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Gute Aktion bei Bear Stearns

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Steigender DAX-Kurs 5,00 10,01 20,00
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Beiträge: 75
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Bear Stearns kein aktueller Kurs verfügbar
 
Libuda:

Gute Aktion bei Bear Stearns

12
14.03.08 15:57
Wichtig ist dass Pleite-Bängster von der Bildfläche verschwinden - und besonders wichtig, dass für sie privat keine Kohle mehr übrig bleibt.

Leider hat man das bei der IKB noch nicht gemacht. Frage an Frau Müller-Matthäus: Haben Sie schon die ehemaligen Vorstandsmitglieder der IKB auf Schadenersatz verklagt? Logischeweise nein, und dicke Pensionen und Abfindungen haben die auch noch eingestrichen. Kein Staatsanwalt erhebt Anklagen wegen Untreue - wie das eben in einer Bananenrepublik üblich ist.

Die Amis stecken Wirtschaftsgängster wenigstens für lange Zeit in den Knast.

Ich habe ja schon seit Jahren gefordert: Pleite-Banken pleite gehen lasssen, damit die Kriminellen, die das angerichtetet haben, ihre dicken Pensionen verlieren und den Schaden aus dem Privatvermögen der Bängster einklagen (nur so bekommt das Problem des Moral Hazard in den Griff), die Notenbank übernimmt die Pleite-Banken, saniert sie und reprivatisiert sie wieder.
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Maxgreeen:

Weitere Kandidaten scheissen sich gerade

3
14.03.08 15:59
in die Hose oder suchen sich ein Seil
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Libuda:

Hoffentlich lernt man über den Weg über

8
14.03.08 16:11
seine Irrtümer. Ich fordere ja auf diversen Board schon Jahre mehr Regulierung im Bankenbereich. Kenneth Rogoff, der ehemalige Chefvolkswirt von J.P. Morgan und jetziger Weltbank-Vize, hat in einer interessanten Studie über Finanzkrise gerade eine mich nicht überraschende Entdeckung gemacht. Den letzten sechs größeren Finanzkrisen gingen jeweils starke Deregulierungen auf den Finanzmärkten voraus.

Insofern hat die momentane Krise enorm Positives: Die Schreihälse, die das Schaffen von mehr Unsicherheit durch Deregulierung der Finanzmärkte als Marktwirtschaft verkauften um mit Hilfe der Unsicherheti Kohle zu machen, werden enttarnt. Klar wird: Mehr Regulierung im Finanzbereich schafft bessere Rahmenbedinungen in Form von mehr Sicherheit für die Marktwirtschaft - Röpke und Ehrhardt haben das einmal für das Prosperien einer Wirtschaftschaft mit der Verstetigung der Erwartungen in Worte gekleidet.
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Pichel:

Drecksbude

9
14.03.08 16:14
"In den vergangenen Tagen hatte es wiederholt Gerüchte an den Finanzmärkten gegeben, Bear Stearns habe Liquiditätsprobleme. Ein Grund dafür seien gestiegene Kosten zur Absicherung von Schulden. Ein führender Manager des Konzerns hatte am 10. März die Gerüchte als "absolut lächerlich" zurückgewiesen. Am 12. März hatte Bear Stearns erklärt, das Institut habe genügend Liquidität und man sei mit den Gewinnschätzungen der Analysten für das erste Quartal zufrieden." Quelle: HANDELSBLATT  
Gruß Pichel
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Libuda:

Wichtig ist, das es den Bängstern aus

9
14.03.08 18:09
den Drecksbuden mit Haftungsklagen an das private Vermögen geht und sie nicht noch auch Zig Millionen Abfindungen kassieren. Es ist Zeit, dass hier die Staatsanwälte eingreifen und diese Kohle wegen Untreue zurückholen - ich gehe davon aus, dass die USA das schaffen, bei uns wird die schlimme Brut wahrscheinlich (wie immer)ungeschoren davonkommen.

Ich kann jedenfalls nicht nachvollziehen, warum noch keine Staatsanwaltschaft in dieser Hinsicht in Sachen IKB tätig geworden ist.
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Libuda:

Rendite-Lügner von Hedge-Fund in den Knast

 
14.03.08 20:27
Veröffentlicht eine kleine Sparkasse falsche Zinsangaben, kommt der Staatsanwalt. Die Interessenvertretungen von Hedge-Funds dürfen dagegen lügen, dass sich die Balken biegen, ohne dass sich darum auch nur ein Schwein kümmert.

Zu was wird der Totalverlust von Hedge-Funds führen? Die von den dreisten unanständigen Verbandslügner veröffentlichen Renditen steigen. Wie das, werdet Ihr fragen? Ganz einfach, die Pleite-Fonds mit minus 100% Verzinsung werden aus der Statistik genommen.
Antworten
Stöffen:

Libuda, der Pharisäer

3
14.03.08 20:48
Solange die Hedge-Fonds-Bängster die Märkte, in denen du Papiere hältst, nach oben pumpen, ist alles in bester Ordnung.
Wenn das Spielchen dann mal wieder gerade nicht funktioniert, dann aber rasch an den Pranger mit ihnen.
Das üblich interessensgelenkte Gequacke!
Antworten
Libuda:

Dass Hedge-Funds Papiere nach oben pumpen

 
14.03.08 23:31
glauben nur Klein-Erna und Stöffen. Hedge-Funds schaffen Unsicherheit und sind daher Gift für die Aktien-Märkte. Seite dem verstärkten Auftreten von Hedge-Funds sind die Aktienbewertungen auf das niedrigste Niveau in den letzten 100 Jahren gesunken, wenn man die drei entscheidenden Größen "KGV", "Gewinnwachstum" und "Realer Kapitalmarktzins" heranzieht.

Je mehr Hedge-Funds hopps gehen, desto besser ist das für die Aktienmärkte.
Antworten
J.B.:

aha

6
15.03.08 03:05
Junge, Junge

Weißt Du überhaupt noch, was Du so postest???

Auf der einen Seite bist der Meinung, dass der Dax auf 10K steigen wird. Und auf der anderen Seite wetterst gegen die Investmentbanken.....wie passt das zusammen??

Zur Erklärung: Bear Stearns ist die kleinste, der großen Investmentbanken. Aber, wenn die Pleite gehen, dann kannst Dir Dax 6K aufmalen. Wieso? Nun, die haben einige Milliarden in Aktien und diese werden dann zu Geld gemacht. Rumps, vorbei mit der Freude....

Also, die Banken sind unsere Freunde........
J.B.
Antworten
Libuda:

Was sollen Deine Pauschalurteile

2
15.03.08 11:00
indem Du alle Banken in einen Topf wirfst.

Fakt ist, dass viele Aktivitäten Invesmentbanken in den letzten 10 Jahren, den Wohlstand der Weltbevölkerung negativ beeinflusst haben. Ein wesentlicher Punkt war, dass sie mit überzogenem Zocken Unsicherheit produziert haben - wer Unsicherheit produziert schadet Investitionen und Wachstum und damit den Aktienkurse gleich doppelt: die Gewinne wachsen weniger stark und und die Risikenprämien, die dem sicheren Kapitalmarktzins zugefügt werden steigen (was die auf den heutigen Zeitpunkt abgezinsten zukünftigen Gewinne - nichts anderes sind Aktienkurse - niedriger macht).

Das von mir beschriebene Wirken der Investmentbängster ist auch der wesentliche Faktor für die niedrigste Bewertung von Aktien in den letzten 100 Jahren, wenn man sie zum realen Kapitalmarktzins in Beziehung setzt. Erst eine Entmachtung, Bändigung und ein Zurückschneiden der teilweise kriminellen sich selbst bedienenenden Investmentbängster-Gang wird die Unsicherheit verschwinden lassen und die Risikoprämien reduzieren. Da wir momentan zumindest bei Aktien die größte Risikoaversion nach dem zweiten Weltkrieg haben, ist viel Platz nach oben - mein Kursziel für den DAX von 10.172 für Ende des Jahres geht auch nur von einem ersten Schritt beim Abbau der Risikoaversion aus. Und wichtigste Voraussetzung für einen Abbau der Risikoaversion ist eine Entmachtung, Bändigung und ein Zurückschneiden der Investmentbängster.

Sicher ist der Paulson von Goldman Sachs nicht der richtige Mann für diese Aufgabe, das ist so, als ob man einem Gehilfen des Teufels den Auftrag gibt, das Feuer in der Hölle zu löschen. Da Paulson aber nur noch wenige Monate im Amt ist, ist das ein weiterer positiver Faktor. Eine wichtige Rolle werden hier die Kontinentaleuropäer spielen müssen, die den Briten die Pistole auf die Brust setzen müssen: Entweder ihr geht gegen Eure Investmentbängster vor, die Kontinentaleuropa mit vielen Mätzchen ausrauben, oder ihr fliegt aus der EU - die Briten verdienen nichts anderes als die Liechtensteiner. Frau Merkel muss man da loben, denn die hat da gute Ansätze gezeigt, und kann vielleicht mit dem kommenden US-Präsidenten, wer immer das auch ist, zusammenarbeiten.
Antworten
Maxgreeen:

Ich würde das "Leerverkaufen" verbieten

 
15.03.08 11:23
99% der Marktteilnehmer würden gar nicht merken das ihnen etwas fehlt wenn es verschwunden ist.
Antworten
tom68:

Wie sich die Milliarden-Vernichter rausreden

5
15.03.08 11:42

US-BANKMANAGER

Wie sich die Milliarden-Vernichter rausreden  

Von Marc Pitzke, New York

Selten zuvor war der US-Kongress mit einer solchen Riege der Reichen konfrontiert: Manager amerikanischer Banken haben im Parlament ihren Kurs während der Kreditkrise verteidigt. Sie haben versagt, trotzdem kassiert - und finden das gerecht.

New York - Die Herren stehen wir Zinnsoldaten nebeneinander und heben die Hand zum Eid. Gemeinsam verdienten sie in den vergangenen fünf Jahren fast eine halbe Milliarde Dollar. Die Großkonzerne unter ihrer Regie setzten allein im letzten Halbjahr mehr als 20 Milliarden Dollar in den Sand. Dieser Widerspruch, der die Exzesse der US-Kreditkrise wohl besser versinnbildlicht als jede Statistik, war am vergangenen Freitag im Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses zu bestaunen.

Gute Aktion bei Bear Stearns 4093482

Ausschuss-Zeugen (von links): Ex-Citigroup-Chef Prince, Citigroup-Aufseher Parsons, Ex-Merrill-Lynch-Chef O'Neal, Merrill-Lynch-Manager Finnegan, Countrywide-Gründer Mozilo AFP  Ausschuss-Zeugen (von links): Ex-Citigroup-Chef Prince, Citigroup-Aufseher Parsons, Ex-Merrill-Lynch-Chef O'Neal, Merrill-Lynch-Manager Finnegan, Countrywide-Gründer Mozilo  Bei den Herren handelte es sich um die Ex-Vorstandsvorsitzenden der Finanzhäuser Merrill Lynch und Citigroup , Stanley O'Neal und Chuck Prince, sowie den Noch-Chef der größten US-Hypothekenbank Countrywide Financial , Angelo Mozilo.

Es war das erste Mal überhaupt, dass die drei Top-Akteure der Finanzkrise seit deren Beginn in einem Raum waren. Der Ausschuss hatte sie vorgeladen, um die "zwei unterschiedlichen, wirtschaftlichen Realitäten in unserem Land" auszuleuchten, wie es der Demokrat Henry Waxman sagte, der Vorsitzende des Gremiums: Die Konzerne taumelten ins Verderben - während ihre Bosse dafür sogar noch belohnt wurden.

"Die meisten Amerikaner leben in einer Welt, in der Versagen reale wirtschaftliche Konsequenzen hat", schimpfte Waxman zum Auftakt der Sitzung, in der die Manager mehrere Stunden lang in die Zange genommen wurden. "Doch die Spitzenmanager unserer Nation scheinen nach anderen Regeln zu leben."

Der Sturz des "American Dream Builders"  

Diese Sonderregeln offenbarte die Anhörung nun auf besonders deutliche Weise - mit den Worten der hochkarätigen Abzocker selbst. Es waren Ausreden, Ausflüchte, Rechtfertigungen. Und sie klangen wie Hohn in einem Land, das unaufhaltsam in eine Rezession rutscht.

Dass US-Spitzenmanager überbezahlt sind, ist eigentlich ja nichts Neues. "Business Week" spricht von der "Ära der Steroide" - in Anspielung auf die aufsehenerregenden Anhörungen zum Doping im US-Baseball, die kürzlich vor demselben Ausschuss stattfanden.

Doch was genau sich dabei hinter den Fassaden der Finanztürme abspielt, welches elitäre Denken dem zu Grunde liegt, das wurde hier spektakulär klar: Die "Master of the Universe", wie Tom Wolfe sie schon 1987 in seinem Wall-Street-Schlüsselroman "Fegefeuer der Eitelkeiten" titulierte, leben, denken und handeln in einer völlig eigenen Kunstwelt.

Zum Beispiel der 69-jährige Countrywide-Chef Mozilo. Der dauergebräunte, weißhaarige Metzgersohn, den sie einst den "American Dream Builder" nannten, war der einzige der Vorgeladenen, der seinen Job noch hat. Wenn auch nicht mehr lange: Countrywide ist so angeschlagen, dass es nun von Bank of America geschluckt wird. Sobald die im Januar beschlossene Übernahme perfekt ist, muss Mozilo abtreten.

22 Millionen Dollar als Notdürftigstes

Allein 2007 machte Countrywide 1,6 Milliarden Dollar Miese. Die Aktie verlor 80 Prozent ihres Wertes. Nach verschiedenen Berichten vom Wochenende nahm darüber hinaus nun auch das FBI Betrugsermittlungen gegen Countrywide auf. Die internen Firmenakten, die Countrywide dem Ausschuss zähneknirschend vorlegte, zeigen aber eine ganz andere Seite der Münze.   Zur gleichen Zeit bekam Mozilo von seinem Verwaltungsrat ein Grundgehalt von 1,9 Millionen Dollar zugesprochen, plus 20 Millionen Dollar in Aktienoptionen. Insgesamt hat er als Vorstandschef seit 1998 rund 250 Millionen Dollar eingestrichen. Allein im vorigen Jahr, als die Kreditkrise richtig losbrach, stieß er Aktien im Wert von 121 Millionen Dollar ab.

Mozilos versuchte, diese Diskrepanz vor dem Ausschuss als klassisches Beispiel des "amerikanischen Traums" zu porträtieren. Er habe Countrywide zusammen mit seinem Partner David Loeb "in der Küche seiner New Yorker Wohnung" gegründet, sagte er. "Wir hatten einen gemeinsamen Traum." Er habe der Company sein "ganzes Leben gewidmet".  Die Unsummen, die er dafür bekam, seien an seiner Leistung orientiert gewesen: "Wenn es unserer Firma gut ging, ging es mir gut." Jede Kritik sei "gröblich übertrieben". So habe er 2007 keinen Bonus erhalten und verzichte bei der Übernahme durch Bank of America auch "freiwillig" auf eine Abfindung. Oder anders herum: Die fast 22 Millionen Dollar, die ihm jetzt dennoch gezahlt wurden, sind nur das Notdürftigste.

"Glück, harte Arbeit und Chancen"

Wie sehr Mozilo freilich nach jeder weiteren Extraleistung gierte, enthüllte ein internes Memo, das der Ausschuss auftrieb. Da drohte Mozilo in einer Email im Oktober 2006, den Konzern zu verlassen und 36 Millionen Dollar Abfindung einzufordern, wenn ihm das Board nicht sofort genügend "Respekt und Anerkennung" zolle - sowie gewisse Sonderwünsche erfülle. Etwa "Reisen mit dem Privatflugzeug auf Kosten der Company".  Mit dem Memo konfrontiert, demonstrierte Mozilo Betretenheit: "Ich bitte um Entschuldigung. Ich bedauere diese Worte." Dafür, trotzdem weiter abkassiert zu haben, während seine Kunden ins Elend gestürzt wurden, entschuldigte er sich aber nicht.

Eine ähnliche Haltung zeigte Ex-Merrill-Lynch-Chef O'Neal. Sein Brokerhaus verlor im letzten Jahr zehn Milliarden Dollar, der Aktienwert schrumpfte auf fast die Hälfte. O'Neal - der in seinen sechs Jahren als CEO mehr als 163 Millionen Dollar verdiente - musste im Oktober abtreten, handelte sich dazu jedoch eine clevere Lösung aus: Er wurde offiziell nicht gefeuert, sondern durfte freiwillig "in den Ruhestand treten", was ihm Anspruch auf ein Pensionspaket im Wert von 161 Millionen Dollar sichert.  Auch O'Neal spielte das herunter, und präsentierte sich lieber als Beispiel des "American Dreams": "Mein Großvater, James O'Neal, wurde 1891 als Sklave geboren." Alles, was er erreicht habe, "war das Resultat jener einzigartigen Kombination aus Glück, harter Arbeit und Chancen, wie es sie nur in diesem Land gibt.

"  Der "große Reibach"  

O'Neal führte noch ein anderes, häufig genutztes Argument an: Die anderen machten es ja genauso. "Die Finanzindustrie zahlt seit langem schon hohe Entlohnungen." Sein Gehalt stehe also "im Einklang mit dem Besoldungsniveau der Industrie".   Ach ja, und übrigens: Für das Subprime-Kreditdesaster sei er sowieso nicht persönlich verantwortlich: "Ich habe die täglichen Aspekte des Merrill-Geschäfts mit hypothekarisch gesicherten Wertpapieren nicht gemanagt."

Dass diese Vorstandsherren nicht die geringste Reue zeigen, merkte der Ausschuss auch an Chuck Prince, dem Ex-Chef der Citigroup. Wie Merrill Lynch verlor die größte US-Bank 2007 rund zehn Milliarden Dollar und fast die Hälfte ihres Aktienwerts. Prince dagegen bekam zum Abgang im November - ebenfalls als freiwilliger "Ruhestand" getarnt - 10,4 Millionen Dollar Bonus und 28 Millionen Dollar Aktienoptionen. Sowie weiter laufende Leistungen im Wert von 1,5 Millionen Dollar pro Jahr für die nächsten fünf Jahre. Inklusive Büro, Sekretärin und Chauffeur.

Prince nannte das nur "fair". Unter seiner Ägide habe Citigroup schließlich "etliche nennenswerte Erfolge" erzielt. Auch habe er "hart gearbeitet", um die Interessen des Managements mit denen der Shareholder "in Einklang zu bringen". Und dann sagte er etwas, was nahelegte, dass er seinen goldenen Fallschirm sogar eher als Schmerzensgeld betrachtet: "Es ist nie leicht, von einer Firma zurückzutreten, der man seine ganze Karriere gewidmet hat.

Am Ende der Sitzung blieb ein schaler Nachgeschmack - und das Gefühl, dass sich wenig ändern wird. "1980 verdienten Vorstandschef 40-mal so viel wie ein Durchschnittsarbeiter", sagte Waxman. "Heute bekommen sie 600-mal so viel." Zehn Prozent aller US-Konzerngewinne fließen inzwischen allein den CEOs zu - selbst wenn sie ihre Unternehmen ins Unheil stürzten.  Es ist eine alte Weisheit, an die kürzlich auch "Fortune"-Kolumnist Allan Sloan erinnerte: Die entthronten Chefs müssten eine Weile lang schlechte Presse erdulden, würden letztlich aber "den großen Reibach machen". Fazit: "Selbst wenn du an der Wall Street in Flammen aufgehst, darfst du das Geld noch behalten."

Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,540463,00.html

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.  Konrad Adenauer
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agathon:

Hi Leute.

 
15.03.08 12:14
ich kann Libuda´s Argumentation unter moralischem Aspekt absolut nachvollziehen. Leider hat die Wirtschaft aber mit Moral nichts mehr am Hut. Schon gar nicht die Finanzbranche.

Das war vor der "Profitmaximierungsepoche" mal anders.

Schade drum.

J.B. liegt also wohl mit seiner Erklärung richtig.

Nur nicht mit dem letzten Satz...
Antworten
Stöffen:

Flachschuss statt Flanke

3
15.03.08 12:32
In dem aktuellen FAZ-Artikel „Die dritte Welle der Finanzkrise“ wird wiederholt recht eindeutig aufgezeigt, mit welch gewaltigen Kredithebeln die Hedge-Fonds an den Märkten agieren und diese auch dementsprechend bewegen. Gemäß Libudas Statement aus #8 kann es aber nicht sein, dass Hedge-Fonds somit auch Märkte nach oben pumpen können. Von daher mal wieder statt einer schönen Libuda-Flanke ein tumber Flachschuss.

…..Am heftigsten stehen im Moment die Hedge-Fonds im Feuer. Sie haben – finanziert mit Krediten der Banken – in großen Stil in vermeintlich sichere Wertpapiere investiert. Das kann zum Beispiel so funktionieren: Mit 100 Millionen Euro Eigenkapital seiner Anleger kauft ein Hedge-Fonds Wertpapiere. Diese gibt er einer Bank als Sicherheit und erhält dafür 90 Millionen Euro Kredit. Mit diesem Geld kauft er wieder Wertpapiere, reicht sie wieder bei einer Bank ein, erhält 81 Millionen Euro Kredit – das Spiel lässt sich fortsetzen und führt zu einem gewaltigen Kredithebel. Mit wenig eigenem Geld lassen sich riesige Summen bewegen.

Nur so konnten die Hedge-Fonds ihre lange Zeit hohen Renditen erwirtschaften. Ein Fonds der Betreibergesellschaft Carlyle Capital zum Beispiel, dem gerade der Totalverlust droht, hat mit rund 670 Millionen Dollar eigenem Geld vermeintlich unbedenkliche Hypothekenanleihen der staatlich garantierten Immobilienfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae im Wert von fast 22 Milliarden Dollar gekauft. Die Kreditgeber erlaubten diesen 32-fachen Hebel, weil diese Papiere als nahezu ausfallsicher galten……

www.faz.net/s/...97AB2BD613A9880C80~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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Libuda:

Pump-Geschwätz ist Unfug

 
15.03.08 15:30
denn vor dem Auftreten der Hedge-Funds waren die Aktienbewertungen wesentlich höher, vor allem wenn man das in Relation zu den Kapitalmarktzinsen setzt. Den Anteil, den Hedge-Funds an der Marktkapitalisierung von Aktien halten, ist relativ gering - viele verwechseln das mit dem Handelsvolumen, der ist relativ hoch, weil sie laufen umschichten. Der durch den Aktienbesitz der Hedge-Funds entstandene Effekt der größeren Nachfrage ist sehr viel kleiner als der Effekt, der durch die von Hedge-Funds herraufbeschworenen Risiken auf Aktienkurse Drücken wirkt. Die von den Hedge-Funds mit heraufbeschworene Unsicherheit erhöht die Risikoprämien und somit die Diskontierungsfaktoren für zukünftige Gewinne von Unternehmen.

Sehen wir uns die Realität an, dann stellen wir fest, dass wir momentan im Verhältnis zu den realen Kapitalmarktzinsen das niedrigste Bewertungsniveau der letzten 100 Jahre haben. Vor ca. 50 Jahren, also Hedge-Funds noch in Abrahams Wurstkessel waren, waren die Aktienbewertungen bei ungefährlich gleichem niedrigen realen Kapitalmarktzinsniveau wie heute in etwa doppelt so hoch.
Antworten
Libuda:

Aufgeräumt werden muss vor mit diesem Unfug

 
15.03.08 15:35
wozu der jetztige Finanzminister Paulsen, Ex-Goldman-Sachs-Boss, nicht in der Lage ist. Diese kriminellen Selbstbedienungsorgien sollten die Staatsanwälte in Trab bringen.

"Am Ende der Sitzung blieb ein schaler Nachgeschmack - und das Gefühl, dass sich wenig ändern wird. "1980 verdienten Vorstandschef 40-mal so viel wie ein Durchschnittsarbeiter", sagte Waxman. "Heute bekommen sie 600-mal so viel." Zehn Prozent aller US-Konzerngewinne fließen inzwischen allein den CEOs zu - selbst wenn sie ihre Unternehmen ins Unheil stürzten.  Es ist eine alte Weisheit, an die kürzlich auch "Fortune"-Kolumnist Allan Sloan erinnerte: Die entthronten Chefs müssten eine Weile lang schlechte Presse erdulden, würden letztlich aber "den großen Reibach machen". Fazit: "Selbst wenn du an der Wall Street in Flammen aufgehst, darfst du das Geld noch behalten."

Vor allem den Flaschen sollte man wegen Untreue das Geld wieder abnehmen und ab mit ihnen nach Sing-Sing, denn meist haben sie auch noch was verbrochen.
Antworten
Libuda:

Wenn dieser Sau-Stall ausgemistet ist

 
15.03.08 15:40
werden wir auch bei Aktien wieder Bewertungsniveaus sehen, die mit den realen Kapitalmarktzinsen besser korrespondieren.


Daher ist die jetzige Krise ein idealer Kaufzeitpunkt. Zumindest ein wenig wird ausgemistet, vor allem wenn Bush und seine marktgläubigen Ku-Klux-Clan-Neocons mit ausgemistet werden und die Kontinentaleuropäern mit den Briten, die die Schutzpratrone der wohlstandsabsaugenden Bängster sind, endlich umspringen wie mit den Liechtensteiner und hoffentlich bald auch mit den Schmarotzern aus der Schweiz.  
Antworten
J.B.:

@#10

 
15.03.08 17:55
Was sollen Deine PauschalurteileGute Aktion bei Bear Stearns 4094186 #000000" href="http://www.ariva.de/board/user.m?id=Libuda" rel="nofollow" class="showvisited">Libuda 15.03.08 11:00 Gute Aktion bei Bear Stearns 4094186Gute Aktion bei Bear Stearns 4094186

 

indem Du alle Banken in einen Topf wirfst. Lol, ich glaub, Du verstehst da was falsch. Da "zocken" nicht nur die Investmentbanken sondern angefangen von der kleinsten Stadtsparkasse bis hin zu den Großbanken sind da alle sehr aktiv.

Fakt ist, dass viele Aktivitäten Invesmentbanken in den letzten 10 Jahren, den Wohlstand der Weltbevölkerung negativ beeinflusst haben. Ein wesentlicher Punkt war, dass sie mit überzogenem Zocken Unsicherheit produziert haben - wer Unsicherheit produziert schadet Investitionen und Wachstum und damit den Aktienkurse gleich doppelt: die Gewinne wachsen weniger stark und und die Risikenprämien, die dem sicheren Kapitalmarktzins zugefügt werden steigen (was die auf den heutigen Zeitpunkt abgezinsten zukünftigen Gewinne - nichts anderes sind Aktienkurse - niedriger macht). Hmmm, ich bin auch kein Freund gewisser Aktivitäten, aber das war in der Geschichte der Menschheit nie anders. Wo Geld ist, da ist folglich Macht und diese wird dann halt auch missbraucht. Aber das Problem auf die Investmentbanken alleine abzuwälzen, ist ein wenig zu billig. Der Fisch fängt immer beim Kopf zu stinken an, das heißt: Die gesetzlichen Voraussetzungen waren/sind zu mangelhaft und der ökomonische Weitblick der entsprechenden Verantwortlichen, seitens der Regierung so wie der Notenbank war entweder bewusst getrübt oder es war/ist einfach nur totale Unfähigkeit. Die Investmentbanken u.a. haben nur das gemacht, was sie machen "mussten". Die Börse erzeugt einen extremen Erfolgsdruck und wenn das Kapital vorhanden und auch noch "frei" ist, wird es möglichst gewinnbringend eingesetzt.

Das von mir beschriebene Wirken der Investmentbängster ist auch der wesentliche Faktor für die niedrigste Bewertung von Aktien in den letzten 100 Jahren, wenn man sie zum realen Kapitalmarktzins in Beziehung setzt. Erst eine Entmachtung, Bändigung und ein Zurückschneiden der teilweise kriminellen sich selbst bedienenenden Investmentbängster-Gang wird die Unsicherheit verschwinden lassen und die Risikoprämien reduzieren. Da wir momentan zumindest bei Aktien die größte Risikoaversion nach dem zweiten Weltkrieg haben, ist viel Platz nach oben - mein Kursziel für den DAX von 10.172 für Ende des Jahres geht auch nur von einem ersten Schritt beim Abbau der Risikoaversion aus. Und wichtigste Voraussetzung für einen Abbau der Risikoaversion ist eine Entmachtung, Bändigung und ein Zurückschneiden der Investmentbängster. Aha, Ich sag mal, Du machst es Dir zu einfach, wenn Du nur die Investmentbanken niedermachst. Versuch einmal das gesamte Bild zu sehen und dann bleiben nur 2. Schlüße übrig. Bin schon gespannt, ob Du dazu im Stande bist??


Sicher ist der Paulson von Goldman Sachs nicht der richtige Mann für diese Aufgabe, das ist so, als ob man einem Gehilfen des Teufels den Auftrag gibt, das Feuer in der Hölle zu löschen. Da Paulson aber nur noch wenige Monate im Amt ist, ist das ein weiterer positiver Faktor. Eine wichtige Rolle werden hier die Kontinentaleuropäer spielen müssen, die den Briten die Pistole auf die Brust setzen müssen: Entweder ihr geht gegen Eure Investmentbängster vor, die Kontinentaleuropa mit vielen Mätzchen ausrauben, oder ihr fliegt aus der EU - die Briten verdienen nichts anderes als die Liechtensteiner. Frau Merkel muss man da loben, denn die hat da gute Ansätze gezeigt, und kann vielleicht mit dem kommenden US-Präsidenten, wer immer das auch ist, zusammenarbeiten. Lol, wieder nur die primitive Schiene. Mag sein, dass der Paulson nicht die beste Wahl war, aber auch nicht die Schlechteste. Was die Briten angeht, hast Du sicher zum Teil recht, aber auch wenn die britischen Investmentbänker aus der Eu raus wären, würde das nicht viel bringen. Geld setzt sich über fast alle Grenzen hinweg.

Und was die Lichtensteiner angeht, da hast Du auch wieder nichts begriffen. Das Problem liegt wo anders, warum flüchtet das Geld??

J.B.
Antworten
Libuda:

Gutes Staatshandeln ist gefragt

 
16.03.08 01:22
Wenn wir uns einmal das ansehen, was J.B da schreibt, dann könnte man fast vermuten, dass er der Westerwelle ist:

"Hmmm, ich bin auch kein Freund gewisser Aktivitäten, aber das war in der Geschichte der Menschheit nie anders. Wo Geld ist, da ist folglich Macht und diese wird dann halt auch missbraucht. Aber das Problem auf die Investmentbanken alleine abzuwälzen, ist ein wenig zu billig. Der Fisch fängt immer beim Kopf zu stinken an, das heißt: Die gesetzlichen Voraussetzungen waren/sind zu mangelhaft und der ökomonische Weitblick der entsprechenden Verantwortlichen, seitens der Regierung so wie der Notenbank war entweder bewusst getrübt oder es war/ist einfach nur totale Unfähigkeit. Die Investmentbanken u.a. haben nur das gemacht, was sie machen "mussten". Die Börse erzeugt einen extremen Erfolgsdruck und wenn das Kapital vorhanden und auch noch "frei" ist, wird es möglichst gewinnbringend eingesetzt."

Weil sich im Laufe der Geschichte gezeigt hat, dass man ohne Gesetze nicht auskommt, weil sich in der Steinzeit die Steinzeitmenschen die Köpfe einschlugen, und heute Investmentbängster bei der Maxmierung ihrer persönlichen Einkommen den Wohlstand der anderen 99,9% ruinieren braucht man eben ein gewisses Maß an Regulierung und keine Westerwelle-Sprüche zum Sonntag.
Antworten
NoTax:

Einstieg bei Bear Stearns droht zu platzen

 
16.03.08 08:48
Bear Stearns droht ein Milliardenausfall: Das Brokerhaus CITIC Securities will seine geplante Investition nicht mehr garantieren. Die schlechte Finanzlage und der dramatische Kurseinbruch der US-Investmentbank lassen die Chinesen an Bear Stearns zweifeln.

Shanghai - CITIC Securities überdenkt seine Pläne für einen Einstieg bei der angeschlagenen US-Investmentbank Bear Stearns

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,541743,00.html
Antworten
Libuda:

Vermutlich wollen die Chinesen zu Laster

 
16.03.08 11:42
der Bear Stearns-Aktionäre bessere Konditionen herausschlagen - zum Beispiel wesentlich mehr Anteile für ihre Milliarde.

Da kann ich den Chinese nur Recht geben, denn wichtig ist, dass für die Stear Bearns-Aktionäre nichts übrig bleibt. Aus diesem Grunde würde ich es auch für besser halten, wenn die FED oder der Staat Bear Stearns übernehmen (ohne einen Cent für die Aktionäre) und die sanierte Bank bzw. sanierte Aktiva anschließend wieder privatisieren.

Ansonsten erleben wir den Aberwitz, dass die Bängster, die rausfliegen, auch noch dicke Abfindungen kassieren. Und Aktionäre müssen so erzogen werden, dass sie mit Bängstern so umgehen, wie sie das mit Bängstern so gehört.
Antworten
Malko07:

Ich bin bass erstaunt. Vor einigen

8
16.03.08 11:53
Monaten gab es angeblich noch keine Schulden- und Bankenkrise und die Gewinne der Banken würden weiter explodieren. Und nun sollen die "Bängster" hinter Schloss und Riegel. Wie schnell sich doch die Aussagen ändern.
Antworten
Libuda:

Im Gegensatz wettere ich schon seit Jahren

2
16.03.08 12:19
gegen Investmentbängster unc bestimmte Formen von Hedge-Fonds und habe seit Jahren immer massiv vor einem Engagement in Investmentbanken gewarnt, da ich deren Geschäftsmodell in großen Teil nicht als nachhalig betrachte. Im Gegensatz zu Dir, bin ich aber doch in Lage (auch wenn Eigenlob stinkt) die Welt durch eine differnziertere Brille zu sehen. Denn von einer allgemeinen Schuldenkrise zu sprechen ist absurd, beispielsweise haben die US-Unternehmen ihre Verschuldung in den letzten fünf Jahren massiv gesenkt - und daher sieht ja auch so gelassen auf das verzweifelte Treiben der Investmentbängster und einiger nicht weniger schlimmen Vögel in der Hedge-Funds-Branche zurück.

Wir erleben momentan eine überaus positive Entwicklung: Kredite fließen zu Unternehmen, die es sich leisten können, und landen nicht mehr bei zweifelhaften Scharlatanen. Als Gesamtergebnis ergibt sich, dass die Kreditaufnahme durch die Unternehmen in den letzten Monaten übrigens weltweit gestiegen ist - und zwar in allen Regionen: USA, Europa und Asien.
Antworten
Libuda:

Fremdkapitalfinanzierung der Unternehmen ist

2
16.03.08 15:05
in den USA in den letzten zehn Jahren von 55% auf 40% gefallen. Und das unterzeichnet die extreme gute Situation der Unternehmen noch gewaltig, da in dieser Zahl nicht der gigantische Cash-Aufbau von schuldenfreien Unternehmen wie Microsoft, Google oder andere Technologieriesen enthalten ist, die aus Risikogründen nie mit Fremdkapital gearbeitet haben.

Auch die Verschuldung der privaten Haushalte ist in den letzten zehn Jahren weit weniger dramatisch gewachsen, als uns das die Anbeter des Weltuntergang vorbeten, nämlich gerade einmal von 45% auf 60% des Nettovermögens. Rechnet man den dramatischen Anstieg der Eigentumsqoute im Immobilienbereich heraus (den Schulden stehen entsprechende Gegenwerte gegenüber), hat sich an der Verschuldung der Amis fast nichts geändert.

Da gleichzeitig die Verschuldung des Staates in den letzten zehn Jahren stark zurückgefuhrt wurden (Schuldenquote = Anteil der Staatsschulden am BIP), hat sich in den letzten zehn Jahren an der Gesamtverschuldung nichts geändert. Wie alle 4-5 Jahre kommt es nun aber vor, dass sich in einzelnen Sektoren verzockt wird. Die momentanen Probleme ergeben sich dadurch, dass dies der Bankenbereich ist - aber mit einer besonnenen handelnden Notenbank (und Barnanke arbeitet sehr gut) sind Turbulenzen beherrschbar und derartige Zeiten günstige Einstiegsgelegenheiten, da die Aktienkurse in den letzten 100 Jahre im Vergleich zum realen Kapitalmarktzinsen auf dem günstigsten Niveau überhaupt sind.  
Antworten
MikeOS:

@11: Ich würde das Leerverkaufen auf keinen Fall

 
16.03.08 15:20
verbieten.
Es verhindert, dass sich ungehemmt Spekulationsblasen in einzelnen Assetklassen überdimensional ausdehnen. Von daher sind Hedgefonds, bekannt durch ihr Shortselling, trotz ihrer auf diesem Gebiet sehr bescheidenen Erfolge, für die Kapitalmärkte sehr wichtig.
Antworten
oljun80:

Neben Bear Sterns werden drei weitere große Investmenthäuser ihre .

 
16.03.08 15:30
HANDELSBLATT, Sonntag, 16. März 2008, 14:37 Uhr
Börsianer fürchten böse Überraschungen
Ausblick Wall Street

Mit einer der größten US-Investmentbanken im Überlebenskampf dürfte sich in der kurzen Börsenwoche vor Ostern das Auf und Ab an den US-Aktienmärkten noch verstärken. Mit Spannung werden die Erklärungen des Finanzhauses zu seiner Geschäftslage erwartet. Doch gebannt blicken die Börsianer vor allem auf die Fed.

HB NEW YORK. Neben Bear Sterns werden drei weitere große Investmenthäuser ihre Quartalszahlen vorlegen. Am Freitag hatte die Fed zusammen mit der Bear-Stearns-Konkurrentin JPMorgan Chase der Bank mit einer Finanzspritze unter die Arme gegriffen. Bear Sterns hatte erklärt, dass sich in den vorangegangenen 24 Stunden die Liquiditätspositionen "signifikant verschlechtert" hätten.

Von noch größerem Interesse für den Markt wird aber die Zinsentscheidung der Fed sein, deren Offenmarktausschuss am Dienstag tagt. Es wird mit einer weiteren Senkung der Leitzinsen gerechnet, möglicherweise um bis zu 100 Basispunkte. Damit könnte die Fed einen kräftigen Impuls in die Wirtschaft senden, die viele Experten inzwischen in einer Rezession sehen.

Interessant dürfte dabei nicht nur die Zinsentscheidung werden, sondern auch die Erklärung der Fed dazu, sagte Hugh Johnson, Chief Investment Officer von Johnson Illington Advisors in Albany, New York.

Wenn die Federal Reserve an diesem Dienstag (18. März) den Leitzins neu justiert, stecken die Währungshüter in der Klemme: Zwar geben ihnen die zahmsten Inflationsdaten seit einem halben Jahr vielleicht Spielraum, den Zins über die erwarteten 0,5 Prozentpunkte hinaus zu stutzen. Darauf hoffen die Märkte. Andererseits könnte ein allzu satter Einschnitt als Gleichgültigkeit der US-Währung gegenüber verstanden werden.

Die Europäer beklagen sich eifrig über die Dollarschwäche. Aber wollen sie, dass die Federal Reserve die US-Konjunktur ignoriert, um dem Dollar zu helfen? Die Antwort ist nein", sagte Ted Truman vom Peterson-Wirtschaftsinstitut dem "Wall Street Journal". Stutzt die Fed zu zaghaft, prognostiziert der Währungsexperte, könnte die Wirtschaft hinterher noch schwächer dastehen, was die Zinsen noch weiter nach unten treibe und den Druck auf den Dollar erhöhe.




Globales Marktgeschehen
Antworten
Libuda:

Ich bin auch gegen ein Verbot von Leerverkäufen

 
16.03.08 17:46
weil sie wie MikeOS richtig anführt, Blasenbildung entgegenwirken können. Ich habe aber bewusst das Wort "können" benutzt - denn das mit dem Entgegenwirken in Sachen Blasen tritt nur ein, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden.

Zunächst einmal ist hier die Transparenz anzuführen. In den USA gibt es zwar Transparenzregeln, die sogar etwas verbessert wurden, die aber bei weitem nicht ausreichen. Bis vor kurzem wurden dort die am 15. eines Monats bestehenden Leerverkäufen in einer Aktie veröffentlicht - allerdings 10 Bankarbeitstage später. Seit wenigen Wochen werden jetzt nicht nur die Bestände am 15. erfasst, sondern auch am Monatsende. Das reicht aber bei weitem nicht aus. Ausreichende Transparenz existiert nur dann, wenn in einem Internetverzeichnis sofort der jeweilige Stand an Leerverkäufen einsehbar. Das hat die die Wahlen schmierende Lobby von Investmentbängstern und die nicht weniger schlimmen Akteure aus den Hedgefunds verhindert - eigentlich eine Ungeheuerlichkeit, denn zur Marktwirtschaft gehört nun einmal Transparenz. Viel schwerwiegender ist allerdings, dass in den USA diese Meldepflicht nur auf dem Papier steht, weder die SEC kontrolliert die Broker, ob sie ordentlich melden - und daher kontrollieren die US-Broker auch gar nicht erst nach, ob ein Leerverkauf vorliegt (Motto: Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiß).

Leerverkäufe ohne Wertpapierleihe sind bis auf wenige Ausnahmen zwar verboten, aber bei manchen Aktien in den USA sind sie umfangreicher als die gedeckten - und hinzu kommt, dass verbotene Geschäfte logischerweise nicht in den offiziellen Shortselling-Zahlen auftauchen. Ich habe mit Spezialisten gesprochen, die mir versichert haben, dass die SEC das mit ganz bescheidenen Programmroutinen überprüfen könnte - aber sie will nun eben nicht (vermutlich auf Bush und Paulsons Weisungen nicht) die Investmentbängster und Hedgefund-Gängster beim Betrügen stören.
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zukunftsolar:

Bear Stearsn in 2-3 Jahren

 
16.03.08 18:27
Was meint ihr, würde es sich lohnen in Bear Stearns zu investieren? Wie groß ist die Gefahr das der Wert noch weiter absinkt?
Antworten
Enna:

ReutersHousing group challenges Fed's Bear Stearn

 
16.03.08 19:02
s deal



biz.yahoo.com/rb/080316/bearstearns_fed_challenge.html?.v=1
Antworten
Enna:

Short selling / naked short selling

 
16.03.08 19:42
Cool erklärt und informativ, wirklich lohnenswert! - und leider totally English.


www.businessjive.com/
Antworten
MikeOS:

Bear Stearns gehört zu den Kandidaten, die verstaa

 
16.03.08 19:44
tlicht werden könnten. Ob es Sinn macht da jetzt einzusteigen, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Antworten
Libuda:

Das Problem mit den Leerverkäufen sind

 
16.03.08 21:40
nicht die gesetlich zulässigen, also die auf der Basis einer Wertpapierleihe, die man auch beibehalten sollte, sondern das ungesetzliche nackte Shorten, das es beispielsweise möglich macht, das Zehnfache der existierenden Aktien leer zu verkaufen.

Vermutlich auf Anweisung von höchster Stellen, denn Bush und Chenney haben in dieser Hinsicht auch enormen Dreck am Stecken, finden hier keinerlei Kontrollen der SEC statt. Welch schlimmer Vogel der Vizepräsident Chenney ist, wird ja in der letzten Zeit immer deutlicher. Es kristalliert sich immer mehr heraus, dass der Irak-Krieg nur stattgefunden, um Cheneys Firma Haliburton Geschäfte zuzuschanzen und die US-Ölkonzerne in eine bessere Position zu bringen. Wieviel Menschenleben das gekostet hat und wieviel Geld zudem, wissen wir alle. Die Vorfahren von Chenney, für die galt, ein Weißer = 1.000 Indianer, waren im Vergleich zu dem wohl schlimmsten Politiker nach einem Landsmann von uns, eigentlich noch ganz harmlos.

Und jetzt die gute Nachricht: Jeder Tag weniger Amtszeit von diesem schlimmer Finger steigert die Aktienkurse.
Antworten
Ölriese:

Der Kern des Finanzsystems schmilzt

 
16.03.08 22:08
Wolfgang Münchau: Der Kern des Finanzsystems schmilzt
von Wolfgang Münchau
Die Anzeichen für eine katastrophale Entwicklung der globalen Kreditkrise mehren sich. In den vergangenen Tagen haben wir einen guten Einblick bekommen, wie eine Kernschmelze im globalen Finanzsystem aussehen könnte.

ZUM THEMA

* Wilde Gerüchte um Bear Stearns (www.ftd.de/

Es waren bislang nur Einzelfälle, die uns bekannt geworden sind, etwa der des Hedge-Fonds Peloton Partners oder der Investmentgesellschaft Carlyle Capital und vielleicht eine Handvoll andere.

In den guten Zeiten - wir reden hier vom Frühjahr 2007 - investierten diese Gesellschaften in Wertpapiere mit einem sehr hohen Kredithebel. Ein Hedge-Fonds konnte sich ohne Schwierigkeiten das Fünffache seiner Einlagen beleihen. In einigen Fällen betrug der Kredithebel das 20-fache. Die Banken haben damals nicht so genau hingeschaut, welche Sicherheiten hinter diesen Investitionen steckten, denn man war schließlich Optimist.

Der Kredithebel ist der Antrieb für jede Blase der Finanzgeschichte. Wenn man immer nur mit dem eigenen Vermögen spekuliert hätte, dann wäre es nie zu den extremen Blasenbewegungen gekommen. Und da insbesondere die Kreditblase letztendlich darauf beruhte, Kredite in bislang nicht bekannter Größenordnung zu vergeben, ist diese Blase besonders groß.

Die Prozesse, die während der Blasenentwicklung am Werk waren, wirken nun in umgekehrter Form während des Abschwungs. Das ist nicht irrational, wie einige Banker oder Finanzvolkswirte behaupten, sondern eine völlig normale Gegenreaktion. Die Banken verlangen jetzt höhere Sicherheiten, die einige dieser Investoren nicht mehr aufbringen können.

Wachsender Druck auf Investmentfirmen

Hier sind zwei Prozesse am Werk, die diesen Teufelskreis beschleunigen. Der erste ergibt sich direkt durch die geringere Bewertung der Investitionen. Nehmen wir einmal an, ein Fonds und eine Bank haben sich darauf verständigt, dass der Fonds bei Investitionen 20 Prozent durch Einlagen der Investoren finanzieren muss und die restlichen 80 Prozent durch einen Kredit. Wenn der Wert der Investitionen fällt, dann sinkt die Eigenkapitalquote des Fonds unter die 20 Prozent. Um diese Quote wiederherzustellen, muss der Fonds Anteile aus dem Depot liquidieren. Da viele der zweifelhaften Wertpapiere im Gegensatz zu Aktien über keinen Marktpreis verfügen, war dieser Effekt zunächst nicht besonders groß, er wird aber zusehends wichtiger.

Der zweite Effekt besteht darin, dass die Banken entweder die Zinsen erhöhen oder dass sie von den Hedge-Fonds verlangen, ihre Eigenkapitalquoten zu erhöhen. Im Englischen spricht man von einem "Haircut". Fonds leihen sich das Geld in der Regel nicht über einen normalen Kredit, sondern über einen "Repo". Dabei kauft die Bank die Sicherheiten und kauft sie später mit einem Abschlag zurück. Bei einem Haircut wird dieser Abschlag erhöht.

Was wir momentan erleben, nennt man im Englischen "Haircut Contagion", also eine Verseuchung des Systems durch die von den Banken verlangte Erhöhung der Eigenkapitalmargen, die die Hedge-Fonds und andere Investitionsgesellschaften unter erheblichen Druck bringt. Die Situation ist aus Sicht der Banken verständlich. Die Banken stehen alle unter hohem Druck, ihre Risiken abzubauen. Die Neubewertung der eigenen Investitionen in dazu eingerichteten Zweckgesellschaften stand dabei zunächst im Vordergrund. Jetzt kommt die große Bereinigung im Kreditgeschäft.
Notenbanker am Rande der Verzweiflung

Das eigentlich Überraschende an der Kreditkrise war nicht so sehr, dass sie überhaupt ausbrach, sondern ihr anfänglicher Verlauf. Zunächst waren hauptsächlich nur die Banken selbst betroffen, die Zweckgesellschaften, die die schlechten Papiere aufgekauft haben, sowie der Geldmarkt. Viele Beobachter haben fest damit gerechnet, dass die Hedge-Fonds die Krise auslösen würden, dass sie sich mit ihren überhebelten Krediten die Luft abwürgen.

Doch genau das passierte nicht anfangs, sondern es geschieht jetzt mit einiger Verspätung. Es sieht jetzt wirklich so aus, als würde die Kreditkrise ihre volle prognostizierte Wucht entfalten. Wahrscheinlich wird noch die eine oder andere Bank über die Klinge springen - in dieser Woche gab es einige haarsträubende Gerüchte über eine amerikanische Großbank. Die Fälle Peloton and Carlyle sind keine Einzelfälle.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete in dieser Woche, dass ihr mindestens sechs Hedge-Fonds mit einem Vermögen von 5,4 Mrd. $ bekannt sind, die Zwangsverkäufe tätigen mussten, weil ihre Banken die Zinsen oder die Haircuts erhöhten. Wir können getrost davon ausgehen, dass es sich hier nur um die Spitze eines Eisbergs handelt.

Zurzeit bricht eine Panik aus, die selbst hartgesottene Notenbanker wie den Chef der New Yorker Federal Reserve, Tim Geithner, an den Rand der Verzweiflung bringt. Wie Paul Krugman in dieser Woche in seinem Blog bei der "New York Times" bemerkte, nimmt Geithner mittlerweile kein Blatt mehr vor den Mund. Krugman bemerkte aber ebenfalls, dass die Fed angesichts dieser Bedrohung hilflos wirkt.

Auswirkungen auf die Weltkonjunktur

Ich beschäftige mich mit diesem Thema schon seit einiger Zeit - lange, bevor diese Krise zu einer Krise wurde. Fast alles, was wir damals befürchteten, ist mittlerweile eingetreten. Die Krise der Hedge-Fonds war eines der noch fehlenden Stücke in diesem Puzzle. Ich erwarte ebenfalls noch katastrophale Ausfälle im Bereich der Credit Default Swaps - Finanzinstrumente, mit denen sich Banken und Investoren gegen Risiken absichern.

Die Tatsache, dass alles eingetreten ist, was wir erwartet haben, bedeutet nur leider nicht, dass die Krise bald vorbei ist. Es bedeutet eher das Gegenteil, nämlich, dass die Krise jetzt erst so richtig beginnt. Wenn wir Glück haben, ist der Spuk im Jahr 2009 vorüber. Im anderen Extremfall zerschmilzt das globale Finanzsystem - ein Extremereignis, das uns noch viele Jahre belasten würde und das die Globalisierung möglicherweise um ein ganzes Jahrzehnt zurückwerfen wird.

In jedem Fall wird diese Krise erhebliche Auswirkungen auf die Weltkonjunktur haben, auch auf das scheinbar so resistente Deutschland und seine europäischen Nachbarn.

Wolfgang Münchau ist FTD- und FT-Kolumnist. Er leitet den Informationsdienst Eurointelligence.com.
"Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.“
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Libuda:

DAX geht morgen über 7000

 
16.03.08 23:06
JPMorgan Close to Deal to Buy Bear
Antworten
Libuda:

Details über den Deal

 
16.03.08 23:11
JPMorgan Close to Deal to Buy Bear
Sunday March 16, 5:54 pm ET
By Joe Bel Bruno and Madlen Read, AP Business Writers  
JPMorgan Moves Closer to Deal to Buy Ailing Bear Stears


NEW YORK (AP) -- Bear Stearns and JPMorgan Chase & Co. were close to an emergency buyout deal Sunday night aimed at averting further panic in the financial markets.
Top executives from both companies were in 11th-hour talks about a deal that could sell Bear Stearns for a per share price that is likely to be "considerably less" than the $30 the stock closed at Friday, according to The Wall Street Journal.

ADVERTISEMENT


Bear Stearns shares closed down $27, or 47.4 percent, to $30 on Friday as investors worried about a possible failure of the investment bank. The drop wiped $5.7 billion from the company's market value. JPMorgan shares fell $1.57, or 4.1 percent, to $36.54 on Friday.

Both sides were in a rush to complete a deal before financial markets opened in Asia for Monday morning trading, amid fears that a crisis of confidence could roil the system further, according to sources close to the talks that were not authorized to comment on the record.

The government, led by the Treasury Department and the Federal Reserve, was reported to be closely monitoring the talks. Any deal to rescue Bear Stearns was seen as a lifeline for the entire financial services industry, helping to stave off further weakness on Wall Street.

After days of denials that it had liquidity problems, Bear was forced into a JPMorgan-led, government-backed bailout on Friday. The arrangement, the first of its kind since the 1930s, resulted in Bear getting a 28-day loan from JPMorgan with the government's guarantee that JPMorgan would not suffer any losses on the deal.

Among the Wall Street investment banks, Bear Stearns was the most closely exposed to the mortgage crisis. The collapse of two of its hedge funds last summer was seen by many as one of the triggers of the current credit crisis.

Management at Bear Stearns worked on Sunday to call clients in Asia who are worried about their business relationship, according to a Bear Stearns employee who was not authorized to speak. Many customers have pulled business from the ailing investment bank since Thursday when rumors began to circulate that it was close to failure.

Other employees were phoned on Sunday and told to show up to work at 7:30 a.m. EST, the person said.

The Journal also reported that were a deal with JPMorgan to fall apart, Bear could conceivably file for bankruptcy late Sunday before Asian financial markets opened.

Calls to Bear Stearns and JPMorgan were not immediately returned.

Text zur Anzeige gekürzt. Gesamtes Posting anzeigen >>>

 
Antworten
Libuda:

Ich hoffe, dass die Aktionäre von Bear Stearns

 
16.03.08 23:31
bei dieser Aktion so weit wie möglich enteignet werden und die Staatsanwaltschaft eingreift wenn jemand aus dem Management bei einem Ausscheiden auch nur einen Dollar bekommt.

Kurzfristig sind meine Wünsche hinsichtlich einer Enteignung der Aktionäre von Bear Stearns eher schädlich, aber langfristig würden sie eine enorm wichtig Botschaft transportieren: Aktionäre aller Länder kontrolliert Eure Investmentbängster und Parlamente aller Länder legt diesen Wohlstand absaugenden Schmeissfliegen die Daumenschrauben an.
Antworten
qnizz:

JP Morgan bietet $15 - $20 je Aktie

 
16.03.08 23:50
Dh gut 30 - 50% weniger als der jetzige Kurs. Morgen folgt Absturz die zweite befürchte ich. SHORT IST ANGESAGT!!!

www.cnbc.com/id/23658905
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qnizz:

OMG $2 Deal ist perfekt

 
17.03.08 00:22
Unglaublich!!!

biz.yahoo.com/ap/080316/jpmorgan_bear_stearns.html
Antworten
Maxgreeen:

US-Futures 0,8% im Plus

 
17.03.08 00:30
Gold bei 1007; jetzt wird schon vor Börseneröffnung Japan an den Futures manipuliert. Dow Future steht bei 12070, d.h. 110 Punkte über Freitagsschlusskurs. Werden die Zinsen schon heute gesenkt oder sind das wieder die üblichen Spielchen der Wall-Street Gangster
Antworten
James85:

Diskontsatz wurde heute schon gesenkt

 
17.03.08 00:33
auf 3,25  
Antworten
Maxgreeen:

SP500-Future

 
17.03.08 00:33
Gute Aktion bei Bear Stearns 154748
Antworten
Maxgreeen:

von 1% Plus ins Minus - die Amis scheint

 
17.03.08 00:48
es sehr wichtig zu sein das die Futures grün werden, es soll der japanische Markt beeinflusst werden. So ein Gepushe schon Sonntag Nacht ist echt krank. Diese Manipulation müssen aufhören und endlich eine Bereinigung einsetzen.
Gute Aktion bei Bear Stearns 154750
Antworten
pefowe.de:

heiße Spekulation

 
17.03.08 13:33
ich konnte nicht anders: habe mir Bear Stear Aktien für 2,15€ gekauft!
Antworten
kiselisokak:

ist das jetzt ein wert wo er anfangen wird

 
17.03.08 14:03
zu wachsen?
Antworten
Tyko:

Denke es scheint "billig" aber lieber mal ein paar

 
17.03.08 14:27
Tage warten, meist fällts weiter, Vertrauen ist dahin.
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
Antworten
pefowe.de:

Bear Stearns aktuell bei 2,72€

 
17.03.08 15:34
die Amis holen mal wieder die Kohlen für uns zittrigen schissrigen Eurasier aus dem Feuer

Dow und Nasdaq nicht mal -1%

DAX intraday auf Erholungskurs
Antworten
Tyko:

Ui , Erholung , Glückwunsch an die Mutigen

 
17.03.08 15:42
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
Antworten
pefowe.de:

guter Artikel zum Thema

 
17.03.08 15:50
ED AVIRA:

pefowe, interessant

 
17.03.08 15:59
... Die Angestellten, die zu einem Drittel an ihrem Unternehmen Bear Stearns beteiligt sind, zeigten sich nicht sehr glücklich über den Deal. Manche meinen, dass allein das Gebäude einen Preis von 8 Dollar je Aktie rechtfertigen würde ...
Antworten
wolff27:

Was nützt es wenn das Gebäude 8 dollar wert ist

 
17.03.08 16:48
wenn die Schulden sich auf 10 Dollar belaufen? Ich find die sind noch gut weggekommen ist besser als chapter 11 und pennystock
Antworten
Libuda:

Mein Wunsch von gestern ist in Erfüllung

 
17.03.08 16:54

gegangen - Ihr erinnert Euch: die erhoffte Enteignung der Aktionäre von Bear Stearns - siehe dazu meins Posting 36 von gestern:

"36. Ich hoffe, dass die Aktionäre von Bear Stearns Libuda 16.03.08 23:31 bei dieser Aktion so weit wie möglich enteignet werden und die Staatsanwaltschaft eingreift wenn jemand aus dem Management bei einem Ausscheiden auch nur einen Dollar bekommt. Kurzfristig sind meine Wünsche hinsichtlich einer Enteignung der Aktionäre von Bear Stearns eher schädlich, aber langfristig würden sie eine enorm wichtig Botschaft transportieren: Aktionäre aller Länder kontrolliert Eure Investmentbängster und Parlamente aller Länder legt diesen Wohlstand absaugenden Schmeissfliegen die Daumenschrauben an."

Und möchte noch einmal betonen, dass das nur kurzfristig schädlich ist, wie ich gestern ausführte, langfristig aber eine wichtige Botschaft ist: die Entmachtung der Unsicherheit produzierenden Investmentbängster.

 

Antworten
Libuda:

Barnanke agiert wesentlich besser als Greenspan

 
17.03.08 17:33
in Sachen Investmentbängster, denn die Eigentümer der Investmentbängster von Bear Stearns, die Aktionäre von Bear Stearns, werden zu Recht fast völlig enteignet. Das war damals leider bei der Pleite des Long Term Credit-Hedge Funds nicht der Fall, wo Greenspan das Vermögen der Eigner erhielt. Greenspan, selbst ehemaliger Investmentbänker hackte eben den anderen Krähen keine Auge aus. Dies war der einzige schwere Fehler von Greenspan in seiner Laufbahn, denn die Verteidigung der zockenden Investmentbängster (selbst wenn es Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften waren) war langfristig enorm schädlich, da es ein wichtiger Baustein für den sich dann entwickelnden Moral Hazard war. Wichtig ist, dass die Mananger von Bear Stearns auch ihr Vermögen und ihre Alterssicherung verlieren und auf staatliche Wohlfahrt angewiesen sind. Sollten sie außerdem gegen Gesetze verstoßen haben gehören sie in den Knast. Ich bin da eigentlich hoffnungsvoll, die Amis schaffén so etwas, wie wir bei Sarbanes-Oxley gesehen haben, das übrigens der von Goldman Sachs in die Regierung delegierte Minister Paulson noch im Herbst schleifen wollte.  
Antworten
zukunftsolar:

jetzt zuschlagen!!

 
17.03.08 19:45
Ohh mein Gott!! Bei diesem Kurs muss man wirklich einkaufen!!
Wenn ich noch Geld übrig hätte würde ich sofort ein paar Tausend kaufen
Antworten
Nimbus2007:

Libuda...

 
17.03.08 19:55
nun möchte ich doch mal kurz auf dein Eingangsposting eingehen.
Ich gebe dir ja völlig recht, dass es eine Schande ist, dass solch ein Missmanagement keine Konsequenzen für die Verantwortlichen auf privater (finanzieller) Ebene hat.
Was ich allerdings nicht für gut heißen kann, ist die plumpe Aussage solche Banken einfach pleite gehen zu lassen. Was ist mit den Stakeholdern...was ist mit den Shareholdern? Was ist mit den Einlagen von Unternehmen?...das kann doch alles garnicht mit dem Privatvermögen der Verantwortlichen gedeckt werden. Der Schaden wäre gesamtwirtschaftlich einfach zu groß. Ich gebe dir wie gesagt recht...die Verursacher müssen zur Verantwortung gezogen werden, aber alles andere was du schreibst, ist doch recht engstirnig.

Lg
Antworten
Libuda:

Was ist mit den Shareholdern?

 
17.03.08 22:52
Ganz einfach, wer Investmentbängster kauft, hat verdient, dass er enteignet wird wie die Aktionäre von Bear Stearns.

Das ist enorm wichtig - damit die Aktionäre das nächste Mal auf die Investmentbängster aufpassen. Denn an Warnungen hat es nun wirklich nicht gefehtl. Niemand hat auf deutschen Boards das Geschäftsmodell der Investmentbängster härter angegriffen als Libuda - und zwar seit einigen Jahren.
Antworten
dantrade:

noch einsteigen???

 
17.03.08 23:14

wo liegt denn eurer Meinung nach der "FAIR VALUE"???

 

Antworten
Nimbus2007:

typisch Libuda....

 
17.03.08 23:29
du hast das ja sicher shcon seit Jahren gewusst, dass es so laufen wird. Wie würdest du dich denn fühlen, wenn Internet Capital sowas passieren würde...ist zwar keine Bank, aber da gibt es sicherlich auch Möglichkeiten das Ek auf einen Schlag platt zu machen.
Versuche mal ein wenig umsichtiger zu sein bei deinen Aussagen...

Und ich sags dir nocheinmal....wer von sich selbst in der dritten Form redet, der bekommt hier sicherlich nicht viel Aufmerksamkeit, denn normal ist das nicht!
Antworten
pefowe.de:

Bear Stearns verkauft

2
18.03.08 09:56
zu 3,14€

netter Schnitt (KK 2,15)
Antworten
Libuda:

Ehe man postet sollte man sich besser informieren

 
18.03.08 10:06
Internet Capital ist ein schuldenfreies Unternehmen und arbeitet nach der Rückzahlung der letzten Tranche einer Wandelschuldverschreibung inzwischen zu 100% mit Eigenkapital. Von der momentanen Marktkapitalisierung von etwas mehr als 300 Millionen sind mehr als 150 Millionen durch Cash und Wertpapiere gegenüber. Die verbleibenden 150 Millionen sind durch Beteiligungen abgedeckt, deren Fair Value ungefähr eine Milliarde beträgt. Internet Capital ist somit die weltweit billigste Internet-Aktie, was sich u.a auch darin niederschlägt, dass Institutional 95% halten - wobei Fidelity der größte Anteilseigener ist.

Die Beteiligungen, die zusammen ca. eine Milliarde wert sind, aber nur mit 150 Millionen in den momentanen Börsenkurs einflißen, kann man sich im übrigen im Internet ansehen, was Nimbus nicht getan haben dürfte. Wenn Ihr das aber tun wollt, dann bitte:

www.icgcommerce.com

(Internet Captial hält 65% an ICGCommmerce)

www.starcite.com

(Internet Capital hält 26% and Starcite)

www.metastorm.com

(Internet Capital hält 32% an Metastorm)

www.creditex.com

(Internet Capital hält 15% an Crecitex)

www.freeborders.com

(Internet Capital hält 32% an Freeborders)

www.channelintelligence.com

(Internet Capital hält 41% an Channelintelligence)

www.whitefence.com

(Internet Capital hält 35% an Whitefence)

www.anthemvp.com

(Internet Capital hält 9% an Anthem Venture)

www.vcommerce.com

(Internet Capital hält 48% an Vcommerce)

www.emptoris.com

(Internet Capital hält 5% an Emptoris)

und weitere kleinere Beteiligungen
Antworten
Libuda:

Kurzfristig scheint nur ein Tag gewesen zu sein

 
18.03.08 13:36
wenn Ihr Euch an mein Posting von gestern erinnert:

Mein Wunsch von gestern ist in Erfüllung   Libuda   17.03.08 16:54  

gegangen - Ihr erinnert Euch: die erhoffte Enteignung der Aktionäre von Bear Stearns - siehe dazu meins Posting 36 von gestern:

"36. Ich hoffe, dass die Aktionäre von Bear Stearns Libuda 16.03.08 23:31 bei dieser Aktion so weit wie möglich enteignet werden und die Staatsanwaltschaft eingreift wenn jemand aus dem Management bei einem Ausscheiden auch nur einen Dollar bekommt. Kurzfristig sind meine Wünsche hinsichtlich einer Enteignung der Aktionäre von Bear Stearns eher schädlich, aber langfristig würden sie eine enorm wichtig Botschaft transportieren: Aktionäre aller Länder kontrolliert Eure Investmentbängster und Parlamente aller Länder legt diesen Wohlstand absaugenden Schmeissfliegen die Daumenschrauben an."

Und möchte noch einmal betonen, dass das nur kurzfristig schädlich ist, wie ich gestern ausführte, langfristig aber eine wichtige Botschaft ist: die Entmachtung der Unsicherheit produzierenden Investmentbängster.



Antworten
Libuda:

Und auch bei den Amis sieht es gut aus

 
18.03.08 13:40
Tue 6:18am ET- Briefing.com
S&P futures vs fair value: +12.2. Nasdaq futures vs fair value: +11.5.  ...

Antworten
Libuda:

Können Banken auch pleite gehen, wenn sie nicht

 
18.03.08 15:34
pleite sind.

Ja, vielleicht war Bear Stearns gar nicht pleite, sondern hat nur unsinnige Abschreibungen durchführen müssen, die sich im nachhinein als Unsinn herausstellen.

So wird es wohl gewesen sein, aber trotzdem hat Bear Stearns die Pleite verdient, denn das waren die schlimmsten der Zocker. Und es wäre nicht gut gewesen, wenn alle wüsten Zocker mit dem blauen Auge davon gekommen wären - die Aktionäre hätten nämlich dann auf diese schlimmen Vögel nicht aufgepasst. Das werden sie in Zukunft tun und das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaftsentwicklung.
Antworten
Maxgreeen:

Wer leidet bei Bear Stearns?

 
18.03.08 15:51
Die Angestellten die nichts dafür können und entlassen werden oder die obere Führungsriege die sich Freitag wahrscheinlich noch schnell mit billigen Aktien eingedeckt hat und die auch Abfindungen bekommen werden?
Antworten
Koch27:

Warum steigt die Aktie

 
18.03.08 16:12
wurde doch für 2 übernommen!
Hab ich was verpasst???
Bahnfahrn macht Spaß!!
Antworten
Maxgreeen:

noch ist der verkauf nicht gültig, man hofft auf

 
18.03.08 16:17
Nachbesserung
Antworten
handschelle82:

@all

 
18.03.08 16:52
setzt sich der trend fort und wo gehts eurer meinung nach die nächsten tage hin???lohnt es sich noch nachzukaufen?
Antworten
Libuda:

Ich habe schon seit Jahren vor dem verkappten

 
28.07.09 13:51
Hedge-Funds des Ackermann-Sepp gewarnt.

http://www.ariva.de/news/video/...uert-auf-risikoreichem-Kurs-3032886


Bei dem Ackermann-Sepp war nie Leistung im Spiel, sondern die Steigerung der Eigenkapitalrendite war immer nur das Ergebnis einer weiteren Erhöhung des Verschuldungsgrades. Insofern ist es absurd, dass man dem noch eine Vertragsverlängerung gegeben und ihn nicht zu Heidi in die Berge zum Ziegenmelken zurückgeschickt hat.
Antworten
Libuda:

Die Amis haben es da besser als wir

 
31.07.09 00:32
US-Banken
Boni zum Teil höher als Gewinne
Milliardenschwere Staatshilfen einerseits, üppige Bonuszahlungen andererseits: Bei einigen staatlich gestützten US-Banken haben die Bonuszahlungen der Justiz zufolge im vergangenen Jahr die Nettogewinne überstiegen. Die Belohnungspraktiken hätten weder Hand noch Fuß, kritisierte das New Yorker Staatsanwalt Andrew Cuomo.

Zeigt wenig Verständnis für die Belohungspraxis der Banken: Der New Yorker Staatsanwalt Andrew Cuomo. Quelle: Reuters
HB NEW YORK. Neun der größten US-Banken haben vom Steuerzahler im vergangenen Jahr zusammen 175 Mrd. Dollar (123 Mrd. Euro) bekommen und zugleich insgesamt 32,6 Mrd. Dollar an Prämien ausgeschüttet, wie der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo am Donnerstag scharf kritisierte.

Bei Goldman Sachs, Morgan Stanley und JP Morgan Chase hätten die Sonderzahlungen deutlich über den Einnahmen der Institute gelegen, führte Cuomo aus. In der schwierigen Wirtschaftslage sei die Entschädigung von Bankangestellten von der Leistung der Institute losgelöst, kritisierte der Staatsanwalt, der für seine harte Haltung gegenüber den Banken bekannt ist.

Die zu den größten Verlierern der Krise zählende Citigroup etwa erhielt 45 Mrd. Dollar an direkten Hilfen. Der Staat ist dafür nun mit 34 Prozent größter Aktionär der Bank. Doch ausgerechnet sie schüttete 2008 mehr als 5,3 Mrd. Dollar an Boni aus. Und das bei einem Jahresverlust von 27,7 Milliarden Dollar. 738 Citi-Banker nahmen jeweils mehr als eine Millionen Dollar mit nach Hause. Den rein rechnerisch höchsten Bonus je Mitarbeiter zahlte ein weiteres Mal Wall-Street-Legende Goldman Sachs. Die Investmentbank schüttete im Schnitt mehr als 160 000 Dollar aus. Die insgesamt 4,8 Mrd. Dollar an Prämien waren mehr als doppelt so hoch wie der Jahresgewinn der Bank. Die Bonuszahlungen für Händler, Banker und Manager an der Wall Street können traditionell ein Vielfaches der Grundgehälter ausmachen.

Die Banken würden in guten wie in schlechten Zeiten hohe Boni zahlen, wirft der prominente Strafverfolger den Finanzhäusern in einer Untersuchung seiner Behörde vor. "Es hat weder Hand noch Fuß, wie die Banken ihre Mitarbeiter entlohnen."

Die politische Debatte um die Vergütungen der Banken läuft in den USA auf Hochtouren. Ein Sonderbeauftragter von US-Präsident Barack Obama soll Bonuszahlungen bei den vom Staat unterstützten Instituten überwachen. Das Abgeordnetenhaus berät zudem Gesetze, die der Bankenaufsicht und den Aktionären mehr Mitsprache bei Bonuszahlungen geben sollen.

"Als die Banken gut abschnitten, bezahlten sie ihre Beschäftigten gut", so Cuomos Behörde. "Und als die Banken miserabel abschnitten, wurden sie vom Steuerzahler gerettet - und die Beschäftigten wurden weiter gut bezahlt."

Cuomo ermittelt bei neun Finanzhäusern, die im Oktober vergangenen Jahres insgesamt 125 Mrd. Dollar aus Steuergeldern erhielten, um die Finanzkrise zu überstehen. Die Auszahlung von Mrd. Dollar an Prämien für Mitarbeiter defizitärer Institute hatte in den USA einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Andrew Cuomo ist an der Wall Street ein gefürchteter Mann. Der New Yorker Generalstaatsanwalt ist eine Art Chef-Kritiker der Finanzjongleure. Er überzieht sie regelmäßig öffentlich mit Schimpf und Schande und setzt sie mit Ermittlungen unter Druck.
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Libuda:

Sehr gut: Die Amis setzen nach

 
31.07.09 00:34
www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...-vor/547303.html
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Libuda:

Wer so wenig zwischen verschiedenen Formen

 
31.07.09 23:54
des Shortselling differenzieren kann wie Du, ist für mich kein ernsthafter Gesprächspartner.
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Libuda:

Wie man mit Bängster umgeht haben die

 
31.07.09 23:56
Amis kapiert, der Steinbrück nicht, denn der hat noch immer nicht die Boni für die Kleinwort-Gang bei der Commerzbank kassiert, die Treueprämien kassiert haben, obwohl von díesen dreisten Bängstern keiner mehr da ist.

finance.yahoo.com/news/...s&pos=main&asset=&ccode=
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Libuda:

Und wann fangen die Landesregierungen

 
01.08.09 00:02
endlich an, die Gelder ihrer Steuerzahler von den Landesbängstern einzuklagen, die unendlich krumme, kriminelle, unanständige und unehrliche Dinge getrieben haben.

Und warum stecken so viele Staatsanwaltschaften mit ihren Anklagen wegen Untreue fest. Hoffentlich nicht aufgrund von Weisungen der Landesregierungen.

Spannende Frage: Wer kontrolliert, ob die Landesregierungen hier Weisungen ergehen lassen?
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Libuda:

Wo ist der deutsche Cuomo?

 
01.08.09 12:43
www.faz.net/s/...47B30103F94ACCBD14~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Libuda fordert schon seit Jahren und lange vor der Krise mehr Regulierung für Bängster. Und zwar indirekt, indem die Rahmen des Handelns verkleinert werden, Analyse und Handel getrennt wird sowei mehr Transparenz geschaffen wird. Eine Sünde der Amis ist z.B., dass sie im Rahmen der Revision der Leerverkäufe erst eine Berichterstattung nach vier Wochen installieren wollen, damit Bängster und Hedgefunds weiter an künstlich herbeiführten Marktunvollkommenheiten verdienen können - das ist eigentlich kriminell und der Coumo sollte sich vielleicht auch einmal mit Politikern befassen, die solche kriminellen gegen Wettbewerbsrecht verstoßende Dinge auf die Wege leiten. "Macht neigt zu Verderbtbeit, unbegrentze Macht zu grenzenloser Verderbtheit." Das ist nicht von Karl Marx, sondern von Adam Smith.
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Libuda:

Say on Pay - anders sind Bängster nicht zu

 
01.08.09 15:16
bändigen:

Wirtschaft
Samstag, 01. August 2009

Gegen Exzesse bei Manager-Boni
US-Kongress zieht Grenzen ein
Nach der öffentlichen Entrüstung über hohe Bonus-Zahlungen in staatlich gestützten Firmen hat das US-Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf zur Begrenzung von Manager-Boni verabschiedet. Der Deutschland-Chef von Goldman-Sachs verteidigte Manager-Boni.
Kongress-Präsidentin Nancy Pelosi will mit Grenzen für Managergehälter eine neue Finanzkrise verhindern.
(Foto: AP)
Die Kongress-Abgeordneten billigten mit 237 zu 185 Stimmen die Vorlage, die den Beinamen "Say on Pay" (etwa: Mitsprache bei der Bezahlung) trägt. Aktionäre sollen danach alljährlich über die Bezahlung der Manager des betroffenen Unternehmens abstimmen können, allerdings ist das Votum nicht bindend. Die staatlichen Aufsichtsbehörden sollen zudem Vergütungen kappen können, sofern sie diese für schädlich halten. Dies schließt Boni ein, die "zu unangemessenen Risiken verleiten" und "Sicherheit und Bonität" der betroffenen Unternehmen gefährden oder "negative Folgen für die wirtschaftlichen Umstände oder finanzielle Stabilität" haben könnten.

"Der Kongress hat bei seinen Bemühungen um eine Reform der Arbeitsweise der Wall Street einen entscheidenden Schritt nach vorn gemacht", sagte die demokratische Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. So solle künftig eine neue Finanzkrise verhindert werden.

Senat könnte Gesetz stoppen

Über die Vorlage muss als nächstes der US-Senat entscheiden, wobei der Ausgang der Abstimmung offen ist. Voraussichtlich werden die Senatoren nicht mehr vor ihrer einmonatigen Sommerpause votieren, die am kommenden Freitag beginnt. US-Präsident Barack Obama und seine demokratischen Verbündeten hatten angekündigt, angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise strikter gegen die Geschäftsmethoden in der Finanzbranche vorzugehen. Von republikanischer Seite hat ihnen das den Vorwurf eingebracht, sich unangemessen stark in die Wirtschaft einzumischen.

Erst am Donnerstag hatte New Yorks Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo einen Bericht vorgestellt, nach dem große US-Banken ihren Angestellten 2008 enorme Boni zukommen ließen. Mitten in der Finanzkrise überstiegen die Bonus-Zahlungen einiger Wall-Street-Schwergewichte demnach den Gewinn der Firmen.

Milliardenboni im Visier
Banker von Goldman Sachs erhielten im vergangenen Jahr im Schnitt den höchsten Bonus.
(Foto: REUTERS)
Zu den kritisierten Banken zählen Goldman Sachs, Morgan Stanley und JP Morgan Chase, die allesamt hohe staatliche Hilfen kassiert hatten. Allein Goldman Sachs schüttete dem Bericht zufolge vergangenes Jahr 4,8 Milliarden Dollar (3,4 Milliarden Euro) Boni an Führungskräfte aus - mehr als das Doppelte des Gewinns von 2,3 Milliarden Dollar. Goldman Sachs hat wegen der Finanzkrise zehn Milliarden Dollar staatliche Nothilfe erhalten.

Der Deutschland-Chef von Goldman Sachs verteidigte die Zahlung hoher Boni an die Angestellten des Instituts. Nicht die Höhe der Boni sei das Problem, sondern der Grund für die Gewährung von Boni, sagte Alexander Dibelius der "Wirtschaftswoche". Es habe "vielerorts falsche Anreizsysteme" gegeben, die nun geändert werden müssten, "damit nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln belohnt wird".

Die Mitarbeiter von Goldman Sachs bekämen den variablen Anteil ihrer Vergütung zu einem großen Teil in Aktien, die mehrere Jahre gehalten werden müssten: "Daher sind die Mitarbeiter automatisch am langfristigen Unternehmenserfolg interessiert."

nne/AFP
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Marlboromann:

1,4 Milliarden Fondspleite sind Peanuts bei 300

 
15.10.09 12:02
ca. 300 Mrd Bilanzsumme die Bear Stearns hatte, was sie zum Fall gebracht haben soll. Da war ja mehr Eigenkapital in der Bank mit knapp über 20 Milliarden.

m April 2007 schrieb Matthew Tannin, Portfolio-Manager bei zwei Hedgefonds, die zur Investmentbank Bear Stearns gehörten, an seinen Kollegen Ralph Cioffi: „Der Subprime-Markt sieht ziemlich hässlich aus.“ Wenn man an die eigenen Berechnungsmodelle glaube, so Tannin weiter, sollte man die Fonds, in die Anleger rund 1,4 Milliarden Dollar investiert hatten, sofort schließen. Denn sollten die darin enthaltenen Papiere von ihrem AAA-Rating – der höchsten Qualität – herabgestuft werden, „besteht keine Chance mehr für uns, Geld zu machen – niemals“. Für Cioffi war das aber nichts Neues: Bereits im März drohte der einem Mitarbeiter, dieser solle mit niemandem über die miesen Papiere reden, sonst „werde ich dich erschießen“. www.wiwo.de/finanzen/die-krisenmacher-vor-gericht-410428/
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