audi einen Auftrag in Höhe von einer Mio. Euro erhalten. Vorgesehen sei, für den Autohersteller ein einheitliches, internetbasiertes EDV-System aufzubauen. Ziel von Audi sei es, die vorhandenen Konzern-Systeme entlang der gesamten Prozesskette zu vernetzen. Hierbei solle die Qualität und Verfügbarkeit von Informationen verbessert werden.
Der Auftrag von Audi ist nach IBS-Angaben bereits in den Umsatzplanungen des Software-Anbieters enthalten, da sich Verhandlungsprozesse über Großprojekte über mehrere Monate hinzögen. IBS hat erst Anfang August seine Umsatzplanung für das Gesamtjahr 2001 um 50 Prozent von ursprünglich 26 Mio. Euro auf jetzt 36 Mio. Euro erhöht.
Analysten von Independent Research (IR) bekräftigen ihr Anlagevotum „Übergewichten“ für IBS. Die Gewinnreihe für 2001/02 laute 0,60/1,04 Euro. Die Zahlen im ersten Halbjahr hätten bestätigt, dass IBS ein fundamental solide aufgestelltes Unternehmen sei, das auf Grund seines breiten Produktportfolios auch in Zeiten schwacher Konjunktur wachsen könne. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2001 ist nach vorläufigen Berechnungen des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 137 Prozent auf rund 27 Mio.DM gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe sich um 350 Prozent auf etwa 780.000 DM erhöht.
Positiv bewerten die IR-Analysten außerdem, dass das Management die Lock-up-Frist um sechs Monate verlängert und ein Aktienrückkaufprogramm gestartet hat. IBS habe momentan unter der schwachen Wahrnehmung seitens des Kapitalmarkts zu leiden. Dies drücke sich in der geringen Liquidität an der Börse aus.
Die IBS-Aktie hat in den vergangenen drei Monaten (siehe Chart) die Bewegungen des Nemax-All-Share (blaue Linie) weitgehend mitgemacht. Gegenwärtig liegt das Wertpapier mit 2,5 Prozent im Minus bei 9,95 Euro
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Autor: Sebastian Feuß, 12:40 07.08.01
Analysten sehen Wachstum auch in Zeiten schwacher Konjunktur
Der Software-Anbieter IBS hat eigenen Angaben zufolge von Audi einen Auftrag in Höhe von einer Mio. Euro erhalten. Vorgesehen sei, für den Autohersteller ein einheitliches, internetbasiertes EDV-System aufzubauen. Ziel von Audi sei es, die vorhandenen Konzern-Systeme entlang der gesamten Prozesskette zu vernetzen. Hierbei solle die Qualität und Verfügbarkeit von Informationen verbessert werden.
Der Auftrag von Audi ist nach IBS-Angaben bereits in den Umsatzplanungen des Software-Anbieters enthalten, da sich Verhandlungsprozesse über Großprojekte über mehrere Monate hinzögen. IBS hat erst Anfang August seine Umsatzplanung für das Gesamtjahr 2001 um 50 Prozent von ursprünglich 26 Mio. Euro auf jetzt 36 Mio. Euro erhöht.
Analysten von Independent Research (IR) bekräftigen ihr Anlagevotum „Übergewichten“ für IBS. Die Gewinnreihe für 2001/02 laute 0,60/1,04 Euro. Die Zahlen im ersten Halbjahr hätten bestätigt, dass IBS ein fundamental solide aufgestelltes Unternehmen sei, das auf Grund seines breiten Produktportfolios auch in Zeiten schwacher Konjunktur wachsen könne. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2001 ist nach vorläufigen Berechnungen des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 137 Prozent auf rund 27 Mio.DM gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) habe sich um 350 Prozent auf etwa 780.000 DM erhöht.
Positiv bewerten die IR-Analysten außerdem, dass das Management die Lock-up-Frist um sechs Monate verlängert und ein Aktienrückkaufprogramm gestartet hat. IBS habe momentan unter der schwachen Wahrnehmung seitens des Kapitalmarkts zu leiden. Dies drücke sich in der geringen Liquidität an der Börse aus.
Die IBS-Aktie hat in den vergangenen drei Monaten (siehe Chart) die Bewegungen des Nemax-All-Share (blaue Linie) weitgehend mitgemacht. Gegenwärtig liegt das Wertpapier mit 2,5 Prozent im Minus bei 9,95 Euro
Autor: Sebastian Feuß, 12:40 07.08.01
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