Preisspekulation: KfW sieht regional Immobilienblasen kommen
23.03.2021
Die Staatsbank KfW warnt Investoren davor, auf immer weiter steigende Preise für Wohnimmobilien in den boomenden Großstädten zu spekulieren. Die Risiken für – teils auch starke – Preisrückgänge nähmen zu und damit die Indizien für regionale Blasen, heißt es in dem Bericht.
Die Wohnimmobilienpreise sind auch 2020 stark gestiegen. Eine Analyse der Research-Abteilung der staatlichen Förderbank KfW kommt zu dem Ergebnis, dass damit bald Schluss sein könnte. Vor allem in den Metropolen und Universitätsstädten beoachten die Experten ein steigendes Risiko für Preisrückgänge und damit einhergehend Indizien für regionale Spekulationsblasen.
Die hohen Preissteigerungen erklärt sich die KfW mit der vielerorts gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum und einer "Präferenz für die Vermögensanlage in Wohnimmobilien, sei es wegen der Notwendigkeit zur privaten Altersvorsorge, sei es, weil die Kredite günstiger geworden sind und andere Anlagemöglichkeiten weniger rentabel", heißt es in dem Bericht.
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