Die US-Aktienmärkt konnten ihren Aufwärtstrend vom Donnerstag am Freitag nicht fortsetzen. Im Handelsverlauf testeten die Aktienindices Unterstützungslinien und Der Dow Jones, NASDAQ und S&P500 gingen im Gleichschritt mit leichten Verlusten aus dem Markt. Nachdem sich die Indizes am Donnerstag jedoch stark von ihren Tiefstmarken der Woche entfernen konnten, sollte es kein negatives Zeichen sein, das zum Wochenende Risikopositionen abgebaut wurden. Die Periode mit den geballten Ergebnisberichten des ersten Quartals neigt sich dem Ende zu. Nun wird sich von der breiten Masse der Anleger wieder mehr auf den makroökonomischen Wirtschaftsausblick konzentriert. Währenddessen gehen die Analysten dazu aber sich die Q10-Filings der Firmen bei der SEC unter die Lupe zu nehmen (diese sind auch über das Internet abrufbar : www.edgaronline.com). Hier steck der Teufel im Detail. Jede Aktienfirma muss binnen 10 Tagen nach der Bekanntgabe ihrer Quartalszahlen ein Q-10 bei der SEC vorlegen. In diesem Dokument wird man von Zahlen erschlagen. Interessant sind jedoch die Abschnitte ganz am Ende des Dokumentes. Legal Procedures / Issues (offene Rechtsangelegenheiten) steht dort. Hier kann man nachlesen, ob die Firma davon ausgeht in Zukunft Verklagt zu werden. In der letzten Zeit hatten Firmen immer wieder mit Jahrzehnte alten Klagen wegen Asbest zu tun. Hier kann man nachlesen, ob die Firma die man selber im Depot hält, ähnliche Klagen auf sich zukommen sieht.
…..aber zurück zum Marktgesehen. Mit Überraschung lernten die Investoren, dass die Arbeitslosenrate in den USA im Januar auf 5,6% fiel im Dezember hatte sie noch bei 5,9% gelegen. Dies ist zum Teil damit zu erklären, dass Reservisten von den US-Streitkräften einberufen wurden (Afghanistankrieg) und diese Stellen von Arbeitslosen gefüllt wurden. Während der Stundenlohn im Januar um 0,2% stieg, verlor die US-Wirtschaft im Januar jedoch weitere 89.000 Arbeitsplätze. Der Job-Schwund verlangsamte sich gegenüber dem Vormonat jedoch weiter.
Der Index des Institute of Supply Management (ehemals NAPM) konnte sich gegenüber dem Vormonat verbessern, lag jedoch leicht unter den Erwartungen. Hier sollte der Trend jedoch wichtiger sein, als das knappe Erreichen des angedachten Marke. Ergo : die Wirtschaft ist auf dem Weg der Besserung.
Am Sonntag ist es nun wieder soweit das American Football – Endfinale, auch “Super Bowl” genannt findet statt. Firmen mit tiefen Taschen und großem Werbebudget kämpfen um die begehrten Werbezeiten während des wichtigsten amerikanischen TV-Events. 60 Sekunden Werbezeit für $ 2 Mio. Da kommt es dann immer zu mehr Auszeiten im Spiel als oft nötig,. Sollte das Spiel zu fließend laufen, müssen eben mehr Spieler als geplant ausgetauscht werden. Irgendwo müssen die teuren Werbeminuten ja herkommen ! Vor zwei Jahren, kosteten 60 Sekunden noch $2,2 Mio. Damals waren es zu 75% DotCom Firmen welche für sich warben. Einige „verpulverten“ ihren ganzen Werbeetat dabei (und mit ganzen Werbeetat ist der der Geschichte der Firma gemeint). Nun geht es wieder um Getränke und Autos. Amerikanische Wirtschaftsexperten halten das teure Werbespektakel trotz des übertriebenen Aufwands für gerechtfertigt.. Es ist im Laufe der Jahre zur Tradition geworden, dass sich die Firmen, die über ein „ordentliches“ Marketingbudget verfügen, neue, glanzvolle Werbefilmchen für diesen einzigartigen Sportsevent einfallen lassen. So wird mit der Werbung selbst für den Superbowl geworben, denn viele der Werbefilmchen werden nie wieder gesendet werden. Bei einem Spektakel, das von ungefähr 80 Mio. Zuschauern verfolgt wird, finden die aufwendig produzierten, lustigen, oder gar kunstvollen Filmchen zumindest die Notwendige Aufmerksamkeit, und vielleicht sogar, was viel wichtiger ist, den einen oder anderen neuen Kunden. In einem der teuersten Werbepots, die je produziert wurden, wirbt Britney Spears in 2002 für Pepsi (PEP: 851995). Der Koffeinbrausefabrikant investierte acht Millionen Dollar, um rechtzeitig zum Super Bowl gleich mit zwei Werbefilmen aufwarten zu können. Damit sollen alle mitwerbenden Konkurenten, wie Miller, Bud und CocaCola aus dem Feld geschlagen werden. Der erste, knapp 90 Sekunden lange Spot wird in der Pause nach dem ersten Spielviertel gezeigt. Britney singt darin die verschiedenen Pepsi-Jingles der vergangenen 50 Jahre, immer in andere zeitgenössische Outfits gekleidet. Der Super Bowl ist ein einzigartiges Seherlebnis (Das Jerry dazu nutzen wird, endlich einmal im Kino den “Herrn der Ringe” zu sehen). Pepsi konnte sich zum Wochenausklang um $ 0.03 verbessern und schloss bei. $ 50.12.
Gruss aus New York, das US-Aktien Team der DG European Securities, Claudia, Andrew und Jerry
Disclaimer: Die vorangegangenen Marktbeobachtungen und Aktienbesprechungen basieren auf den subjektiven Einschätzungen der Mitglieder des US-Aktienteams der DG European Securities und sind ohne jede Gewähr sowie ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das Risikoprofil eines jeden individuellen Investors ist verschieden. Anleger sollten vor der Tätigung von Investitionsentscheidungen den Anlageberater ihrer Bank um zusätzliche Informationen bitten und das angedachte Investment auf ihre Risikotoleranz hin überprüfen lassen. Weitere Informationen zu den Weltfinanzmärkten finden Sie auf www.dzbank.de, www.wgzbank.de, sowie auf www.union-investment.de
Quelle: Finanzen.net / -red-
…..aber zurück zum Marktgesehen. Mit Überraschung lernten die Investoren, dass die Arbeitslosenrate in den USA im Januar auf 5,6% fiel im Dezember hatte sie noch bei 5,9% gelegen. Dies ist zum Teil damit zu erklären, dass Reservisten von den US-Streitkräften einberufen wurden (Afghanistankrieg) und diese Stellen von Arbeitslosen gefüllt wurden. Während der Stundenlohn im Januar um 0,2% stieg, verlor die US-Wirtschaft im Januar jedoch weitere 89.000 Arbeitsplätze. Der Job-Schwund verlangsamte sich gegenüber dem Vormonat jedoch weiter.
Der Index des Institute of Supply Management (ehemals NAPM) konnte sich gegenüber dem Vormonat verbessern, lag jedoch leicht unter den Erwartungen. Hier sollte der Trend jedoch wichtiger sein, als das knappe Erreichen des angedachten Marke. Ergo : die Wirtschaft ist auf dem Weg der Besserung.
Am Sonntag ist es nun wieder soweit das American Football – Endfinale, auch “Super Bowl” genannt findet statt. Firmen mit tiefen Taschen und großem Werbebudget kämpfen um die begehrten Werbezeiten während des wichtigsten amerikanischen TV-Events. 60 Sekunden Werbezeit für $ 2 Mio. Da kommt es dann immer zu mehr Auszeiten im Spiel als oft nötig,. Sollte das Spiel zu fließend laufen, müssen eben mehr Spieler als geplant ausgetauscht werden. Irgendwo müssen die teuren Werbeminuten ja herkommen ! Vor zwei Jahren, kosteten 60 Sekunden noch $2,2 Mio. Damals waren es zu 75% DotCom Firmen welche für sich warben. Einige „verpulverten“ ihren ganzen Werbeetat dabei (und mit ganzen Werbeetat ist der der Geschichte der Firma gemeint). Nun geht es wieder um Getränke und Autos. Amerikanische Wirtschaftsexperten halten das teure Werbespektakel trotz des übertriebenen Aufwands für gerechtfertigt.. Es ist im Laufe der Jahre zur Tradition geworden, dass sich die Firmen, die über ein „ordentliches“ Marketingbudget verfügen, neue, glanzvolle Werbefilmchen für diesen einzigartigen Sportsevent einfallen lassen. So wird mit der Werbung selbst für den Superbowl geworben, denn viele der Werbefilmchen werden nie wieder gesendet werden. Bei einem Spektakel, das von ungefähr 80 Mio. Zuschauern verfolgt wird, finden die aufwendig produzierten, lustigen, oder gar kunstvollen Filmchen zumindest die Notwendige Aufmerksamkeit, und vielleicht sogar, was viel wichtiger ist, den einen oder anderen neuen Kunden. In einem der teuersten Werbepots, die je produziert wurden, wirbt Britney Spears in 2002 für Pepsi (PEP: 851995). Der Koffeinbrausefabrikant investierte acht Millionen Dollar, um rechtzeitig zum Super Bowl gleich mit zwei Werbefilmen aufwarten zu können. Damit sollen alle mitwerbenden Konkurenten, wie Miller, Bud und CocaCola aus dem Feld geschlagen werden. Der erste, knapp 90 Sekunden lange Spot wird in der Pause nach dem ersten Spielviertel gezeigt. Britney singt darin die verschiedenen Pepsi-Jingles der vergangenen 50 Jahre, immer in andere zeitgenössische Outfits gekleidet. Der Super Bowl ist ein einzigartiges Seherlebnis (Das Jerry dazu nutzen wird, endlich einmal im Kino den “Herrn der Ringe” zu sehen). Pepsi konnte sich zum Wochenausklang um $ 0.03 verbessern und schloss bei. $ 50.12.
Gruss aus New York, das US-Aktien Team der DG European Securities, Claudia, Andrew und Jerry
Disclaimer: Die vorangegangenen Marktbeobachtungen und Aktienbesprechungen basieren auf den subjektiven Einschätzungen der Mitglieder des US-Aktienteams der DG European Securities und sind ohne jede Gewähr sowie ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Das Risikoprofil eines jeden individuellen Investors ist verschieden. Anleger sollten vor der Tätigung von Investitionsentscheidungen den Anlageberater ihrer Bank um zusätzliche Informationen bitten und das angedachte Investment auf ihre Risikotoleranz hin überprüfen lassen. Weitere Informationen zu den Weltfinanzmärkten finden Sie auf www.dzbank.de, www.wgzbank.de, sowie auf www.union-investment.de
Quelle: Finanzen.net / -red-