Heyde meiden
GBC-Research
Die Analysten von GBC-Research votieren für die Heyde-Aktie (WKN
602670)
mit "meiden".
Die aus Bad Nauheim stammende Heyde-Gruppe mache in letzter Zeit nicht
positiv von sich reden. Und ein Blick in die Bilanz verrate nichts Gutes. Der
Aktienkurs habe sich die letzten Wochen mehr als gedrittelt, Tendenz weiter
fallend. Doch die Company sei noch mit knapp 18 Mio. Euro bewertet, ein
Witz, wenn man sich die Bilanz etwas näher anschaue. Die Verbindlichkeiten
überstiegen die liquiden Mittel um ein Vielfaches und die vor kurzem
veröffentlichten Zahlen gäben Anlass zur größten Besorgnis.
Die Heyde-Gruppe habe 2001 trotz eines auf 120 (Vorjahr 115) Mio. Euro
ausgeweiteten Umsatzes den Fehlbetrag beim operativen Ergebnis vor
Firmenwertabschreibungen auf 50 Mio. Euro erhöht, das bedeute immerhin
mehr als eine Verdopplung des Verlustes gegenüber 2000. Wie das
Unternehmen mitgeteilt habe, sei in dem Fehlbetrag zwar ein einmaliger
Restrukturierungsaufwand von rund 20 Mio. Euro enthalten, aber spiele das
wirklich noch eine Rolle? Wie das Unternehmen weiter mitgeteilt habe, sei
die Umsatzplanung für das laufende Geschäftsjahr 2002 deutlich nach unten
revidiert worden. Man rechne nun mit einem Rückgang des Umsatzes um 15
bis 20 Prozent auf unter 100 Mio. Euro.
Der Rat der Experten von GBC-Research für Heyde lautet: Finger weg von
diesem Wert.
Gruß
Jeff