I N T E R S H O P
Anleger wollen ihr Geld zurück
Nach dem Kurseinbruch muss Gründer Stephan Schambach mit Schadenersatzklagen rechnen.Möglicherweise wollen Anleger von dem Jenaer Software-Unternehmen ihre Verluste an der Börse ersetzt bekommen. Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, wird sich die auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei Tilp & Kälberer mit Ansprüchen enttäuschter Aktionäre beschäftigten.
Til & Kälberer bereitet ebenso wie die Kanzlei Rotter Rechtsanwälte Schadenersatzklagen gegen das angeschlagene Medienunternehmen EM.TV und dessen Chef Thomas Haffa vor.
"Focus" berichte, dass eine Sammelklage in den USA erwogen werde, wo die Gerichte meist höhere Schadenersatzzahlungen als in Deutschland einräumten.

Kurssturz nach Gewinnwarnung
Hintergrund ist der drastische Kurssturz der Intershop-Aktie in der vergangenen Woche. Er wurde von einer Ankündigung der Konzernleitung ausgelöst, wonach die Verluste im vierten Quartal unerwartet hoch ausgefallen seien.
Die Aktie der Intershop Communications AG, die am 7. September noch mit 105 Euro gehandelt worden war, schloss am Freitagabend am Neuen Markt mit 8,27 Euro. Dabei beschleunigte sich die Talfahrt zum Jahreswechsel.
Vertrauensbildende Maßnahmen
Das Unternehmen bemühte sich, das Vertrauen der verunsicherten Aktionäre wiederzuerlangen und nahm sofort Kontakt zu den Aktionärs-Schutzvereinigungen auf. Für die nächsten Tage ist ein Treffen mit den Vertretern der Anteilseigner geplant, bei dem über die aktuelle Situation des Unternehmens informiert wird.
Die Intershop AG, die weltweit rund 1200 Mitarbeiter beschäftigt, gehörte zu den Index-Schwergewichten am Neuen Markt. Etwa 65 Prozent der Papiere des Softwareunternehmens, das auf Programme für den elektronischen Handel im Internet spezialisiert ist, sind nach Angaben des Unternehmens im freien Umlauf.
26 Prozent sind im Besitz der drei Gründer, die sich verpflichtet haben, keine Aktien zu verkaufen. Ein Prozent der Papiere halten die Mitarbeiter und sechs Prozent Risikokapitalgesellschaften. Intershop will Ende Januar mit der Vorlage der endgültigen Geschäftszahlen für 2000 seine Prognose für dieses Jahr präzisieren.
gruß
proxi
Anleger wollen ihr Geld zurück
Nach dem Kurseinbruch muss Gründer Stephan Schambach mit Schadenersatzklagen rechnen.Möglicherweise wollen Anleger von dem Jenaer Software-Unternehmen ihre Verluste an der Börse ersetzt bekommen. Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, wird sich die auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei Tilp & Kälberer mit Ansprüchen enttäuschter Aktionäre beschäftigten.
Til & Kälberer bereitet ebenso wie die Kanzlei Rotter Rechtsanwälte Schadenersatzklagen gegen das angeschlagene Medienunternehmen EM.TV und dessen Chef Thomas Haffa vor.
"Focus" berichte, dass eine Sammelklage in den USA erwogen werde, wo die Gerichte meist höhere Schadenersatzzahlungen als in Deutschland einräumten.
Kurssturz nach Gewinnwarnung
Hintergrund ist der drastische Kurssturz der Intershop-Aktie in der vergangenen Woche. Er wurde von einer Ankündigung der Konzernleitung ausgelöst, wonach die Verluste im vierten Quartal unerwartet hoch ausgefallen seien.
Die Aktie der Intershop Communications AG, die am 7. September noch mit 105 Euro gehandelt worden war, schloss am Freitagabend am Neuen Markt mit 8,27 Euro. Dabei beschleunigte sich die Talfahrt zum Jahreswechsel.
Vertrauensbildende Maßnahmen
Das Unternehmen bemühte sich, das Vertrauen der verunsicherten Aktionäre wiederzuerlangen und nahm sofort Kontakt zu den Aktionärs-Schutzvereinigungen auf. Für die nächsten Tage ist ein Treffen mit den Vertretern der Anteilseigner geplant, bei dem über die aktuelle Situation des Unternehmens informiert wird.
Die Intershop AG, die weltweit rund 1200 Mitarbeiter beschäftigt, gehörte zu den Index-Schwergewichten am Neuen Markt. Etwa 65 Prozent der Papiere des Softwareunternehmens, das auf Programme für den elektronischen Handel im Internet spezialisiert ist, sind nach Angaben des Unternehmens im freien Umlauf.
26 Prozent sind im Besitz der drei Gründer, die sich verpflichtet haben, keine Aktien zu verkaufen. Ein Prozent der Papiere halten die Mitarbeiter und sechs Prozent Risikokapitalgesellschaften. Intershop will Ende Januar mit der Vorlage der endgültigen Geschäftszahlen für 2000 seine Prognose für dieses Jahr präzisieren.
gruß
proxi