Allerdings hinterlässt die Corona-Pandemie offenbar erste Spuren. "In Krisenzeiten entstehen Ängste", sagt Ivankovic. "Diese Ängste führen grundsätzlich zu mehr Passivität." Das heißt für den Immobilienmarkt: "Die Bereitschaft der Haushalte, die umziehen wollen, reduziert sich auf die, die wirklich müssen." Das wiederum hat Auswirkungen auf die Nachfrage. Und Interessenten werden offenbar etwas vorsichtiger. Statt großer, teurer Immobilien sind laut iib Institut eher kleinere, günstigere Objekte gefragt.
Zudem warten Eigentümer derzeit offenbar eher ab, bevor sie ihre Immobilie zum Kauf anbieten. "Grundsätzlich sind somit weniger Objekte im Markt", sagt Ivankovic. Allerdings seien grundsätzlich immer noch mehr Nachfrager als Angebote vorhanden.
Ein Beleg für diese Beobachtung findet sich zum Beispiel in der nachlassenden Preisdynamik in einigen großen Städten. Laut vdp sind die Preise in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart im zweiten Quartal 2020 deutlich geringer gestiegen als im gesamten Bundesgebiet - insgesamt nur um 2,8 Prozent.
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