ein EBIT innerhalb dieser Range ist durchaus noch mōglich! entscheidend ist, wie stark die Kostenstruktur im Privatkundensegment angepasst wurde. Grob gerechnet sieht es aktuell wie folgt aus: Der Bereich IK wird in diesem Jahr wohl ein EBIT von 4 Mill. erzielt haben. Der Ertrag von Europace dūrfte bei ca. 6 Mill. EBIT liegen. Dagegen stehen die Holdingkosten von ca. 3,5 Mill. Das EBIT des Privatkundensegments lag nach 9 Monaten bei - 0,9 Mill. Schafft man dort im Q4 eine schwarze Null, was in Anbetracht dieses extrem schlechten marktumfeldes eine gute Leistung wāre, dann sollte das Konzernergebnis zwischen 5,6 und 6,0 Mill. EBIT liegen. Das Ergebnis kōnnte auch darunter liegen, falls das PK Segment im Q4 nochmals deutlich im negativen Bereich liegen sollte, was ich nicht fūr so unwahrscheinlich halte. Auf der anderen Seite hat auch der Bereich IK noch Upside Potential durch " Big Deals " mit einem jeweiligen Ebiteffekt von bis zu 500 k. Davon waren laut letztem CC ca. 4 Stūck in der vertriebspipeline.
Festzuhalten bleibt, dass auch nach dem schlimmen Q4 ein Ergebnis innerhalb der Prognose mōglich ist, allerdings ist dies nun deutlich unsicherer als ich nach den Q3 Zahlen dachte.
Zur Beurteilung der Prognosequalitāt des Vorstands lohnt sich auch ein Blick auf die Konkurrenz. MLP hat am 05.11 mitgeteilt, dass man die Prognose von mindestens 65 Mill EBIT nicht einhalten kann. Jetzt hat der Vorstand angedeutet, dass man im Jahr 2013 wohl unter 40 Mill. EBIT rauskommen wird. Der abermalige Markteinbruch im Versicherungsbereich war schlicht zu krass fūr seriōse Prognosen.
Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof