Immer mehr Heimanwender werden zur Zielscheibe von Hackern
Fast jeder Privatanwender wird während des Surfens im Internet von Hackern bedroht. Zweifelhafte Dienste im Internet sind für die Daten jedes zehnten Nutzers schon einmal gefährlich geworden. Dies sind die beiden Kernergebnisse einer Umfrage, die die Unternehmensberatung inceon und der Internetdienstleister Ginko AG im Auftrag von Symantec Deutschland durchgeführt haben. Ein Prozent der Teilnehmer hatte schon totale Datenverluste oder erhebliche Arbeitsaufwände von mehr als 4 Stunden aufgrund von Angriffen oder Virenbefall aus dem Netz. Bei insgesamt rund 10 Prozent traten dadurch Beeinträchtigungen im Rechnerbetrieb auf, welche nur durch ein- oder mehrstündige Reparaturmaßnahmen behoben werden konnten. Fälle von Kreditkartenbetrug und die illegale Erschleichung wichtiger Daten summieren sich auf 1-2 Prozent.
Unabhängig von der Einschätzung eigener Computerfähigkeiten sehen rund 55 Prozent der Befragten eine mögliche Gefährdung als gegeben, relevant oder kritisch an. 30 Prozent der Teilnehmer befürchten einen Angriff und haben Angst um die Sicherheit ihrer Daten. Nur rund 15 Prozent der Befragten befürchten keine oder keine wesentliche Gefahr aus dem Internet.
Das Sicherheitsbewusstsein der Nutzer scheint nicht besonders ausgeprägt zu sein: Gerade bei einer doppelten Nutzung des PC für private und berufliche Zwecke sind Steigerungen im wirtschaftlichen Schaden möglich. Immerhin speichern rund 55 Prozent der Umfrageteilnehmer Passwörter (auch Passwörter für berufliche Zwecke) und wichtige Daten auf ihrem Rechner. Trotzdem surfen noch rund 15 Prozent ohne adäquate Basissicherung in Form von Antivirenprogrammen. Die Auswertung der anonym eingesandten Logdateien ergab eine flächendeckende Gefährdung durch Trojanische Pferde und weitere automatisierte Schadfunktionen.
Vielsurfer mit 50 oder mehr "Surf-Stunden" pro Monat machen rund 45 Prozent der Teilnehmer aus. Die Hälfte der Teilnehmer schätzt sich als erfahrene Nutzer ein. (as)
[Fri, 19.10.2001] - © 2001 de.internet.com
Fast jeder Privatanwender wird während des Surfens im Internet von Hackern bedroht. Zweifelhafte Dienste im Internet sind für die Daten jedes zehnten Nutzers schon einmal gefährlich geworden. Dies sind die beiden Kernergebnisse einer Umfrage, die die Unternehmensberatung inceon und der Internetdienstleister Ginko AG im Auftrag von Symantec Deutschland durchgeführt haben. Ein Prozent der Teilnehmer hatte schon totale Datenverluste oder erhebliche Arbeitsaufwände von mehr als 4 Stunden aufgrund von Angriffen oder Virenbefall aus dem Netz. Bei insgesamt rund 10 Prozent traten dadurch Beeinträchtigungen im Rechnerbetrieb auf, welche nur durch ein- oder mehrstündige Reparaturmaßnahmen behoben werden konnten. Fälle von Kreditkartenbetrug und die illegale Erschleichung wichtiger Daten summieren sich auf 1-2 Prozent.
Unabhängig von der Einschätzung eigener Computerfähigkeiten sehen rund 55 Prozent der Befragten eine mögliche Gefährdung als gegeben, relevant oder kritisch an. 30 Prozent der Teilnehmer befürchten einen Angriff und haben Angst um die Sicherheit ihrer Daten. Nur rund 15 Prozent der Befragten befürchten keine oder keine wesentliche Gefahr aus dem Internet.
Das Sicherheitsbewusstsein der Nutzer scheint nicht besonders ausgeprägt zu sein: Gerade bei einer doppelten Nutzung des PC für private und berufliche Zwecke sind Steigerungen im wirtschaftlichen Schaden möglich. Immerhin speichern rund 55 Prozent der Umfrageteilnehmer Passwörter (auch Passwörter für berufliche Zwecke) und wichtige Daten auf ihrem Rechner. Trotzdem surfen noch rund 15 Prozent ohne adäquate Basissicherung in Form von Antivirenprogrammen. Die Auswertung der anonym eingesandten Logdateien ergab eine flächendeckende Gefährdung durch Trojanische Pferde und weitere automatisierte Schadfunktionen.
Vielsurfer mit 50 oder mehr "Surf-Stunden" pro Monat machen rund 45 Prozent der Teilnehmer aus. Die Hälfte der Teilnehmer schätzt sich als erfahrene Nutzer ein. (as)
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