brauchen die Sparkassen auch keine Finanzmarkplätze (siehe dazu Zahlen der Sparkassen in Baden-Württemberg als Beispiel):
Das Ergebnis des Jahres 2019 war von einem stark wachsenden Kundengeschäft
geprägt. Kundeneinlagen und Kundenkredite stiegen überdurchschnittlich.
Kundeneinlagen steigen um über 6 Milliarden Euro
In den vergangenen zwölf Monaten ist der Bestand der Kundeneinlagen bei den Sparkassen erneut überdurchschnittlich gewachsen – um 6,6 Milliarden Euro. Dies ist ein
deutliches Plus von 4,7 Prozent. Zum Stichtag 31. Dezember 2019 vertrauten die Menschen in Baden-Württemberg ihren Sparkassen 147,3 Milliarden Euro an.
Übersicht: Kundeneinlagen bei den Sparkassen in Baden-Württemberg
(in Milliarden Euro, letzte Zeile: Veränderung gegenüber dem Vorjahr)
31. Dez. 2015 31. Dez. 2016 31. Dez. 2017 31. Dez. 2018 31. Dez. 2019
125,4 130,2 133,6 140,7 147,3
+ 1,4 % + 3,8 % + 2,6 % + 5,4 % + 4,7 %
Weiterhin mit sehr hohen Wachstumsraten entwickelt sich der Markt für Immobilienkredite. Der Bestand wuchs um 6,5 Prozent auf 70,4 Milliarden Euro.
Übersicht: Immobilienkredite der Sparkassen – privat und gewerblich
(in Milliarden Euro, letzte Zeile: Veränderung gegenüber dem Vorjahr)
31. Dez. 2015 31. Dez. 2016 31. Dez. 2017 31. Dez. 2018 31. Dez. 2019
56,3 59,3 62,4 66,1 70,4
+ 6,1 % + 5,4 % + 5,3 % + 6,0 % + 6,5 %
Rund 80 Prozent der Summe von 70,4 Milliarden Euro entfallen auf Kredite für Privatpersonen (56,0 Milliarden Euro). Bauträger und andere Unternehmen haben bei den
Sparkassen aktuell rund 14,4 Milliarden Euro ausgeliehen.
www.sv-bw.de/presse/pressemitteilungen/...teilung_SVBW2020.pdf