ANALYSE: HSBC senkt Jahresprognose für den Neuen Markt auf 1.350 Punkte
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Nur wenige Tage nach dem fünften Geburtstag des Neuen Marktes haben die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt die Erwartungen an den Indexstand des NEMAX All Share zum Jahresende auf 1.250,00 bis 1.350,00 Punkte gesenkt. Bisher rechnete die Investmentbank mit einem einem Indexstand von 1.500,00 Punkten. Für die Abkehr von der vorherigen Prognose machten Volker Borghoff und Georg Elsaesser in der am Mittwoch veröffentlichten Studie das hohe Bewertungsniveau von Unternehmen verantwortlich, die noch Verluste schreiben.
Das Bewertungniveau des Neuen Marktes sei beträchtlich tiefer als das der Technologieleitbörse NASDAQ , schrieben die Analysten. Dabei würden defizitäre Unternehmen mit höheren Umsatzkennziffern bewertet, als Gesellschaften die Gewinne erwirtschaften. "Das betrachten wir als eine unkorrekte Wertbestimmung", hieß es in der Studie.
Eine weiter fallende Anzahl von Unternehmen bei denen die Erträge sichtbar seien, ein nur kleiner konjunktureller Fortschritt und die hohe Bewertung der Verlustfirmen habe zu der Reduktion geführt./ts/fn
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Nur wenige Tage nach dem fünften Geburtstag des Neuen Marktes haben die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt die Erwartungen an den Indexstand des NEMAX All Share zum Jahresende auf 1.250,00 bis 1.350,00 Punkte gesenkt. Bisher rechnete die Investmentbank mit einem einem Indexstand von 1.500,00 Punkten. Für die Abkehr von der vorherigen Prognose machten Volker Borghoff und Georg Elsaesser in der am Mittwoch veröffentlichten Studie das hohe Bewertungsniveau von Unternehmen verantwortlich, die noch Verluste schreiben.
Das Bewertungniveau des Neuen Marktes sei beträchtlich tiefer als das der Technologieleitbörse NASDAQ , schrieben die Analysten. Dabei würden defizitäre Unternehmen mit höheren Umsatzkennziffern bewertet, als Gesellschaften die Gewinne erwirtschaften. "Das betrachten wir als eine unkorrekte Wertbestimmung", hieß es in der Studie.
Eine weiter fallende Anzahl von Unternehmen bei denen die Erträge sichtbar seien, ein nur kleiner konjunktureller Fortschritt und die hohe Bewertung der Verlustfirmen habe zu der Reduktion geführt./ts/fn