Wenn Gerhard Schröder als Ex-Jurist oder Walter Riester als ehemaliger Gewerkschaftsfunktionär ihre Schwierigkeiten haben, sich in volks- und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge hineinzudenken, ist das noch verzeilich. Nicht aber bei einem Top-Manager aus der Wirtschaft. Peter Hartz will den Mittelstand nun mit vergünstigten Krediten dazu animieren, mehr Leute einzustellen. Dies suggeriert, daß die kleinen und mittelständigen Unternehmen gar keine neuen Arbeitsplätze schaffen wollen. Falsch: Sie können es nicht, weil mit den Steueren und Abgaben die Arbeit zu teuer geworden ist und gleichzeitig nicht genug Aufträge hereinkommen.
So lange die rot-grüne Bundesregierung und ihre Berater das nicht begreifen, wird es mit der deutschen Konjunktur weiter den Bach runtergehen.
Schröder wird den Leuten doch nicht weis machen wollen, daß 18500 Firmenpleiten und damit einhergehende 134000 verloren gegangene Arbeitsplätze allein im ersten Halbjahr vor allem auf "außenwirtschaftlichen Verwerfungen" zurückzuführen sind. Wären die wirklich so schwer, müßten auch andere Industriestaaten in die Knie gehen. Doch bei ihnen läuft der Konjunkturmotor auf wesentlich höheren Touren.
Das Wort des Bundeskanzlers steht im krassen Gegensatz zu einer ganzen Reihe von Fakten, die dafür sprechen, daß die Wirtschaftsmisere vor allem hausgemacht
ist.
12.9.02 Kommentar gelesen in einer seriösen Tageszeitung
So lange die rot-grüne Bundesregierung und ihre Berater das nicht begreifen, wird es mit der deutschen Konjunktur weiter den Bach runtergehen.
Schröder wird den Leuten doch nicht weis machen wollen, daß 18500 Firmenpleiten und damit einhergehende 134000 verloren gegangene Arbeitsplätze allein im ersten Halbjahr vor allem auf "außenwirtschaftlichen Verwerfungen" zurückzuführen sind. Wären die wirklich so schwer, müßten auch andere Industriestaaten in die Knie gehen. Doch bei ihnen läuft der Konjunkturmotor auf wesentlich höheren Touren.
Das Wort des Bundeskanzlers steht im krassen Gegensatz zu einer ganzen Reihe von Fakten, die dafür sprechen, daß die Wirtschaftsmisere vor allem hausgemacht
ist.
12.9.02 Kommentar gelesen in einer seriösen Tageszeitung