- ein Mid Cap Fond der Credit Suisse ist bei H&W eingestiegen
- Zollner ist als langfristiger Investor eingestiegen bei H&W
und die Vignette kann auch über die Mautterminals von H&W bedient werden,denn die Omnibuslösung in London könnte ohne weiteres Verwendung finden
trotzdem ist die jetzt von Stolpe angepeilte Vignettenlösung ,die ohnehin erst im August wiedereingeführt werden könnte ,absolut unsinnig,da sie bisher nur 33 Millionen monatlich erbrachte und die Toll Collect Lösung deutlich rentabler wäre
Schon die nackten Zahlen belegen die absolute Sinnlosigkeit dieser Alternative:
--möglicher Start August 2004
--max monatliche Einnahme 50 Mio €
--kosten für administrative Vorarbeiten,Neuinstallation und Betrieb fressen mindestens die Einnahmen eines halben Jahres
die andere Alternative abgespeckte Sat version:
--kann ab 3.Quartal starten
--einnahme mindestens 100 Mio €
--keine erneuten Kosten
--negativ wäre die hohe ungenauigkeit,die aber eher positiv für die Mautzahler wäre
die beste Alternative:
--Vorziehen der stationären Erfassung :sofort möglich
-- evtl sogar volle prognostizierte einnahme :150 Mio€
--minimale Zusatzkosten durch Erhöhung der anzahl Terminalund Optimierung CallCenter/Internet
--negativ:Unbequem für Nutzer(aber für max ein halbes Jahr kann man das in Kauf nehmen),evtl Klagen durch insbes.FELA(AGES ist inzwischen so eingebunden,daß sie nicht klagen würden)
Wo bleibt in der Mautfrage eigentlich der kritische,investigative Journalismus ,die Herrschaften wiederkauen doch nur das ,was ihnen Politik oder Industrie vorsetzt.
Deshalb würde eine Wiedereinführung der Lkw-Vignette nur sinnvoll sein, wenn sich die streckenbezogene Maut weiter deutlich verzögere. Bei einem verbindlichen Start-Termin der Maut im dritten oder auch vierten Quartal 2004 «würde eine Vignette wenig Sinn machen», sagte Zirpel. Aber man müsse auf jeden Fall vorbereitet sein. «Entscheiden kann man erst, wenn man weiß, woran man ist.»
Die alte Lkw-Vignette brachte dem Staat 38 Millionen Euro im Monat. Sie könnte frühestens wieder im August eingeführt werden. Sollte die satellitengestützte Maut derweil doch grünes Licht bekommen, dann würde sich die Vignette als Hindernis erweisen: Die Kündigungsfristen mit den Partnerländern würden frühestens Mitte 2005 enden.