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ihres operativen Turnarounds aufrecht erhalten und erzielte mit 463 Mio. Euro
(274 Mio. Euro bereinigt um Veräußerungsgewinne) das zweitbeste Betriebsergebnis
des Jahres 2003. Im Vergleich mit dem um die laufenden Erträge und Aufwendungen
Prozent nahezu stabil. Der Provisionsüberschuss konnte das Niveau des dritten
Quartals halten. Das Handelsergebnis halbierte sich gegenüber dem Vorquartal. Im
der Veräußerungsgewinn für die Bank von Ernst mit 189 Mio. Euro gebucht.
Die Kreditrisikovorsorge lag leicht unter dem Vorquartal. Die
Verwaltungsaufwendungen gingen um mehr als 2 Prozent zurück. Die Cost-income-
ratio betrug im vierten Quartal 64,7 Prozent (bereinigt um Veräußerungsgewinne).
erreicht und teilweise übertroffen. Das Betriebsergebnis (1.432 Mio. Euro)
verzeichnet dabei einen positiven Swing von mehr als 2 Mrd. Euro gegenüber dem
Vorjahr (2002 pro-forma¹: minus 613 Mio. Euro). Die operativen Erträge liegen
auch nach Bereinigung der Veräußerungsgewinne (norisbank, Bank von Ernst) mit
9.648 Mio. Euro (2002 pro-forma: 9.575 Mio. Euro) im Zielkorridor. Die
Kreditrisikovorsorge ist um rund 30 Prozent auf 2.313 Mio. Euro (2002 pro-forma:
3.292 Mio. Euro) zurückgegangen. Der Verwaltungsaufwand liegt bei 6.371 Mio.
Euro (2002 pro-forma: 6.896 Mio. Euro). Die um die Veräußerungsgewinne
bereinigte Cost-income-ratio beläuft sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf
66,0 Prozent (unbereinigt 2003: 63,0 Prozent). Insgesamt erzielte die HVB Group
ohne Berücksichtigung von Veräußerungsgewinnen und Sondereffekten ein über dem
Zielwert liegendes Vorsteuerergebnis von 610 Mio. Euro.
Zum Jahresende 2003 hat die HVB Group ihre Risikoaktiva auf 242 Mrd. Euro
abgebaut. Das angekündigte Ziel, die Kernkapitalquote auf bis zu 7 Prozent zu
verbessern, wurde ohne Berücksichtigung der Wertanpassung mit einer Quote von
6,8 Prozent (nach Wertanpassung: 5,9 Prozent) erreicht.
Kapitalerhöhung stärkt Kapitalbasis
Die HVB hat beschlossen, ihr Kapital um rund 643 Mio. Euro zu erhöhen. Zu diesem
Zweck werden 214.410.440 Stück neue Aktien den Aktionären zum Preis von
mindestens 14 Euro zum Bezug angeboten. Der HVB werden daher voraussichtlich
mindestens drei Milliarden Euro zufließen. Das Bezugsverhältnis beträgt 5 zu 2.
Weitere Informationen zur Kapitalerhöhung werden in naher Zukunft
veröffentlicht. Die neuen Aktien sind für das gesamte Geschäftsjahr 2004 voll
dividendenberechtigt. Ein Bankenkonsortium bestehend aus JP Morgan, Lehman
Brothers, HVB, Merrill Lynch, UBS und Citibank hat die neuen Aktien zum
Bezugspreis übernommen. Die Kernkapitalquote der HVB Group wird nach
Kapitalerhöhung und Wertanpassung über 7 Prozent betragen. Der Verkaufsprospekt
wird zu gegebener Zeit bei der Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, Arabellastr.
12, 81925 München, und allen deutschen Wertpapierbörsen erhältlich sein.
Bereinigung des Beteiligungsportfolios
Die HVB Group hat sich entschlossen, wesentliche Positionen aus ihren
Finanzanlagen abzubauen. Mit diesem Schritt werden die Risiken aus der
Kursentwicklung der Beteiligungen deutlich reduziert. Die Anteile an der Allianz
AG wurden bereits vollständig verkauft. Die Beteiligung an der Münchener Rück
wurde auf unter 10 Prozent reduziert. Die Bank hat deshalb die Aktienbestände
per Jahresende auf ihre Marktwerte abgeschrieben. Die Sondereffekte im
Finanzanlageergebnis belaufen sich auf minus 1.989 Mio. Euro.
Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill belasten die Gewinn- und
Verlustrechnung 2003 mit 902 Mio. Euro. Hiervon entfallen rund 800 Mio. Euro auf
die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA). Dies ist eine pro-aktive Maßnahme, um
den Beteiligungswert konservativ nach unten abzusichern. Die HVB Group sieht die
BA-CA weiterhin als einen integralen Bestandteil ihrer Strategie an. Diese
Sondereffekte spiegeln sich in einem Vorsteuerergebnis von minus 2.146 Mio. Euro
(2002 pro-forma: minus 853 Mio. Euro) wider.
Ausfall der Dividende
Die HVB Group weist einen Jahresfehlbetrag ohne Fremdanteile von minus 2.639
Mio. Euro per Ende 2003 aus. Daher muss von der Ausschüttung einer Dividende
Abstand genommen werden. Die HVB wird jedoch alle Nachrangverbindlichkeiten
(Genussschein- und Hybridkapital) wie gewohnt in vollem Umfang bedienen.
Wichtiger Hinweis für Medien und Analysten:
In einem Conference Call für Analysten können sich am heutigen Donnerstag, den
26. Februar 2004, um 9.00 Uhr (MEZ) Interessenten unter folgender Telefonnummer:
069 50 957 8439 einwählen. Fragen zu stellen ist nicht möglich.
¹ pro forma-Angabe, unter der Annahme, dass die Abspaltung der Hypo Real Estate
Group am 01.01.2002 stattgefunden hat
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 26.02.2004
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Vorläufiges Ergebnis zum 31.12.2003 gegenüber 31.12.2002 pro-forma
Mio. Euro 31.12. 2003 31.12.2002 Veränd.
vorläufig pro-forma in %
Zinsüberschuss 5.881 5.936 -0,9
Provisionsüberschuss 2.795 2.672 +4,6
Handelsergebnis 820 787 +4,2
Saldo sonst. betr. Erträge ¹) 620¹) 180 >+100,0
Gesamterträge 10.116 9.575 +5,7
Verwaltungsaufwendungen 6.371 6.896 -7,6
Betriebsergebnis vor Risikovorsorge 3.745 2.679 +39,8
Risikovorsorge 2.313 3.292 -29,7
Betriebsergebnis 1.432 -613
Ergebnis aus Finanzanlagen ²) -1.806²) 587
Goodwill Afa ³) 1.134³) 395 >+100,0
Restrukturierungsrückstellung - 283 -100,0
Saldo übriges Ergebnis °) -638°) -149 >-100,0
Ergebnis vor Steuern -2.146 -853 >-100,0
Jahresüberschuss /-fehlbetrag -2.442 -850 >-100,0
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -2.639 -809 >-100,0
ohne Fremdanteile
1)Im Saldo sonst. betr. Erträge sind die Veräußerungsgewinne von norisbank (279
Mio. Euro) und von Bank von Ernst (189 Mio. Euro) enthalten
2) Im Ergebnis aus Finanzanlagen sind Bewertungsmaßnahmen auf AfS-Positionen
enthalten
3) Außerplanmäßige Goodwillabschreibungen (insbesondere Bank Austria
Creditanstalt) in Höhe von 902 Mio. Euro
°)Saldo übriges Ergebnis enthält Risikoabschirmung für die Hypo Real Estate
Group in Höhe von 460 Mio. Euro für das Gesamtjahr (d. h. 115 Mio. Euro pro
Quartal)
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WKN:
802200; ISIN:
DE0008022005; Index: DAX, EURO STOXX 50
Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard), Hamburg, Hannover, München und Stuttgart; Swiss Exchange; Paris; Wien
260756 Feb 04
Gruß Pichel