Hiiiiilfeeee, suche AG oder der neue Booom??


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juliusamadeus:

Hiiiiilfeeee, suche AG oder der neue Booom??

 
15.01.03 16:45
die für dieses Thema in Frage kommen könnte oder Gewinner werden könnte:


Dosenpfand - die Lösung kommt aus Norwegen
Die Firma Tomra ist der Favorit von Handel und Industrie für den Aufbau des neuen einheitlichen Pfandsystems.

Kopenhagen/Hamburg - 1971 beklagte sich ein Supermarktleiter in der kleinen südnorwegischen Stadt Asker gegenüber seinem Verkäufer Petter Planke über die leidigen Pfandflaschen. Der Supermarkt sei damit ganz einfach überlastet. Ob er vielleicht eine Idee habe, die Sache zu vereinfachen? Kurzerhand konstruierte Petter zusammen mit seinem Bruder Tore den ersten Flaschenautomaten.

Die Nachfrage war so groß, dass beide Brüder ihre Jobs an den Nagel hängten und 1972 das Unternehmen Tomra gründeten. Aus dem kleinen Zwei-Mann-Betrieb wurde ein Unternehmen mit weltweit 1700 Mitarbeitern und Tochtergesellschaften in 34 Ländern. Marktführer für Flaschen- und mittlerweile auch Dosenautomaten ist Tomra nicht nur in Skandinavien, sondern auch in einigen US-Bundesstaaten.

Nun werden die Norweger voraussichtlich auch den deutschen Markt mit ihren Automaten versorgen. Industrie und Handel wollen das Unternehmen mit der Steuerung des neuen Pfandsystems für Dosen und Einwegflaschen beauftragen. Der technische Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU) sprach sich am Montag für die Firma aus, wie aus Verhandlungskreisen verlautete. Diese Entscheidung muss allerdings noch vom AGVU-Exekutivausschuss bestätigt werden, der am 24. Januar tagt. In dem Gremium sind unter anderem die Ketten Rewe, Edeka, Metro und Coca-Cola vertreten.

Offiziell gab die Arbeitsgemeinschaft gestern nur bekannt, dass sich der Ausschuss auf Sicherheitsstandards verständigt habe, die einen Betrug mit dem Dosenpfand-System verhindern sollen. Der Ausschuss favorisiert neben dem bestehenden Strichcode eine Farbmarkierung der Dosen, die nur unter UV-Licht sichtbar ist oder eine Markierung am Deckel. Tomra hatte diese Verfahren vorgeschlagen.

Mit den Norwegern konkurrieren unter anderen die Kölner Firmen VfW AG und Trinkpack AG. Sie wollen das Rückgabesystem durch mit Millionenaufwand hergestellte Sicherheitsetiketten gegen Missbrauch schützen. Die Deutsche Pfand AG hatte vorgeschlagen, Dosen und Einwegflaschen mit einer fortlaufenden Nummerierung zu versehen und diese beim Einwurf in den Abfallcontainer zu scannen.

In Norwegen kamen Dosen erst im Mai 1999 auf den Markt, gleichzeitig wurde das Pfand eingeführt. Die überall im Land verbreiteten Tomra-Automaten wurden damals einfach so umgestellt, dass sie neben Flaschen auch die neue Verpackungsart akzeptierten. Heute sind Dosen sogar beliebter als Flaschen. Die Verbraucher kaufen 38,7 Prozent ihres Bieres in Dosen und nur 38,3 Prozent in Flaschen.

Noch erfolgreicher ist die Dose bei den skandinavischen Nachbarn. Als erstes europäisches Land führte Schweden 1984 das Dosenpfand ein. Nur 250 Millionen Pfandflaschen werden dort heute jährlich verkauft, dafür aber 900 Millionen Dosen und Plastikflaschen. Der Versuch, mit dem Pfand die Dosen einzudämmen, ist somit gründlich fehlgeschlagen. bob/SAD

erschienen am 15. Jan 2003 in Wirtschaft

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juliusamadeus:

1. Trinkpack, allerdings nicht gelistet,oder?

 
15.01.03 16:47
Zwangspfand: Trinkpack AG setzt auf eine Systemlösung  
 
 
 
 
Führende Unternehmen der deutschen Entsorgungswirtschaft sind neue Aktionäre der Trinkpack Aktiengesellschaft. Geschäftsziel der bereits im März gegründeten Gesellschaft ist es, im Falle der gesetzlich vorgesehenen Einführung einer Pfandpflicht auf Einweg-Getränkeverpackungen die davon betroffenen Unternehmen des Handels und der Getränkeindustrie mit einer Systemlösung für die Umsetzung der Pfandpflicht zu unterstützen. Die Aktionäre der Trinkpack AG sind die ALBA AG, Berlin, Jakob Becker GmbH & Co. KG, Mehlingen, Nehlsen AG, Bremen, LOGEX SYSTEM GmbH & Co. KG, Ingolstadt, Schönmackers GmbH & Co. KG, Kerpen, SITA Deutschland GmbH, Köln, Stratmann Städtereinigung GmbH & Co. KG, Bestwig, U-plus Umweltservice AG, Ettlingen, sowie die Karl Tönsmeier Entsorgungswirtschaft GmbH & Co. KG, Porta Westfalica.

Systemlösung zur Rücknahme von bepfandeten Getränkeverpackungen

Die Systemlösung der Trinkpack AG ermöglicht allen betroffenen Unternehmen im Falle einer Pfandpflicht eine schnelle, sichere und einfache Rücknahme aller Getränkeverpackungen. Die Systemlösung beinhalte dazu ein "hochsicheres" Pfandlabel, ein integriertes und patentiertes Lese- und Entwerteverfahren für mit dem Label gekennzeichnete Verpackungen, modular aufgebaute Automatensysteme verschiedener Hersteller sowie mobile Erfassungs- und Entwertungseinheiten. Die operative Abwicklung erfolge über ein bundesweites Logistiknetz und einen abgesicherten Datenaustausch zwischen Automaten, Rücknahmestellen, Systembetreiber, Clearing-Organisation sowie allen betroffenen Unternehmen des Handels und der Getränkeindustrie.

Mit dem System ist eine effiziente Sammlung verbunden

Mit dem System sei eine effiziente und wirtschaftliche Sammlung der Gebinde sowie ein hochwertiges Recycling aller Materialien und deren Zuführung in Rohstoffkreisläufe gewährleistet. Die Systemlösung der Trinkpack AG integriert nach Angaben des Unternehmens die bereits bestehende bundesweite Sammellogistik der Aktionäre und nutzt vorhandene Behälter- und Fahrzeugsysteme. Die Aktionäre der Trinkpack AG sind mit ca. 500 Standorten bundesweit flächendeckend vertreten und verfügen über eigene Kapazitäten zur Aufbereitung und Verwertung von mehr als 500.000 Tonnen Verpackungen aus dem Pfandrücknahmesystem. Die Trinkpack AG geht eigenen Aussagen zu Folge von einer baldigen Klärung aller rechtlichen Fragen zur Einführung der Pfandpflicht aus. Vorher besteht noch keine Investitionssicherheit. Es werde jedoch aufgrund bisher fehlender Investitionen aller Beteiligten, der Dauer des abschließenden Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht und der notwendigen Investitionsvorbereitungen nicht von einem Systemstart zum 01.01.2003 ausgegangen. Unabhängig vom tatsächlichen Zeitpunkt des Systemstarts verfügt die Trinkpack AG bereits heute über eine detailliert ausgearbeitete und marktfähige Systemlösung.

23.10.2002 - Neue Verpackung  
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juliusamadeus:

2. VFW AG

 
15.01.03 16:53
Ganz einfach sicher!

Vfw AG und Bundesdruckerei präsentieren Pfandsicherheitslabel für Einweg-Getränkeverpackungen

Zur heutigen Präsentation des Pfandsicherheitslabels erklären der Vorstandsvorsitzende der Vfw AG, Clemens Reif und der Geschäftsführer der Bundesdruckerei, Harald Wendel: Am 2. Mai hat bereits das Bundeskabinett und heute der Deutsche Bundestag der Novelle der Verpackungsverordnung zugestimmt. Damit besteht zunehmend Gewißheit, dass ab dem Jahr 2002 eine Pfandpflicht auf alle ökologisch nachteiligen Einweg-Getränkeverpackungen wie Glas, PET und Dose erhoben wird.

Im Vertrauen auf die Politik hat die Vfw AG das flächendeckende Rücknahmesystem, Vfw-RETURN entwickelt, das dem Handel eine kostenneutrale Möglichkeit bietet, Einweggebinde zurückzunehmen. Um das System vor Mißbrauch zu schützen, wurde nach einem Jahr intensivster Zusammenarbeit mit der Bundesdruckerei, später auch mit Giesecke & Devrient ein gemeinsames Pfandsicherheitslabel erarbeitet. "Mit dem Pfandsicherheitslabel wird Vfw-RETURN für alle Beteiligten, für Handel, Systembetreiber und für den Verbraucher, ganz einfach sicher", stellt der Vorstandsvorsitzende der Vfw AG, Clemens Reif, fest. "Den Handel schützt das Pfandsicherheitslabel vor Systemmißbrauch, beispielsweise davor, dass im Ausland erworbene Getränkeverpackungen in Deutschland zurückgegeben werden. Der Systembetreiber erhält die Möglichkeit, im Label Zusatzinformationen aufzubringen, die für das Clearing notwendig sind. Und der Verbraucher erhält mit dem Pfandsicherheitslabel die Garantie, dass er sein Pfand zurückerhält", fasst der Geschäftsführer der Bundesdruckerei, Harald Wendel, die Vorteile des Labels zusammen.

"Ohne ein Pfandsicherheitslabel wäre ein Rücknahmesystem auf bepfandete Einweg-Getränkeverpackungen nicht durchführbar. Es gibt zusätzlich Auskunft über die Pfandhöhe, die Materialart, den Systembetreiber und den Zeitpunkt der Produktion. Nur minimale Ausfälle durch Systemmißbrauch würden zu erheblichen Verlusten führen. Nur ein Prozent bedeutet einen Verlust von 70 Millionen DM Pfandgeldern. Mit dem Label sind diese Verluste ausgeschlossen, denn das Label hält, was es verspricht: Wir haben ein sicherheitstechnisch hochanspruchsvolles Instrument geschaffen und garantieren damit die wirtschaftliche Funktionsfähigkeit von Vfw-RETURN", resümiert Clemens Reif.

Die Vfw AG hat sich seit ihrer Gründung 1991 einen Namen als Dienstleister für Logistik und Rücknahmesysteme gemacht. Eine bundesweite Infrastruktur mit über 480 Logistikpartnern an 800 Standorten bei 70.000 Anfallstellen manifestiert die Position der Vfw gegenüber Wettbewerbern. Mit hochmotivierten und hochqualifizierten Mitarbeitern erreichte die Vfw ein dynamisches Unternehmenswachstum, das sich auch in Zukunft fortsetzen wird.

Die Bundesdruckerei hat sich in rasantem Tempo von der traditionellen staatlichen Wertdruckerei zu einem modernen Konzern der Hochsicherheitstechnologie entwickelt. Unter dem Dach des Authentizierungskonzerns authentos GmbH sind die Bundesdruckerei GmbH, die Bundesdruckerei International Services GmbH, ORGA Kartensysteme GmbH, die Holographic Systems München GmbH, die Maurer Electronics GmbH, die D-Trust-GmbH, die Security Printing and Systems Limited und die Inco SP. z.o.o. zusammengefasst. Das Kerngeschäft der authentos-Gruppe ist die Authentizierung in den Segmenten: Identifikationssysteme, Zugangssysteme, Wertdruck/ Produktschutz, Publishing. Ziel der Unternehmensgruppe ist die Entwicklung zum führenden Authentizierungskonzern in Europa und der Welt. Im Jahr 2000 haben rund 3650 Mitarbeiter einen Umsatz von mehr als 1,1 Mrd. DM erwirtschaftet.

Öffentlichkeitsarbeit der Vfw AG
Max-Planck-Straße 42
50858 Köln
Fon 02234/9587-107
Fax 02234/9587-200
sabine.junge@vfw-ag.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundesdruckerei
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Fax 030/2598-2802

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