Magazin: HypoVereinsbank erwartet Wertberichtigungen in Milliardenhöhe
Hamburg (ddp.vwd). Ungeachtet der Auslagerung der Immobilienaktivitäten in die Tochter Hypo Real Estate verbleiben in den Büchern der Konzernmutter HypoVereinsbank einem Magazinbericht zufolge gewerbliche Immobilienfinanzierungen im Umfang von rund 30 Milliarden Euro. Das berichtete das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab aus seiner neuen Ausgabe. Die am Montag erstmals an der Frankfurter Börse notierte Hypo Real Estate habe nur einen Teil der Risiken im Geschäft mit deutschen Bauträgern und Investoren übernommen.
Das Magazin zitiert Vorstandsmitglied Michael Kemmer mit den Worten, der im Konzern verbleibende Bereich werde im laufenden Jahr einen Wertberichtigungsbedarf von rund 470 Millionen Euro produzieren. 30 Prozent dieser risikobehafteten Kredite mit einem Volumen von rund zehn Milliarden Euro entfielen auf Ostdeutschland. Hinzu kämen weitere Verluste von mehr als 160 Millionen Euro im so genannten Workout-Bereich, in dem seit 2000 hoch defizitäre Großprojekte abgearbeitet würden.
Auch der Abbau der Risikoaktiva von 100 Milliarden Euro komme nicht so schnell voran wie angekündigt, schreibt das Magazin. Ende des Jahres würden nur rund 90 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahresanfang abgebaut sein, zitiert das Blatt Kemmer. Insgesamt rechne der für die Risikokontrolle zuständige Vorstand damit, dass der Wertberichtigungsbedarf bei der zweitgrößten deutschen Bank in diesem Jahr bei rund drei Milliarden Euro liege. Im Vorjahr waren es noch 3,8 Milliarden Euro. ddp.vwd/pon
04.10.2003 09:52
©ddp
Hamburg (ddp.vwd). Ungeachtet der Auslagerung der Immobilienaktivitäten in die Tochter Hypo Real Estate verbleiben in den Büchern der Konzernmutter HypoVereinsbank einem Magazinbericht zufolge gewerbliche Immobilienfinanzierungen im Umfang von rund 30 Milliarden Euro. Das berichtete das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab aus seiner neuen Ausgabe. Die am Montag erstmals an der Frankfurter Börse notierte Hypo Real Estate habe nur einen Teil der Risiken im Geschäft mit deutschen Bauträgern und Investoren übernommen.
Das Magazin zitiert Vorstandsmitglied Michael Kemmer mit den Worten, der im Konzern verbleibende Bereich werde im laufenden Jahr einen Wertberichtigungsbedarf von rund 470 Millionen Euro produzieren. 30 Prozent dieser risikobehafteten Kredite mit einem Volumen von rund zehn Milliarden Euro entfielen auf Ostdeutschland. Hinzu kämen weitere Verluste von mehr als 160 Millionen Euro im so genannten Workout-Bereich, in dem seit 2000 hoch defizitäre Großprojekte abgearbeitet würden.
Auch der Abbau der Risikoaktiva von 100 Milliarden Euro komme nicht so schnell voran wie angekündigt, schreibt das Magazin. Ende des Jahres würden nur rund 90 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahresanfang abgebaut sein, zitiert das Blatt Kemmer. Insgesamt rechne der für die Risikokontrolle zuständige Vorstand damit, dass der Wertberichtigungsbedarf bei der zweitgrößten deutschen Bank in diesem Jahr bei rund drei Milliarden Euro liege. Im Vorjahr waren es noch 3,8 Milliarden Euro. ddp.vwd/pon
04.10.2003 09:52
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